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NeuseelandKonservative National-Partei bleibt an der Macht

Der neuseeländische Ministerpräsident John Key nach seiner Stimmabgabe bei den Parlamentswahlen. (AFP / Marty Melville)
Der neuseeländische Ministerpräsident John Key nach seiner Stimmabgabe bei den Parlamentswahlen. (AFP / Marty Melville)

Die konservative Regierung hat die Parlamentswahl in Neuseeland deutlich gewonnen, auf die Nationale Partei von John Key entfiel fast jeder zweite Stimme. Damit steht der Premierminister vor seiner dritten Amtszeit. Auch ein deutscher Internetunternehmer war angetreten - und ist gescheitert.

Der neuseeländische Premierminister John Key kann weiter regieren. Seine konservative National-Partei erhielt bei der Parlamentswahl 48 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission nach der Auszählung aller Stimmen mitteilte. Damit kommt sie auf 61 von 120 Sitzen. Zweitstärkste Fraktion wird demnach die Labour-Partei mit 25 Prozent.

Der Vorsitzende der Labour-Partei, David Cunliffe, verpasste damit einen Regierungswechsel. Er gestand seine Niederlage vor Anhängern ein: "Ich habe John Key angerufen und ihm gratuliert und anerkannt, dass er Premierminister von Neuseeland bleiben wird." Bei der Wahl konnten die konservativen Parteien Stimmenzuwächse verzeichnen, Labour und die Grünen verloren dagegen. Die Internet-Partei des deutschstämmigen Unternehmers Kim Dotcom erreichte 1,2 Prozent der Stimmen und ist damit nicht im Parlament vertreten.

Kostenlose ärztliche Versorgung für Kinder versprochen

Rund drei Millionen Menschen waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Für Key wird es die dritte Amtszeit. Anhänger loben seine wirtschaftlichen Erfolge. Mit ihm als Premierminister verzeichnete Neuseeland Wachstumsraten von rund vier Prozent. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 5,6 Prozent. Der vermögende Ex-Banker strebt in diesem Jahr einen Haushaltsüberschuss an. Außerdem hat er eine Ausweitung der Elternzeit versprochen. Schwangere und Kinder bis 13 Jahre sollen bald umsonst ärztlich versorgt werden.

(hba/bor)

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