Die Nachrichten

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Newsblog zum Coronavirus+++ Coronavirus: Entwicklungen vom 7. und 8. Juni +++

Eine Generaldebatte der UNO-Vollversammlung (dpa-Bildfunk / AP / Mark Lennihan)
Erstmals soll die UNO-Vollversammlung ohne Staats- und Regierungschefs tagen (dpa-Bildfunk / AP / Mark Lennihan)

Die UNO-Vollversammlung soll in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ohne die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten stattfinden. Am Wochenende sind laut WHO innerhalb von 24 Stunden weltweit so viele Corona-Neu-Infektionen gemeldet worden, wie noch nie zuvor. In Deutschland wird über Großdemonstrationen in Zeiten der Corona-Pandemie diskutiert. Weitere Entwicklungen in unserem Newsblog.

Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier in unserem Newsblog.

Montag, 8. Juni

+++ Die nächste Generaldebatte der UNO-Vollversammlung wird wegen der Coronavirus-Pandemie erstmals ohne die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten stattfinden. Das sagte der Präsident der UNO-Vollversammlung, Muhammad-Bande, in New York. Er vermute, dass es im September noch Reisebeschränkungen geben werde. Deshalb sei eine Reise nach New York unwahrscheinlich. Wie die Generaldebatte stattdessen aussehen wird, steht noch nicht fest.

+++ In der norditalienischen Stadt Bergamo sind bei mehr als der Hälfte von fast 10.000 getesteten Bürgern Antikörper gegen das neuartige Corona-Virus nachgewiesen worden. Das teilten die Behörden mit. Bei etwa ebenso vielen Tests an Mitarbeitern im Gesundheitswesen habe die Quote dagegen nur bei gut 30 Prozent gelegen. Bergamo war von dem Ausbruch in Italien besonders schwer betroffen.

+++ Die Zahl der Corona-Neuinfektionen weltweit steigt weiter deutlich. Am Wochenende seien innerhalb von 24 Stunden mehr als 136.000 Fälle gemeldet worden, so viele wie noch nie zuvor an einem Tag, sagte der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation, Tedros, in Genf. Insbesondere in Afrika, Zentral- und Südasien, Mittel- und Südamerika sowie in einigen Ländern in Osteuropa steige die Zahl der Neuinfektionen. Tedros sprach auch eine Mahnung an die Länder aus, die kaum noch Neuinfektionen zu verbuchen haben. 

+++ Rund elf Wochen nach Inkrafttreten werden die strikten Beschränkungen in New York gelockert. Auf den Baustellen und in den Fabriken der Stadt darf seit heute wieder gearbeitet werden, Läden dürfen Waren zum Abholen anbieten. New Yorks Bürgermeister de Blasio rief die Bürger dazu auf, sich weiterhin an die Abstands- und Hygieneregeln zum Schutz vor Ansteckung zu halten. Die Metropole war eines der Epizentren des Corona-Ausbruchs in den USA. 

+++ Die österreichische Fluggesellschaft AUA soll in der Corona-Krise mit insgesamt 600 Millionen Euro unterstützt werden. Als Bedingung für das Rettungspaket verlangte die Regierung aus ÖVP und Grünen mehr Einsatz der Fluggesellschaft für Klimaziele. Außerdem soll es künftig keine Tickets für unter 40 Euro mehr geben.

+++ Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus haben nach Ansicht von Forschern Millionen Infektionen und Todesfälle verhindert. Grenzschließungen, Kontaktsperren und Schulschließungen hätten allein in elf europäischen Ländern bis Anfang Mai etwa 3,1 Millionen Todesfälle verhindert und eine Kontrolle des Pandemie-Verlaufs ermöglicht, berichten Forscher vom Imperial College London im Fachmagazin "Nature". Gemäß einer zweiten Studie wurden mehr als 530 Millionen Infektionen verhindert.

+++ Die EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft derzeit eine bedingte Marktzulassung des Medikaments Remdesivir für Corona-Patienten. Die EMA kündigte zugleich an, das Prüfverfahren hinsichtlich der Vorteile und der Risiken zu beschleunigen. Eine Einschätzung könne bereits in "einigen Wochen" vorliegen. Mehr zur Suche nach einem Medikament können Sie hier in diesem Überblick lesen

+++ Mehrere Politiker verteidigen das Demonstrationsrecht auch in Corona-Zeiten. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Kühnert sagte, Großkundgebungen mit tausenden Teilnehmern wie am Wochenende seien im Moment sicherlich nicht ohne. Menschen müssten aber ihre Meinung sagen können. Ähnlich äußerte sich die Grünen-Vorsitzende Baerbock. Sie sprach sich aber für klare Hygiene- und Abstandsregeln aus. Demonstrationen dürften "kein Turbo für die Ausbreitung von Covid-19 sein". Die Bundesregierung hatte sich besorgt über Verstöße gegen Corona-Auflagen bei Demonstrationen geäußert. 

+++ Entwicklungsminister Müller findet das Verhalten der Europäischen Union gegenüber ärmeren Ländern in der Corona-Pandemie "beschämend". Bis heute sei kein einziger Euro an zusätzlicher Hilfe in die betreffenden Länder geflossen, sagte er nach einer Videokonferenz mit den zuständigen Ministern der anderen EU-Länder. Der CSU-Politiker ist überzeugt: Die Pandemie müsse weltweit bekämpft werden, sonst komme sie als Bumerang zurück. 

Medizinisches Personal führt auf einfachen Plastikstühlen und -Tischen Massentests auf COVID-19 im Slum von Kawangware in Nairobi durch (picture alliance / Photoshot / John Okoyo)Das Corona-Virus stellt das Gesundheitssystem mancher afrikanischer Staaten vor erhebliche Herausforderungen (picture alliance / Photoshot / John Okoyo)

+++ Nach Niedersachsen schickt nun auch Mecklenburg-Vorpommern alle Personen in eine zweiwöchige Selbstquarantäne, die aus Schweden einreisen. Dort seien inzwischen mehr als 50 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Corona-Virus infiziert, begründete das Wirtschaftsministerium in Schwerin den Schritt. Damit sei die maßgebliche Grenze für Quarantäne-Maßnahmen überschritten. 

