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Newsblog zu Covid-19Coronavirus: Entwicklungen von Sonntag, 15. März, bis Montag, 16. März

Franziska Giffey (SPD), Bundesfamilienministerin, spricht bei der 150. Sitzung des Bundestages.  (dpa/Jörg Carstensen)
Familienministerin Giffey (SPD) plädiert für mehr Solidarität (dpa/Jörg Carstensen)

An dieser Stelle finden Sie unser Archiv zu den Entwicklungen in der Coronavirus-Krise vom 15. bis 16. März 2020.

Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier in unserem Newsblog.

Sonntag - 15. März

+++ EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat angesichts von Grenzschließungen gemahnt, den Warenverkehr nicht zu behindern. Sie warnte vor Nachschubproblemen bei bestimmten Produkten im Supermarkt. Es seien bereits Tausende Lastwagenfahrer an den Grenzen gestrandet. In einem auf Twitter verbreiteten Video sagte von der Leyen, wenn man jetzt nicht handele, würden Geschäfte Schwierigkeiten bekommen, ihre Lager mit bestimmten Produkten zu füllen. +++

+++ Angesichts der Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat Bundesfamilienministerin Giffey für Nachbarschaftshilfe geworben. Die Bürger sollten Solidarität zeigen und beispielsweise Einkaufshilfen für ältere Menschen in der Hausgemeinschaft anbieten, sagte Giffey in der ARD. Die Ministerin kündigte zudem an, den Kinderzuschlag für geringverdienende Eltern von bis zu 185 Euro monatlich auch Menschen in Kurzarbeit zugänglich zu machen. Diese Zusatzleistung sei bislang noch nicht so bekannt. Eltern sollten diese bei erfüllten Voraussetzungen aber in Anspruch nehmen. +++

+++ Auch in der Türkei sollen Bars und Nachtclubs ab morgen geschlossen bleiben. Einen Zeitraum für die Maßnahme nannte das türkische Innenministerium nicht. +++

+++ Eine Verschiebung der Fußball-Europameisterschaft wird immer wahrscheinlicher. Nach Informationen des ZDF will der Europäische Fußball-Verband am Dienstag auf einem Krisentreffen eine entsprechende Empfehlung abgeben. Bisher ist die EM vom 12. Juni bis 12. Juli geplant. Eine Alternative wäre, sie im Sommer 2021 auszutragen. +++

+++ Auf US-Flughäfen hat der Andrang von Rückkehrern aus Europa wegen Gesundheitskontrollen bei der Einreise zu stundenlangen Wartezeiten geführt. Auf Fernsehbildern und in sozialen Medien waren extrem lange Schlangen von Menschen zu sehen, die dicht gedrängt anstanden. +++

+++ Das Bundeswirtschaftsministerium will auch Kleinstunternehmen Hilfen gewähren. Es gebe bereits Liquiditätshilfen in unbegrenztem Umfang, die allen Firmen zur Verfügung stünden, von Miniunternehmen über Mittelständler bis zu großen Konzernen, sagt eine Sprecherin des Ministeriums. +++

+++ Der Krisenstab der Bundesregierung wird sich laut Innenminister Seehofer auch mit dem Fall der Tübinger Impfstoff-Firma CureVac intensiver befassen, für die US-Präsident Trump einem Bericht der "Welt am Sonntag" zufolge eine Art Übernahme-Angebot abgegeben haben soll, um sich einen möglichen Impfstoff für die Vereinigten Staaten zu sichern. +++

+++ Deutsche Staatsbürger aus dem Ausland können auch weiterhin einreisen. Dies sei selbstverständlich, betont Bundesinnenminister Seehofer. Der Krisenstab der Bundesregierung unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel werde am Montag über mögliche Rückholaktionen von Deutschen im benachbarten Ausland beraten. Hintergrund sind eingeschränkte Flug- und Zugverbindungen. +++

