Die Nachrichten

Die Nachrichten

Die Nachrichten

Neue RichtlinienTwitter sperrt "Jüdische Allgemeine"

Die App von Twitter wird auf einem Smartphone (imago stock&people)
Twitter hat die "Jüdische Allgemeine" gesperrt. (imago stock&people)

Die neuen Richtlinien von Twitter gegen Wahlmanipulationen haben zu einer Sperre der Wochenzeitung "Jüdische Allgemeine" geführt.

Auslöser war ein Tweet, der auf ein Interview des israelischen Botschafters hinwies. Die Zeitung reagierte empört. Dass Twitter zwar antisemitische Hasstweets dulde, aber Nachrichten der einzigen jüdischen Wochenzeitung Deutschlands sperre, sei absolut unverständlich. Laut "Süddeutscher Zeitung" bezeichnete Twitter die Sperre inzwischen als Fehler und will sie aufheben.

Wegen der neuen Richtlinien waren in den vergangenen Wochen immer wieder Politikerinnen und Politiker zeitweise gesperrt worden, so etwa die Berliner Staatssekretärin Chebli, SPD. Dazu schickte Twitter jeweils die Meldung, man habe gegen Regeln "zum Veröffentlichen von irreführenden Informationen zu Wahlen" verstoßen.

Mit dem Thema befasst sich am Mittwoch auch der Ausschuss Digitale Agenda des Bundestages.