+++ In Deutschland meldeten laut Robert Koch-Institut (RKI) 124 von 412 Landkreisen in den vergangenen sieben Tagen keinerlei Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Das entspricht einem Anteil von rund 30 Prozent. Kein Landkreis überschreitet derzeit den von Bund und Ländern vereinbarten Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen.  

+++ Bundesgesundheitsminister Spahn will die neue Corona-App in den kommenden Tagen präsentieren. Entsprechend äußerte sich der CDU-Politiker in der "Rheinischen Post". Die bisherige Zeit habe man gebraucht für die Entwicklung, da hohe Anforderungen gestellt würden. So müsse die App etwa strenge Vorgaben beim Datenschutz, der Datensicherheit und bei der Energieeffizienz erfüllen. Auch solle sie allen Bürgern zugänglich sein, betonte Spahn. Ursprünglich sollte die App in Deutschland bereits im April auf den Markt kommen. Einen Überblick zu den Funktionen einer App finden Sie hier

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spricht über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland. (dpa-Bildfunk / AFP Pool / John Macdougall)Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will in Kürze die neue Corona-App präsentieren. (dpa-Bildfunk / AFP Pool / John Macdougall)

+++ In Deutschland ist die Produktion aufgrund der Corona-Krise in den vergangenen Wochen fast um ein Fünftel eingebrochen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stellten Industrie, Bau und Energieversorger im Mai rund 18 Prozent weniger her als im Vormonat. Im April war die Produktion bereits um knapp 9 Prozent zurückgegangen.

+++ Nach Kritik von Kunden wegen ausbleibender Antworten auf Stornierungswünsche hat Tui Deutschland eine rasche Bearbeitung und baldige Erstattung versprochen. Geschäftsführer Marek Andryszak sagte der "Bild"-Zeitung: "Die Kunden werden bis Mitte/Ende kommender Woche das Geld für alle Reisen, die bis zum 15. Mai abgesagt wurden und bei denen eine Erstattung gewünscht ist, auf ihren Konten haben." Ein Grund für die Verzögerung sei eine Unklarheit darüber gewesen, ob ein verpflichtendes Gutscheinsystem für ausgefallene Reisen kommen würde - dies lehnte die EU-Kommission ab. Wegen des Spardrucks in der Viruskrise muss Tui zahlreiche Stellen streichen.

+++ Auch bei der angeschlagenen Lufthansa gab es verspätete Erstattungen, Konzernchef Carsten Spohr bat um Entschuldigung. "Wir zahlen jedem Kunden seinen Ticketpreis zurück", sagte Spohr der FAS. Tourismus und Luftverkehr gehören zu den am schwersten von Covid-19 getroffenen Branchen. 

+++ Rund 2.000 Professoren und Dozenten deutscher Universitäten und anderer Hochschulen fordern in einem offenen Brief die Rückkehr zur Lehre in Anwesenheit von Studierenden. "Was die Schulen zu leisten in der Lage sind, sollte auch Universitäten möglich sein", heißt es in dem Schreiben. Die selbstständige, kritische Aneignung von Inhalten setze zwingend Präsenz voraus.

+++ Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat vor einer zu schnellen Rückkehr zum vollständigen Schulbetrieb gewarnt. "Die Schulen können schnell zum Corona-Superspreader werden", sagte Meidinger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Für eine Rückkehr zum Regelunterricht müssen erst einmal die Voraussetzungen geschaffen werden. Daran fehlt es ganz eindeutig noch." Der Politik warf Meidinger vor, das kommende Schuljahr bislang nur unzureichend vorzubereiten. Es müsse für regulären Unterricht ein völlig neues Hygienekonzept geben.

+++ Die Bundesregierung mahnt zur Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen auch bei Demonstrationen. "Es muss möglich sein, auch auf solchen Veranstaltungen Masken zu tragen und den Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin auf eine Frage nach den Demonstrationen gegen Rassismus am Wochenende, bei denen Menschen teils dicht gedrängt standen. Es sei gut, wenn auch in Deutschland Menschen mit einem klaren Bekenntnis gegen Rassismus auf die Straße gingen, sagte Seibert. Doch es müsse beides möglich sein: friedlich demonstrieren und die Regeln einhalten.

Teilnehmer einer Kundgebung protestieren auf dem Alexanderplatz gegen Rassismus und Polizeigewalt. (ZB)Viel Engagement, aber wenig Abstand: Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt am Wochenende in Berlin (ZB)

+++ Neue wissenschaftliche Erkenntnisse belegen die Wirksamkeit einfacher Mund-Nasen-Masken beim Kampf gegen die Corona-Pandemie. Forscher haben dazu den Infektions-Verlauf in Jena mit dem anderer deutscher Kommunen verglichen. Jena hatte bereits Anfang April als erste größere deutsche Stadt eine Maskenpflicht angeordnet, worauf die Zahl der Neuinfektionen drastisch zurückgegangen war. Die Wissenschaftler hätten nun ermitteln können, dass der Rückgang tatsächlich eine Folge dieser Maßnahme gewesen sei, teilte die Universität Mainz mit.

+++ Nach dem offiziell verkündeten Ende der Corona-Krise in Neuseeland dürfen auch Sportveranstaltungen ohne Einschränkungen und mit Zuschauern stattfinden. Am Wochenende werden bei einem Rugby-Turnier in der ersten Runde des zehnwöchigen Wettbewerbs volle Stadien erwartet. Die erste Partie ist am Samstag Highlanders gegen Chiefs im Forsyth-Barr-Stadion in Dunedin. 

+++ Seit Beginn der Corona-Krise fällt in deutschen Privathaushalten mehr Verpackungs- und Plastikmüll an. Das hat das Recyclingunternehmen Der Grüne Punkt mitgeteilt.

+++ Großbritannien-Reisende müssen von heute an zwei Wochen in Quarantäne gehen, nachdem sie das Land betreten haben. Mit der Maßnahme soll eine zweite Welle von Coronavirus-Infektionen in dem Königreich verhindert werden. Alle Einreisende müssen künftig an der Grenze ihre Adress- und Kontaktdaten hinterlassen. Wer sich nicht an die 14-tägige Pflicht zur Selbstisolation hält, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen.

