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New YorkLizenzen für Fahrdienste wie Uber werden gedeckelt

Ein Taxi in der 5th Avenue in New York. (dpa-Zentralbild/Daniel Gammert)
New York deckelt Lizenzen für Fahrdienste - es ist die erste derartige Einschränkung in einer US-Großstadt. (dpa-Zentralbild/Daniel Gammert)

Als erste US-Metropole deckelt New York die Zahl der Lizenzen für Fahrdienste wie Uber und Lyft.

Die vom Stadtrat beschlossene Regelung gehört zu einem Paket von Maßnahmen, das auch einen Mindestlohn für die Fahrer vorsieht. Bürgermeister de Blasio erklärte, damit werde der Zustrom von Autos, der zu den Staus beitrage, gestoppt. Die Gewerkschaft der New Yorker Taxifahrer begrüßte die Maßnahme. Uber und Lyft kritisierten die Regeln und sagten, diese würden die Verkehrsmisere in der Millionenstadt nicht lindern.

Die neuen Regeln sind ein Rückschlag für die Fahrdienste, die einen beachtlichen Teil ihres Geschäfts im größten Ballungsgebiet der USA machen. In New York City leben etwa 8,5 Millionen Menschen, etwa so viele wie in der Schweiz. Die Zahl der Autos, die für die Fahrdienste im Einsatz sind, ist nach offiziellen Angaben in diesem Jahr auf 80.000 gestiegen nach 12.600 im Jahr 2015.