+++ In Italien ist die Zahl der Todesfälle infolge des Coronavirus auf 1.809 gestiegen. Die Zahl der registrierten Infektionen stieg laut zuständiger Behörde binnen eines Tages auf 24.747 von zuvor noch 21.157. +++

+++ Auf einer Pressekonferenz berichtet Bundesinnenminister Horst Seehofer von einer "sehr ernsten Lage". An den Grenzen zu Frankreich, Schweiz, Österreich, Luxemburg und Deutschland würden Grenzkontrollen ab Montag 8.00 Uhr wieder eingeführt. Der Warenverkehr und der Verkehr von Berufspendlern bleibe aber möglich. Anderen Reisenden ohne gravierenden Grund werde die Einreise nicht gestattet. +++

+++ Die Zahl der Todesopfer in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts auf 12 gestiegen (5 in NRW, 4 in Bayern, 3 in Baden-Württemberg). Bestätigte Infektionen gibt es demnach 4.838. +++

+++ Die Bundesagentur für Arbeit erleichtert den Zugang zu Leistungen wie Arbeitslosengeld und Hartz IV. Hartz-IV-Empfänger müssen während der Krise nicht mehr persönlich bei ihrer Arbeitsagentur vorsprechen. Es reiche häufig der telefonische Kontakt, teilte die BA nach einer Sondersitzung des Vorstandes mit. +++

+++ Neben Schulen sollen auch Cafes und Restaurants in den Niederlanden laut einem Bericht des Senders NOS ab Montag geschlossen bleiben. +++

+++ Der Senat in Hamburg untersagt "grundsätzlich alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen unabhängig von der Teilnehmerzahl". +++

+++ Schleswig-Holstein riegelt die Inseln in Nord- und Ostsee für Touristen ab. Der Zugang sei für Besucher ab Montagmorgen 06.00 Uhr beschränkt, teilte Ministerpräsident Daniel Günther in Kiel mit. Er forderte Urlauber auf, Reisen in den Norden zu unterlassen. +++

+++ Die NRW-Landesregierung hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beschlossen. Durch Erlass des Gesundheitsministeriums sollen nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im größten deutschen Bundesland eingestellt werden, wie die Staatskanzlei in Düsseldorf mitteilte. +++

+++ Das Robert-Koch-Institut hat erstmals drei US-Bundesstaaten wegen des Coronavirus zu Risikogebieten erklärt. Kalifornien, Washington und New York gehörten zu den Gebieten, in denen eine "fortgesetzte Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch vermutet werden" könne. +++

+++ Der Handelsverband Deutschland (HDE) versichert, dass die Versorgung der deutschen Verbraucher gewährleistet sei. "Es gibt genügend Produkte am Markt." Bei dem einen oder anderen Produkt würden sich dennoch Engpässe vorübergehend nicht vermeiden lassen wegen stark erhöhter Nachfrage und damit verbundener Anforderungen an die Lieferlogistik. +++

+++ Die stellvertretende Chefin der SPD-Bundestagsfraktion, Bärbel Bas, schließt eine sehr weitgehende Stilllegung des öffentlichen Lebens infolge der Corona-Krise nicht aus. "Wenn die Zahl der Neuinfizierungen mit den derzeitigen Maßnahmen nicht verlangsamt werden kann, muss auch ein kompletter Lockdown erwogen werden", sagt sie der Zeitung "Die Welt". +++

+++ Die Lufthansa kündigt Sonderflüge an, mit denen bis Mittwoch bis zu 4.000 Urlauber aus der Karibik und von den Kanaren zurück nach Deutschland gebracht werden sollen. Es handele sich um Menschen, die wegen der Reisebeschränkungen sonst nicht hätten zurückkehren können - zumeist Feriengäste von den Inseln und Kreuzfahrtpassagiere. +++

+++ Die Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert, bereits am Montag statt erst ab Dienstag die Schulen in dem Bundesland geschlossen zu halten. Man dürfe nicht zulassen, dass an den Schulen im Südwesten noch einmal eine "große Corona-Party" stattfinde, zitieren die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten" den Vorstandschef des Ärzteverbands Medi, Werner Baumgärtner. +++