+++ Gegen die umstrittene Quarantäne-Regelung für Großbritannien-Reisende wollen mehrere Fluggesellschaften juristisch vorgehen. British Airways, EasyJet und Ryanair nannten die Maßnahme "unverhältnismäßig und unfair".

+++ Neuseeland hat sich für Coronavirus-frei erklärt und alle Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgehoben. Premierministerin Ardern sagte, von morgen an gälten keine Restriktionen mehr, außer für die Einreise ins Land.

+++ Der Deutsche Philologenverband findet eine mögliche Maskenpflicht in der Schule problematisch. Der Unterricht beruhe auf klarer Kommunikation und zwischenmenschlicher Interaktion, sagte die Vorsitzende des Verbandes, Lin-Klitzing, der Zeitung "Die Welt". Im Falle eines Normalbetriebs an Schulen seien neue Hygiene- und Schutzvorschriften notwendig,

+++ Frankreich will einem Medienbericht zufolge einen zehn Milliarden Euro schweren Notfall-Plan für die Luftfahrtbranche vorlegen. Damit sollten die Folgen der Virus-Pandemie für den Sektor abgefedert werden, schreibt die Wirtschaftszeitung "Les Echos". Der Plan setze sich aus mehreren Teilen zusammen, etwa Kreditgarantien und Unterstützung für Forschung und Entwicklung.

Sonntag, 7. Juni

+++ An deutschen Flughäfen könnte es bald zur Pflicht werden, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, erarbeiten Behörden und Flughafenbetreiber derzeit Maßnahmen, um den Linienverkehr wieder hochfahren zu können. Eine Maskenpflicht sei in der Coronakrise notwendig, da in vielen Bereichen des Flughafens Abstandsregeln nicht einzuhalten seien. Dazu zählten beispielsweise Sicherheitskontrollen, Busse oder Gepäckausgaben. Ausnahmen sollen lediglich bei Passkotrollen gelten, zudem müssten Kinder unter sechs Jahren keine Masken tragen.

Welche Regeln derzeit gelten, um eine Ansteckung der Reisenden mit dem Coronavirus zu verhindern, haben wir hier zusammengefasst.

+++ Nach Großdemonstrationen gegen rassistische Polizeigewalt in vielen Städten der USA haben örtliche Politiker die Teilnehmer aufgerufen, sich auf das Coronavirus testen zu lassen - so beispielsweise der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo. Die Staatsregierung von New York werde 15 Teststätten speziell für Demonstranten einrichten, damit diese schnell ein Ergebnis bekommen. Ähnliche Aufrufe gab es in Seattle, San Francisco und Atlanta.

+++ In den USA steigt die Zahl der Neu-Infizierten auf den höchsten Stand seit Mitte Mai. Das Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) meldet 29.214 neue Fälle, womit die Zahl nun insgesamt bei rund 1,92 Millionen liegt. Am Samstag hatte die Zahl der Neuinfektionen 29.034 betragen, am Freitag 20.555 und am Donnerstag 14.676.

+++ Unionsfraktionschef Brinkhaus hat sich für eine rasche Rückkehr zu einem ausgeglichenen Bundeshausalt ohne Neuverschuldung ausgesprochen. Er wolle "so schnell wie möglich" wieder zur Schwarzen Null zurück, sagte Brinkhaus im ZDF. Man müsse in den Jahren 2021 und 2022 wieder zur alten Haushaltsführung zurückkehren. Das aber könne nur mit wirtschaftlichem Wachstum und gesicherten Arbeitsplätzen geschehen, betonte der CDU-Politiker. Dafür habe man das Konjunkturprogramm auf den Weg gebracht.

+++ Griechenland hat die wegen der Coronavirus-Pandemie verhängte Ausgangssperre in Flüchtlingslagern bis 21. Juni verlängert. Das teilte die Regierung in Athen mit. Die Ausgangsbeschränkungen gelten bereits seit dem 21. März. Die Maßnahme erfolgte kurz nach der Ankündigung, das Land wieder für den Tourismus zu öffnen. Menschenrechtsorganisationen zeigten sich besorgt, dass sich das Virus unter den Geflüchteten dadurch ausbreiten könnte. 

+++ Die europäische Wirtschaft hat nach Einschätzung von EU-Kommissar Gentiloni den Tiefpunkt in der Corona-Krise voraussichtlich erreicht. Die Rezession gehe auf die Beschränkungen des öffentlichen Lebens zurück. "Jetzt wird die Wirtschaft langsam wieder hochgefahren und makroökonomisch betrachtet dürfte es nicht mehr schlimmer werden", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". 

Deutschland und Europa droht dieses Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie die schwerste Rezession der Nachkriegszeit. 

+++ Niedersachsen führt eine zweiwöchige Quarantäne für alle ein, die aus Schweden an ihren Heimatort zurückkehren. Das Gesundheitsministerium in Hannover veröffentlichte eine entsprechende Corona-Regelung. Es bestehe die Pflicht, sich bei den Gesundheitsämtern zu melden. 

+++ Die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus wird noch dauern, und so richten sich einige Hoffnungen darauf, die Krankheit Covid-19 künftig wenigstens besser behandeln zu können. Noch in diesem Sommer werden Studienergebnisse erwartet.

+++ Papst Franziskus mahnt dazu, trotz Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen Abstandsregeln und Maskenpflicht nicht zu vernachlässigen. "Seid vorsichtig, ruft den Sieg nicht zu früh aus", sagt er vor mehreren Hundert Gläubigen auf dem Petersplatz. "Gott sei Dank lassen wir den schlimmsten Teil hinter uns." Die Regeln der Behörden müssten dabei aber stets befolgt werden.

Sie sehen den Papst am offenen Fenster. Er winkt den Menschen auf dem Petersplatz zu. (www.imago-images.de)Der Papst oberhalb des Petersplatzes (www.imago-images.de)

+++ Nach rund dreimonatigen Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind in New York City ab Montag erste Lockerungen erlaubt. In der ersten von vier zweiwöchigen Lockerungsphasen können dann unter anderem Bauarbeiten wieder aufgenommen werden und nicht systemrelevante Läden ihre Ware von der Eingangstür aus verkaufen. In der vierten Phase dürfen dann auch Kultureinrichtungen wieder öffnen.

