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Neue Vielfalt in den RegionenGraswurzelbewegung

Neben den etablierten Spezialfestivals blüht seit Jahren eine Art Graswurzelbewegung für aktuelle Musik. Deren Vertreter engagieren sich für neue Konzertformen und Podien – oft sind sie selbst Interpreten, Urheber, Programmmacher, Finanzdompteure, Netzwerker in Personalunion.

Von Georg Waßmuth | 28.04.2018

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Die "Lauschvisite" in Montabaur (Raphael Languillat)
Die von der Saxophonistin Ruth Velten in Berlin initiierte Konzertreihe "Im Fokus", die "Lauschvisite" der Akkordeonistin Eva Zöllner in Montabaur oder die "Kontrapunkte Speyer" des Pianisten Stephan Rahn sind drei Beispiele für neue Formate für zeitgenössische Musik.
Diese und andere Initiatoren sind heute dabei, ein dezentrales Netzwerk zu installieren. Um die Vielfalt zeitgenössischer Musikkultur quer durch Deutschland zu fördern und am Leben zu halten, hat die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, einen Musikfonds gegründet, der bundesweit ausgewählte Projekte unterstützt.
Diese Sendung finden Sie nach Austrahlung sieben Tage in unserer Mediathek.