+++ Deutschland schließt ab Montagmorgen 08.00 Uhr weitgehend seine Grenzen zu Frankreich, Österreich und zur Schweiz. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen, zuvor hatte die "Bild-Zeitung" dies berichtet. +++

+++ Marokko hat nach Angaben des Außenministerium sämtliche internationale Passagierflüge ausgesetzt. +++

+++ Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) verlangt Hilfe auch für Selbständige und Kleinstunternehmen. "Bei diesen Unternehmern fällt der Umsatz über Nacht drastisch, manchmal bis auf Null", sagt DIHK-Chef Eric Schweitzer. Deshalb brauche man für sie schnell einen staatlichen Notfallfonds, der Überbrückungsgeld oder direkte Hilfe zum Lebensunterhalt auszahlt. +++

+++ Nach einer bestätigten Corona-Infektion bei einer Lehrkraft an einem Gymnasium in Lüneburg müssen über 1000 Schüler und rund 100 Lehrer in Quarantäne. Die betroffene Lehrkraft sei zuvor mit einer Schulklasse in Tirol gewesen, teilte die Stadt mit. +++

+++ Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat eindringlich vor Falschnachrichten über angeblich anstehende Supermarkt-Schließungen gewarnt. "Bitte auf diesen Quatsch nicht reinfallen", twitterte Klöckner. +++

+++ Spanien hat binnen 24 Stunden 100 neue Todesopfer und 2000 neue Infektionsfälle registriert. Das teilten die spanischen Behörden mit. Damit verzeichnet das Land nunmehr 288 Todesopfer und mehr als 7750 Infektionsfälle. Spanien ist das am zweitstärksten von der Pandemie betroffene Land in Europa - nach Italien. +++

+++  Die Zahl der offiziell bestätigten Todesfälle durch das Coronavirus ist in Deutschland auf zehn gestiegen. In Bayern wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet, wie das bayerische Gesundheitsministerium mitteilte. Beide Todesopfer waren älter als 80 Jahre. +++

+++ Die Olympische Fackel wird wie vorgesehen am 19. März den Organisatoren der Sommerspiele in Tokio übergeben. Allerdings findet die Zeremonie unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wie Griechenlands Olympisches Komitee mitteilt. Die Fackel war bereits ohne Zuschauer entzündet worden, der traditionelle Fackellauf wurde nach der ersten Etappe wegen des Zuschauerandrangs und der damit verbundenen Angst vor einer Ausbreitung des Coronavirus abgebrochen. +++

+++ Die Deutsche Bahn wird in den nächsten Tagen ihren Regionalverkehr deutlich einschränken. Damit reagiert das Unternehmen auf die geringe Zahl an Fahrgästen als Folge der Coronavirus-Krise, wie eine Sprecherin in Berlin sagte. Außerdem würden in den Regionalzügen bis auf weiteres die Fahrkarten nicht mehr kontrolliert. Dies geschehe zum Schutz von Fahrgästen und Mitarbeitern, sagte die Sprecherin. +++

+++ Im hessischen Werra-Meißner-Kreis wollen fünf konkurrierende Partei-Nachwuchsorganisationen gemeinsam Hilfe leisten. Junge Union, Jusos, Junge Liberale, die Grüne Jugend und die Linksjugend haben einen gemeinsamen Aufruf unter dem Motto "Wir gegen Corona" gestartet. Ziel ist es, eine Telefon-Hotline einzurichten und für Menschen in häuslicher Quarantäne Einkäufe zu erledigen. +++

+++ Österreichs Regierung hat die Ausgangsbeschränkungen präzisiert. Bundeskanzler Kurz sagte der Nachrichtenagentur APA, das Zuhause dürfe nur noch aus drei Gründen verlassen werden. Dazu zählte er nicht aufschiebbare berufliche Tätigkeiten, notwendige Besorgungen und Hilfe für andere Menschen. Kurz betonte, wer ins Freie wolle, dürfe dies nur alleine oder in Begleitung von Mitbewohnern tun. Die Polizei werde dies ab sofort kontrollieren und größere Gruppen auffordern, nach Hause zu gehen. +++