Die Millionenmetropole hatte als letzte von zehn Regionen des Bundesstaats New York alle sieben Bedingungen für den Start der Lockerungsphasen erfüllt - beispielsweise ausreichend freie Krankenhausbetten. Hygiene- und Abstandsregeln gelten weiter. Wenn sich die Zahlen verschlechtern, kann der Prozess jederzeit angehalten oder auch zurückgedreht werden.

+++ Das neue Coronavirus wird unter anderem über die Tröpfcheninfektion verbreitet – da ist sich die Wissenschaft einig. Neue Erkenntnisse rücken aber auch sogenannte Aerosol-Partikel, kleine Schwebeteile in der Luft, in den Fokus. Der Berliner Virologe Christian Drosten vermutet, dass diese bei der Verbreitung von Viren eine genauso große Rolle spielen wie die Tröpfchen. Das Robert-Koch-Institut äußert sich da verhaltener.

+++ Die chinesische Regierung hat sich aus eigener Sicht nichts vorzuwerfen, was ihr Handeln in der Corona-Krise betrifft. "Die chinesische Führung hat Informationen über den Ausbruch der Krankheit jederzeit gesetzestreu, zeitnah, offen und präzise veröffentlicht," erklärte Xu Lin, stellvertretender Chef des Zentralkommitees der Kommunistischen Partei Chinas. Damit steht das Papier in krassem Widerspruch zu Analysen von Expertinnen und Experten und auch zu Recherchen internationaler Medien, berichtet ARD-Korrespondent Steffen Wurzel. Sie belegen ausführlich, dass Chinas Führung vor allem zu Beginn der Coronavirus-Krise Ende 2019 wichtige Informationen ignoriert und sogar vertuscht hat.

+++ Bundesgesundheitsminister Spahn schlägt vor, dass Europa in Gesundheitsfragen enger zusammenrückt. Die europäischen Staaten sollten ein Bündnis zur gegenseitigen Unterstützung im Pandemiefall und bei anderen Gesundheitskrisen eingehen.

Das sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". Um schnell handlungsfähig zu sein, brauche es gemeinsame Strukturen, um auf Fachleute und Ressourcen zugreifen zu können. Diese neue Allianz könne eine Art "Gesundheits-Nato" sein, so Spahn.

+++ In Portugal rechnet die Regierung wegen der Coronakrise in diesem Jahr mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung von fast 7 Prozent.

Das wäre der stärkste Rückgang seit Jahrzehnten, heißt es in einer Stellungnahme der Regierung in Lissabon. Die Arbeitslosenquote könnte demnach auf 9,6 Prozent steigen. Übermorgen soll der Ministerrat einen Nachtragshaushalt beschließen, um die Folgen der Coronakrise aufzufangen.

Volkswagen-Fabrik im portugiesischen Palmela. (AFP / Carlos Costa)Volkswagen-Fabrik im portugiesischen Palmela. (AFP / Carlos Costa)

Die portugiesische Wirtschaft wurde vor rund zehn Jahren stark von der Schuldenkrise in Mitleidenschaft gezogen. Erst im vergangenen Jahr hatte die Regierung nach einem strengen Sparkurs einen leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent verzeichnet.

+++ Mittelständler in Deutschland fordern in der Coronakrise eine schnelle Umsetzung des Konjunkturpakets.

Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand teilte mit, möglichst viele Unternehmer sollten von dem Paket profitieren. Seit dem Lockdown sei bereits viel Zeit verstrichen und zahlreiche Unternehmen zehrten von ihren Reserven. Deshalb sei vor allem bei den Maßnahmen zur Unterstützung der Liquidität große Eile geboten. Die mittelständischen Unternehmen fordern, innerhalb von zwei Wochen auf die Hilfen zugreifen zu können.

+++ Das neue Coronavirus wird unter anderem über die Tröpfcheninfektion verbreitet – da ist sich die Wissenschaft einig. Neue Erkenntnisse rücken aber auch kleine Schwebeteile in der Luft in den Fokus. Lesen Sie bei Interesse hierzu unseren ausführlichen Artikel: Welche Rolle spielen Aerosol-Partikel bei der Übertragung des Coronavirus?

+++ In Russland geben die Behörden einen Anstieg der festgestellten Infektionen um 8.984 Fälle auf 467.673 bekannt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Zahl der Todesfälle wuchs demnach in den vergangenen 24 Stunden um 134 auf 5.859.

+++ Das Robert-Koch-Institut meldet 301 bestätigte Neuinfektionen für Deutschland. Die Gesamtzahl der Fälle liegt damit bei 183.979. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöht sich um 22 auf 8668.

Ausführlicher auf die derzeitigen Entwicklungen blicken wir hier: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland.

+++ In Nordmazedonien gilt für die am meisten betroffenen Gemeinden wie Die Hauptstadt Skopje Skopje und die Industriestadt Stip eine 80-stündige Ausgangssperre. Sie begann bereits am Donnerstag um 21 Uhr und endet am Montag um 5 Uhr morgens. Für den Rest des Landes gelten nächtliche Ausgangssperren. Laut Deutscher Presse-Agentur wurden in Nordmazedonien am Freitag 177 Neuansteckungen registriert, am Samstag nochmals 125.

Mehr über das Infektionsgeschehen in zahlreichen Ländern: Wie sich das Coronavirus in Europa ausbreitet.

+++ In Rom ist es bei einer Demonstration gegen Corona-Auflagen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rechten Demonstranten, Fußball-Ultras und der Polizei gekommen.

Gewaltbereite Demonstranten am Circus Maximus in Rom (AFP)Gewaltbereite Demonstranten am Circus Maximus in Rom (AFP)Die rund 2.000 Demonstranten protestierten unweit des Circus Maximus gegen die italienische Regierung wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Beschränkungen. Unter anderem waren Fans von Lazio Rom beteiligt.

