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Neue Protestbewegungen in Europa

Der Umsturz in den nordafrikanischen Ländern kam unerwartet. Er hat auch in Europa den Blick geschärft. Denn auch hier machen Jung und Alt mit Demonstrationen ihrem Ärger Luft.

Dieter Rucht im Gespräch mit Karin Fischer | 02.06.2011

Seit rund zehn Jahren erleben auch die demokratisch verfassten westeuropäischen Nationen zum Teil gewalttätige Ausschreitungen und Demonstrationen; vor allem junger Bürgerinnen und Bürger, die mehr Teilhabe und mehr Zukunftschancen einfordern, gegen die Selbstbedienungsmentalität der älteren Generation protestieren oder sich - wie in den französischen Banlieues - gegen einen vermeintlich neuen Rassismus und soziale Unterprivilegiertheit zur Wehr setzen.

Gibt es vergleichbare Ursachen und Motive für diese neuen europäischen Protestbewegungen? In welchen Formen äußern sie sich, und warum gerade jetzt verstärkt?

Dieter Rucht, Konfliktforscher und Soziologe am Wissenschaftszentrum Berlin WZB, beschäftigt sich seit Jahren mit Protestbewegungen in Europa und den USA.

Das vollständige Gespräch mit Dieter Rucht können Sie mindestens bis zum 2. November 2011 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.