+++ SPD-Wirtschaftsexperte Bernd Westphal hat die Bundesregierung aufgefordert, einen Verkauf der Tübinger Firma CureVac in die USA zu verhindern. "Es geht jetzt um deutsche und europäische Interessen", sagt Westphal der Nachrichtenagentur Reuters. "Die USA haben sich für Abschottung und 'American first' entschieden sowie gegen multilaterale Zusammenarbeit. Daher muss CureVac falls nötig auch mit öffentlichen Geldern unterstützt werden", fügt er hinzu. +++

+++ Im Iran sind mittlerweile 13.938 Infektionen bekannt, das sind 1209 mehr als am Vortag, wie die Gesundheitsbehörden mitteilen. Die Zahl der Todesfälle steigt um 113 auf 724. +++

+++ Fast 90 Prozent der deutschen E-Commerce-Händler sind einer Umfrage bereits direkt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Gut 50 Prozent der Unternehmen rechnen momentan mit einer temporären Schließung zumindest von einzelnen Bereichen im Jahresverlauf, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel mitteilt. +++

+++ Frankreich wird noch heute damit beginnen, den Flug-, Bahn- und Busverkehr zwischen einzelnen Städten einzuschränken. In Paris werden zudem mehrere Flughafen-Terminals geschlossen und die Zahl von Langstrecken-Verbindungen auf der Schiene wird halbiert, wie Umweltministerin Elisabeth Borne und Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mitteilen. Der Frachtverkehr soll normal weiterlaufen. +++

+++ Das Bundesgesundheitsministerium bestätigt auf Anfrage, dass die US-Regierung sich um die in Tübingen ansässige Firma CureVac bemüht, die an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeitet. "Wir bestätigen den Bericht in der 'Welt am Sonntag'", sagt eine Sprecherin. Das Gesundheitsministerium wird darin auch mit der Aussage zitiert, die Bundesregierung wolle, dass ein Impfstoff auch in Deutschland und Europa entwickelt werde. +++

+++ Die Bundesregierung hat die Arbeitgeber aufgerufen, die Eltern wegen der Schließung von Schulen und Kitas zu unterstützen. Arbeitsminister Heil forderte pragmatische Lösungen zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitern, die Kinder betreuen müssten. Familienministerin Giffey rief zu Eigeninitiative auf, um organisatorische Probleme bei der Kinderbetreuung zu lösen. +++

+++ Kasachstans Präsident Kassym Jomart Tokajew erklärt wegen des Virus-Ausbruchs den Notstand. Das vom Präsidialamt veröffentlichte Dekret verbietet Ein- und Ausreisen aus dem zentralasiatischen Land mit Ausnahme von Diplomaten und von der Regierung eingeladenen Gästen. Zugleich wird eine landesweite Quarantäne angeordnet. +++

+++ In Jerusalem werden die Al-Aksa-Moschee und der Felsendom geschlossen, wie die islamischen religiösen Obrigkeiten mitteilen. Gebete im Außenbereich seien aber noch zugelassen. +++

+++ Die Regierung in Österreich ordnet die Schließung aller Restaurants ab Dienstag an. Zudem werden Versammlungen von mehr als fünf Menschen untersagt. +++

+++ Die britische Regierung plant, Menschen über 70 Jahren wegen des Coronavirus für bis zu vier Monate zu isolieren. Gesundheitsminister Hancock sagte, dies sei Teil eines Aktionsplans, der in den kommenden Wochen umgesetzt werde. Kritiker hatten der britischen Regierung vorgeworfen, bislang nicht angemessen auf die Ausbreitung des Coronavirus im Land zu reagieren. +++