+++ Vor dem Hintergrund wachsender Kritik an der Polizeigewalt in Brasilien hat das oberste Gericht des Landes Razzien in den Armenvierteln von Rio de Janeiro während der Corona-Pandemie untersagt. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dürfen sie laut dem Urteil in den Favelas für die Dauer der Pandemie nur in "absoluten Ausnahmefällen" und nur bei einer entsprechenden Genehmigung der Staatsanwaltschaft stattfinden. Am Einsatz unverhältnismäßiger Polizeigewalt übte der Richter demnach deutliche Kritik. Er bezog sich auf den Fall eines 14-Jährigen, der am 18. Mai während eines Polizeieinsatzes in der Favela Salgueiro von Polizisten erschossen worden war.

+++ Die brasilianische Regierung veröffentlicht im Internet keine Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle und der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 in dem Land mehr. Das Gesundheitsministerium entfernte auch die Datensammlung, die die Entwicklung der vergangenen Monate aufzeigte, aus dem Netz. Zuletzt meldete die Johns Hopkins University 672.846 bestätigte Infektionen. 35.930 Menschen starben demnach nach einer Erkrankung mit Covid-19.

+++ Bundesgesundheitsminister Spahn hat sich nach den jüngsten Demonstrationen gegen Rassismus besorgt gezeigt über dichte Menschenmengen während der Corona-Pandemie. "Der Kampf gegen Rassismus braucht unser gemeinsames Engagement. Jeden Tag", erklärte Spahn auf Twitter.

"Doch dicht gedrängte Menschenmengen mitten in der Pandemie besorgen mich." Zehntausende Menschen in Deutschland hatten am Samstag gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Allein am Berliner Alexanderplatz waren es nach Polizeiangaben rund 15.000 Teilnehmer.

Vor einer großen sitzenden Menschenmenge mit Gesichtsmasken steht ein Schwarzer mit erhobener Faust. Auf seinem T-Shirt steht in bunten Buchstaben "Black Lives Matter".  (dpa / AP / Markus Schreiber)Demonstranten protestieren am 6.6.2020 in Berlin gegen Rassismus und Polizeigewalt. (dpa / AP / Markus Schreiber)

+++ Die Kunstmesse Art Basel ist für dieses Jahr abgesagt worden. Wegen der Corona-Pandemie war die weltweit wichtigste Kunstmesse zunächst von Juni auf September verschoben worden. Jetzt entschieden die Veranstalter, sie für 2020 ganz abzusagen

Samstag, 6. Juni

+++ Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther will in der Urlaubszeit während der Corona-Krise auf die Buchung von Küstenabschnitten per Smartphone setzen. Man könne über eine App anmelden, dass man in einem bestimmten Zeitraum an einen Strandabschnitt wolle und erhalte so eine Zugangsberechtigung. Außerdem kündigte der CDU-Politiker intensive Kontrollen an

+++ Die Lufthansa will Sorgen von Reisenden in der Corona-Krise mit einer neuen "Rückflug-Garantie" entgegentreten. Wer nach Deutschland zurückwolle, den bringe man auch zurück, sagte der Vorstandsvorsitzende Spohr der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er sprach in diesem Zusammenhang von einer "abgesicherten Garantie", nannte aber keine weiteren Details. 

Lufthansa-Flieger stehen still, 06. Mai 2020 in Frankfurt am Main (dpa / Boris Roessler)Lufthansa-Flieger stehen still (dpa / Boris Roessler)

+++ Nach der Häufung von Corona-Neuinfektionen in Göttingen sind etwa die Hälfte der 600 offiziell gemeldeten Bewohner eines Hochhaus-Komlexes getestet worden. Wie das Sozialdezernat mitteilte, wurde das Corona-Virus bei drei weitere Menschen nachgewiesen. Allerdings liege die Auswertung der meisten Untersuchungen noch nicht vor. Der Gebäudekomplex am Rande der Göttinger Innenstadt gilt als Schwerpunkt des Ausbruchs. Die Stadt geht davon aus, dass Regelverstöße bei Privatfeiern von Großfamilien die Ursache sind. Bis Freitag waren bei 120 Menschen Infektionen bekannt geworden, darunter 39 Schulkinder.

+++ in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich rund 350 Menschen in häusliche Isolation begeben. Ein Priester, der in Grimmen einen Pfingstgottesdienst gehalten hatte, war positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 

+++ Im Iran steigt die Zahl der Infektionen mit dem Corona-Virus wieder - die Rede ist bereits von einer zweiten Welle. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gab es im Vergleich zum Vortrag erneut mehr als 2.260 registrierte Neuinfektionen und 75 neue Todesfälle. Präsident Ruhani setzt dennoch auf weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Er sagte, es bleibe der Regierung nichts anderes übrig, als gleichzeitig mit dem Kampf gegen die Pandemie den Menschen auch die Aufnahme ihrer Arbeit zu ermöglichen. Ab Mitte Juni sollen Kitas und Kinos wieder öffnen, auch Konzerte sollen wieder möglich sein. Außerdem sollen die Moscheen aufmachen und wieder Freitagsgebete veranstaltet werden.

+++ In Moskau hat trotz weiter hohen Corona-Infektionszahlen mitten auf dem Roten Platz eine Buchmesse mit zahlreichen Besuchern begonnen. Es sei wichtig, wieder ins Leben zurückzukehren, teilten die Veranstalter mit. Bei den Besuchern werde am Eingang die Temperatur gemessen. Zudem müssten die Gäste wie in der ganzen Stadt vorgeschrieben Mund-Nasen-Schutz sowie Handschuhe tragen.

+++ Der Vatikan ist nach eigenen Angaben wieder Corona-frei. Bei der letzten als erkrankt gemeldeten Person sei der Covid-19-Erreger nicht mehr nachweisbar gewesen. Zeitweise waren zwölf Vatikanmitarbeiter erkrankt. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl nahm der päpstliche Kleinstaat damit einen der obersten Ränge weltweit in der Durchseuchungsstatistik ein.  

+++ Nach Corona-Ausbrüchen in mehreren Nerzfarmen wollen die niederländischen Behörden mehrere tausend Tiere töten. Die Tötungen in einer Zuchtanstalt in Deurne im Süden des Landes hätten bereits begonnen. Zwei Tierrechtsgruppen waren vor Gericht gegangen, um die Maßnahme zu verhindern, ihre Klage wurde jedoch abgelehnt.

+++ Ungarn hebt alle Beschränkungen im Personenverkehr mit Deutschland auf, die das Land im März wegen der Corona-Pandemie verhängt hat. Dies gab der ungarische Außenminister Peter Szijjarto am Samstag auf seiner Facebook-Seite bekannt. Deutsche Staatsbürger können ab dem 7. Juni (Sonntag) um 08.00 Uhr ohne Auflagen in Ungarn einreisen. Ungarn, die aus Deutschland zurückkehren, brauchen sich nicht mehr einer 14-tägigen Heimquarantäne zu unterziehen.

+++ Die französische Coronavirus-Warn-App "StopCovid" hat eine erste Schwelle überschritten. Wie der zuständige Staatssekretär auf Twitter mitteilte, wurde sie in den ersten drei Tagen seit Inbetriebnahme eine Million Mal aktiviert. Die kostenlose Anwendung steht seit Dienstag zum Herunterladen bereit. Um in der Pandemie wirksam helfen zu können, muss sie nach Angaben der Regierung aber von mehreren Millionen Menschen genutzt werden. Frankreich hat knapp 67 Millionen Einwohner.

+++ Boliviens Übergangsregierung schafft mehrere Ministerien ab und begründet dies mit finanziellen Zwängen infolge der Corona-Krise. Wie bolivianische Medien berichten, sind die Ressorts Sport, Kultur und Kommunikation betroffen. Übergangspräsidentin Añez wird mit den Worten zitiert, das gesamte eingesparte Geld werde in das Gesundheitssystem und in den Kampf gegen das Coronavirus fließen.

+++ In Deutschland ist die Zahl der gemeldeten Infektionen mit dem Coronavirus im Vergleich zu gestern um 407 gestiegen. Damit haben sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts seit Beginn der Corona-Pandemie 183.678 Menschen nachweislich angesteckt. An oder mit dem Coronavirus gestorben sind bisher 8.646 Menschen, das ist ein Zuwachs von 33. Die Zahl der Genesenen liegt bei etwa 168.900. Damit gibt es rechnerisch derzeit etwa 6.100 Erkrankte in Deutschland.

Warum die Infektions- und Todeszahlen in Deutschland verhältnismäßig niedrig sind, erklären wir in dem Beitrag: Warum die Todesrate durch das Coronavirus in Deutschland (noch) so niedrig ist.

+++ Der Deutsche Lehrerverband hat sich dafür ausgesprochen, in den Schulen eine Maskenpflicht einzuführen - auch während des Unterrichts. Verbandschef Meidinger sagte der "Bild"-Zeitung, er halte das für sinnvoll, auch wenn es den ordentlichen Unterricht erschweren würde.

+++ In welchem Umfang die zum 1. Juli geplante Mehrwertsteuersenkung an die Kunden weitergegeben wird, ist noch nicht klar. Aus der Wirtschaft gibt es Kritik - die kurzfristige Senkung würde für zahlreiche Abrechnungsprobleme sorgen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag teilte mit, zahlreiche Betriebe würden darauf hinweisen, dass die Umnstellung der Mehrwertsteuersätze für sie einen erheblichen Aufwand bedeute.

+++ Brasiliens Präsident Bolsonaro hat damit gedroht, dass sein Land aus der Weltgesundheitsorganisation austreten könnte. Er sagte, die WHO müsse aufhören, eine "parteiische politische Organisation mit ideologischer Voreingenommenheit" zu sein. Zudem betonte Bolsonaro, das Medikament Hydroxychloroquin sei "zurück", nachdem "falsche Studien" über seine Wirksamkeit zurückgezogen worden seien.

Freitag, 5. Juni

+++ In Spanien ist die Corona-Pandemie nach Angaben der Behörden inzwischen weitgehend unter Kontrolle. Die Zahl der Neuinfektionen sei niedrig, die Zahl der Patienten auf Intensivstationen sinke und es werde weiter massiv auf Sars-CoV-2 getestet. Inzwischen seien eher importierte Infektionsfälle ein Risiko. Deshalb müssten die Kontrollen bei der Einreise "so gut wie möglich" sein. Europas beliebtestes Urlaubsland lässt ab dem 1. Juli wieder ausländische Touristen einreisen. Mit mehr als 27.000 Covid-19-Toten ist Spanien eines der am schwersten betroffenen Länder. 

+++ Die Weltgesundheitsorganisation hat ihre Richtlinien zum Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken aktualisiert. Die WHO rät nun, Masken besonders an Orten zu tragen, an denen das Virus weit verbreitet ist und wenn Abstand halten nur schwer möglich ist: zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften. Außerdem sollten Menschen über 60 Jahren oder Menschen mit Vorerkrankungen eine medizinische Maske tragen. Nicht-medizinische Stoffmasken sollten aus mindestens drei Lagen unterschiedlichen Materials bestehen. WHO-Chef Ghebreyesus warnte davor, sich ausschließlich auf Masken zu verlassen. Diese könnten Abstandhalten und Handhygiene nicht ersetzen. 

+++ In den USA ist die Zahl der Menschen, die nachweislich an einer Coronavirus-Infektion gestorben sind, wieder stärker gestiegen: um 1.035 auf 108.064. Am Donnerstag hatte das Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) 827 neue Todesfälle gemeldet, am Mittwoch 1045, am Dienstag 761 und am Montag 696. Die Zahl der Infizierten stieg um 20.555 auf 1.862.656. 

+++ Die Zahl der gestorbenen Corona-Infizierten ist in Großbritannien auf mehr als 40.000 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium in London mit. Damit ist Großbritannien nach offiziellen Zahlen das am schwersten von der Pandemie betroffene Land Europas. Zählt man die Todesfälle hinzu, bei denen eine Covid-19-Erkrankung erst nach dem Tod diagnostiziert wurde, liegt die Zahl nach Angaben der Statistikbehörde ONS sogar bei mehr als 48.000.