+++ Das Osterfest im Vatikan wird in diesem Jahr ohne Besucher begangen. Dasselbe gelte für alle liturgischen Feiern der Karwoche, teilte der Vatikan mit. +++

+++ Der Korruptionsprozess gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ist um zwei Monate verschoben worden. Nach Angaben des Justizministeriums soll das Verfahren nun am 24. Mai beginnen. Ursprünglich war der Auftakt für kommenden Dienstag angesetzt. Netanjahu weist die Vorwürfe gegen ihn zurück. +++

+++ Der Präsident der Bundespolizei, Romann, warnt vor einer Personalknappheit. Romann sagte der "Welt am Sonntag", neben den Mitarbeitern im Gesundheitssystem stünden auch die Polizisten in den Bundesländern und der Bundespolizei in vorderster Reihe bei der Bekämpfung des Virus - beispielsweise bei verstärkten Grenzkontrollen oder an Bahnhöfen und Flughäfen. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Pfeifer, äußerte sich besorgt über die Personallage in Intensivstationen. Personal, das bislang nicht intensivmedizinisch ausgebildet sei, müsse frühzeitig geschult werden. +++

+++ Die USA versuchen nach Informationen der Zeitung "Die Welt", sich einen Corona-Impfstoff exklusiv zu sichern, der derzeit in Deutschland entwickelt wird. Präsident Trump biete dem Unternehmen einen hohen Betrag, um sich seine Arbeit zu sichern. Dazu wolle er auch dessen Wissenschaftler in die USA holen. Die Bundesregierung bemüht sich demnach, das Unternehmen mit finanziellen Angeboten in Deutschland zu halten. +++

+++ Das Robert-Koch-Institut meldet inzwischen fast 3.800 bestätigte Fälle für Deutschland. Das sind gut 730 mehr als am Vortag. Acht Menschen starben an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Hier können Sie weitere Informationen über die Virus-Ausbreitung in Europa bekommen. +++

+++ American Airlines streicht zwischen dem 16. März und dem 6. Mai 75 Prozent ihrer internationalen Verbindungen im Vergleich zum Vorjahresflugplan. Fast alle Langstreckenflugzeuge würden geparkt. Damit reagiert die US-Fluglinie auf den Einbruch bei Fernreisen wegen der Pandemie. +++

+++ Estland wird von Dienstag an Ausländern die Einreise verweigern. Die Regierung plant aus dem Ausland zurückkehrende Landsleute für zwei Wochen zu isolieren. +++

+++ US-Präsident Donald Trump hat sich nicht mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte der Arzt des Staatsoberhaupts mit. Trump hatte vor einigen Tagen eine Delegation aus Brasilien empfangen, in der eine Person mit dem Virus infiziert war. +++

+++ Trotz der Coronavirus-Krise stehen heute in Bayern Kommunalwahlen an: Gemeinderäte, Stadträte, Kreistage werden neu bestimmt - und fast überall auch die Oberbürgermeister und ersten Bürgermeister. Zusammen gegommen sind fast 40.000 Mandate zu vergeben. +++

+++ In Frankreich werden heute ebenfalls inmitten der Coronavirus-Krise Kommunalwahlen abgehalten. Tausende neue Bürgermeister und Gemeindevertreter sollen gewählt werden. Rund 48 Millionen Wähler können ihre Stimme abgeben. Vorsichtsmaßnahmen sollen dafür sorgen, dass sich das Virus nicht weiter verbreitet. So wird den Wählern empfohlen, einen eigenen Stift mitzubringen und Abstand zu halten. +++

+++ Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigt Hilfen der Bundeswehr bei der Bekämpfung der Pandemie an. "Wir planen auf allen Ebenen so, dass wir alle kritischen Bereiche sicher abdecken könnten – auch das, was an Amtshilfe auf uns zukommt", sagt die CDU-Politikerin der "Welt am Sonntag". Reservisten seien aufgerufen, sich für den Dienst in Bundeswehrkrankenhäusern zu melden. +++

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