+++ Die Kultusministerkonferenz fordert eine rasche Rückkehr zum normalen Schulbetrieb. Jugendliche hätten ein Recht auf Bildung, heißt es in einem Beschluss des Gremiums. "Deshalb streben die Bildungsministerien der Länder im Interesse der Schülerinnen und Schüler so schnell wie möglich eine Wiederaufnahme des schulischen Regelbetriebs an, sofern das Infektionsgeschehen dies zulässt."

+++ US-Präsident Donald Trump will im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie künftig vor allem Hochrisiko-Gruppen schützen. Dazu zählten Senioren und Mitarbeiter in Pflegeheimen. Trump sagte im Weißen Haus, dann könnten die jüngeren und gesunden Amerikaner sofort zur Arbeit zurückkehren. Der US-Präsident will die Corona-Beschränkungen möglichst bald im ganzen Land beenden.

+++ Die nordrussische Hafenstadt Sewerodwinsk wird wegen stark steigender Corona-Zahlen in der Nacht zum Samstag vollständig abgeriegelt. Die 180.000-Einwohner Stadt ist als Standort für die Produktion atomarer U-Boote bekannt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden stieg die Zahl der bestätigten Infektionen in Sewerodwinsk zuletzt auf mehr als 1000. 

+++ Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) ist dagegen, Grundschüler noch vor den Sommerferien wieder im normalen Klassenverband zu unterrichten. Komplette Schulöffnungen unter Aufgabe von Abstandsregeln, wie sie jetzt auch Nordrhein-Westfalen verfügt habe, seien "ein Spiel mit dem Feuer", erklärte der Verbandsvorsitzende Udo Beckmann. Mit Kindern und Jugendlichen sowie den Beschäftigten in Schulen dürften keine Experimente gemacht werden. In Nordrhein-Westfalen sollen alle Grundschulkinder ab dem 15. Juni wieder täglich zur Schule gehen. Das hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag angekündigt. Sachsen war diesen Schritt als erstes Bundesland gegangen, andere Länder planen nachzuziehen. 

+++ Die Ostfriesischen Inseln halten am Zugangsverbot für Tagestouristen fest. Der Landkreis Wittmund veröffentlichte eine Allgemeinverfügung, wonach auf Langeoog und Spiekeroog bis 22. Juni der Aufenthalt von Touristen für nur einen Tag ohne Übernachtung untersagt bleibt. Beim Tagestourismus seien Infektionsketten nicht nachvollziehbar, sagte der Bürgermeister der Stadt Norderney, Frank Ulrichs. Bei gutem Wetter kommen sonst bis zu 10.000 Tagestouristen auf die Insel.

+++ Wer aus dem Nicht-EU-Ausland zurück nach Nordrhein-Westfalen fliegt, muss wegen Corona nicht mehr automatisch in häusliche Quarantäne. Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hat die pauschale Verordnung des Landes in einem Eilverfahren außer Vollzug gesetzt. Das Land dürfe aber Risikogebiete ausweisen, bei denen die Verhängung einer Quarantäne gerechtfertigt sei (Az.: 13 B 776/20.NE).

+++ Die durch die Corona-Pandemie bedingte Phase der Übersterblichkeit in Deutschland ist nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes beendet. Anders als noch im April lagen die Sterbefälle in der Woche vom 4. bis 10. Mai nicht mehr über, sondern unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Erhöhte Zahlen hatte es seit Ende März gegeben. Teilweise lagen sie 13 Prozent über dem Durchschnitt. Im europäischen Vergleich war das Ausmaß der Übersterblichkeit in Deutschland aber vergleichsweise gering.

+++ Die im Zuge der Corona-Krise eingeführten Grenzkontrollen von Deutschland zu anderen europäischen Staaten sollen nach dem Willen von Bundesinnenminister Seehofer Mitte des Monats wegfallen. Einen entsprechenden Vorschlag werde er nächsten Mittwoch dem Bundeskabinett vorlegen, sagte der CSU-Politiker in Berlin nach Video-Beratungen mit seinen EU-Kollegen. Auch ein Großteil der anderen EU-Staaten wolle die Kontrollen Mitte des Monats aufheben. Der Rest wolle dies Ende Juni tun. Dann soll im gesamten Schengen-Raum wieder Reisefreiheit herrschen. Für Drittstaaten werde es unterschiedliche Regelungen je nach Epidemie-Lage geben, sagte Seehofer. Er nannte als Beispiele Brasilien, die USA und Russland, wo noch viele Corona-Fälle verzeichnet werden.

+++ Der italienische Außenminister Di Maio hat während eines Besuchs in Berlin die deutsche Hilfe für Italien gewürdigt. Die Unterstützung Deutschlands für Italien habe in der gesamten Zeit der Pandemie "eigentlich nie gefehlt", sagte er nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Maas. Di Maio sprach von "umfangreichen Bezeugungen der Unterstützung und der Solidarität". Zu Beginn der Pandemie im Februar und März hatte es aus Italien scharfe Kritik an Deutschland gegeben. Vor allem ein von der Bundesregierung verhängter Exportstopp für Atemschutzmasken, Schutzanzüge und -brillen sorgte für Unmut. Dass in Deutschland italienische Covid-19-Kranke behandelt wurden, wurde in der Öffentlichkeit weniger stark wahrgenommen.

+++ Spanien lockert weitere Beschränkungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie in den besonders stark betroffenen Metropolen Madrid und Barcelona. Wie Gesundheitsminister Illa mitteilte, müssen sich Besucher von Restaurants und Bars ab Montag nicht mehr nur auf die Außenbereiche beschränken. Außerdem dürfen Kinder den gesamten Tag über draußen spielen und müssen sich nicht mehr an bestimmte Zeiten halten. Ab dem 1. Juli sollen die Grenzen wieder für Touristen geöffnet werden.

+++ Die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen werden am 15. Juni wieder für alle Schülerinnen und Schüler geöffnet. Das kündigte das Schulministerium in Düsseldorf an. Bis zu den Sommerferien sollen die Kinder an allen Wochentagen die Grundschulen besuchen. Derzeit ist in NRW und allen anderen Bundesländern in allen Schulformen Präsenzunterricht nur tageweise möglich, weil Abstandsregeln und Hygienevorschriften anders nicht eingehalten werden können.

+++ Bundesbildungsministerin Karliczek mahnt die Bundesländer, bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebs nicht zu schnell vorzugehen. Die CDU-Politikerin sagte dem Magazin "Der Spiegel", solange es noch keinen Impfstoff gegen Covid-19 gebe, müsse an den Schulen weiter allergrößte Vorsicht herrschen. Karliczek bezieht sich dem Bericht zufolge auf Erkenntnisse des Berliner Virologen Christian Drosten. Seiner Einschätzung zufolge gibt es keine Hinweise darauf, dass Kinder nicht genauso ansteckend sind wie Erwachsene. Vertreter mehrerer Bundesländer haben angekündigt, dass sie nach den Sommerferien wieder einen Normalbetrieb an den Schulen anstreben.

Wie können die Schulen dann wieder öffnen und welche Rolle muss digitaler Unterricht spielen? Wir geben einen Überblick.

+++ Brasilien hat innerhalb eines Tages 1.473 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Insgesamt sind in dem südamerikanischen Land jetzt etwas mehr als 34.000 Menschen gestorben, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert waren. Das ist die dritthöchste Zahl weltweit. Mehr Corona-Tote verzeichnen nur die USA (mehr als 108.000) und Großbritannien (fast 40.000). Am Donnerstag vermeldeten Brasiliens Behörden zudem den dritten Tag in Folge einen Höchstwert an nachgewiesenen Neuinfektionen. Insgesamt sind es jetzt knapp 615.000. Nur die USA melden mehr, nämlich 1,87 Millionen.

+++ Südafrika hat heute 3.267 neue Coronavirus-Fälle gemeldet - so viele wie noch nie zuvor an einem einzelnen Tag. Insgesamt lag die Zahl der bestätigten Infektionen bei 40.792, mehr als 27.000 davon in der Provinz Westkap mit der Metropole Kapstadt. In Südafrika wurden bislang die meisten Virusfälle des Kontinents verzeichnet, afrikaweit liegt die Zahl inzwischen bei mehr als 163.000. Auf den afrikanischen Kontinent mit seinen 54 Staaten entfallen weniger als drei Prozent der bestätigten Virus-Infektionen weltweit, allerdings werden pro eine Million Einwohner auch nur etwa 1.700 Tests durchgeführt.

+++ Der pazifische Inselstaat Fidschi hat sich für coronavirusfrei erklärt, nachdem alle 18 dort positiv getesteten Personen wieder genesen sind. Der letzte akut Erkrankte sei gerade für wieder gesund erklärt worden, teilte Ministerpräsident Bainimarama mit. Und obwohl die Zahl der Tests täglich steige, sei der letzte Infektionsfall vor 45 Tagen entdeckt worden, schrieb er auf Twitter. Der Inselstaat in der Südsee hat 900.000 Einwohner. Einreisesperren gelten weiterhin.

+++ Die EU-Innenminister beraten heute über weitere Lockerungen der Grenzkontrollen in Europa. Die Maßnahmen waren wegen der Corona-Krise eingeführt worden. Deutschland und andere Länder streben an, die Kontrollen an ihren Grenzen zum 15. Juni wieder aufzuheben. Dann könnten Urlauber aus EU-Staaten und anderen europäischen Ländern wieder einreisen. Tschechien öffnet seine Grenze für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn sogar voraussichtlich schon ab Samstag. Das kündigte Ministerpräsident Babis an. Andere Länder wie Italien und Österreich gehen hingegen deutlich strikter vor.

+++ In Deutschland sind derzeit etwa 6.200 Menschen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Das ergibt sich aus der neuesten Statistik des Robert-Koch-Instituts. Danach stieg die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zu den gestern vorgelegten Daten um 507 auf rund 183.200. Gestorben sind weitere 32 Menschen. Rund 168.500 Erkrankte sind nach Schätzungen des Instituts bereits genesen. Alle Zahlen aus Deutschland gibt es hier.

+++ Rund zwei Drittel der Menschen in Deutschland würden sich einer Umfrage zufolge gegen das Coronavirus impfen lassen. 67 Prozent seien "sicher" oder "wahrscheinlich" bereit, ein Impfangebot anzunehmen - zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Das sei der zweitniedrigste Wert innerhalb der G7-Länder der großen westlichen Industrienationen. Nur Frankreich liege mit 58 Prozent unter der Zahl in Deutschland. Ein klares Nein zur Impfung komme von zehn Prozent der Deutschen. In keinem anderen G7-Land gebe es so viele Verweigerer. Die größte Impfbereitschaft herrsche bei den Briten (78 Prozent) vor den Italienern (74 Prozent). Linktipp zum Thema Impfung: So weit ist die Forschung. 

+++ Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht von einer sich noch stärker abschwächenden Konjunktur aus als bislang prognostiziert. Der Vorsitzende des Beratergremiums der Bundesregierung, Feld, sagte der "Funke Mediengruppe", in diesem Jahr sei ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zwischen minus sechs und minus sieben Prozent zu erwarten. Im März hatten die sogenannten Wirtschaftsweisen drei mögliche Szenarien vorgelegt und für den negativsten Fall einen Rückgang um 5,4 Prozent prognostiziert. 

+++ Die medizinische Fachzeitschrift "The Lancet" hat eine Studie zum Einsatz von Chloroquin und Hydroxychloroquin gegen das Coronavirus zurückgezogen. In der Studie war behauptet worden, dass die Mittel bei Infizierten schwere Nebenwirkungen auslösen könnten - die Daten hatten zudem ein höheres Sterberisiko der Patienten angedeutet. Wenig später stoppten einige Staaten die Behandlung von Covid-19-Patienten mit dem Malariamittel. Die Weltgesundheitsorganisation WHO setzte klinische Tests mit dem Mittel unter Verweis auf die Studie vorübergehend aus. Drei der vier Autoren der Studie räumten nun Zweifel an der Richtigkeit der von ihnen genutzten Daten ein. Das Unternehmen, das die Daten erhoben hätte, weigere sich, den vollständigen Datensatz zur Prüfung weiterzugeben, hieß es.

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