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Newsblog zum Coronavirus+++ Die Entwicklungen vom 7. bis 09. August +++

Norbert Walter-Borjans gestikuliert. (ZB)
Norbert Walter-Borjans (ZB)

SPD-Chef Walter-Borjans wirft Bundesgesundheitsminister Spahn Versäumnisse im Umgang mit der Corona-Pandemie vor. Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz sieht eine mögliche Rückkehr von Fußball-Fans in die Stadien skeptisch. EU-Gesundheitsministerin Kyriakides hofft, dass in sechs Monaten ein Impfstoff zur Verfügung steht. Weitere Entwicklungen in unserem Newsblog.

Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier in unserem Newsblog.

Sonntag, 9. August

+++ SPD-Chef Walter-Borjans wirft Bundesgesundheitsminister Spahn Versäumnisse im Umgang mit der Corona-Pandemie vor. Die "vollmundige Selbstvermarktung" des Ministers könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass an vielen Stellen Testkapazitäten fehlten oder dass Rückkehrer aus Nichtrisikogebieten zwar zu kostenlosen Tests eingeladen, dann aber ungetestet nach Hause geschickt würden, sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Zudem ließen Testergebnisse so lange auf sich warten, dass Betroffene "gegen ihren Willen zum Infektionsrisiko" würden.

+++ Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Kalayci, sieht eine mögliche Rückkehr von Fußball-Fans in die Stadien skeptisch. Vor den Beratungen der Gesundheitsminister am Montag sagte die Berliner Gesundheitssenatorin der "Berliner Morgenpost", man habe nicht vor, einen Beschluss zum Hygienekonzept der DFL zu fassen. Die SPD-Politikerin ergänzte, die Idee, dass Besucherinnen und Besucher nach Testungen wieder ins Stadion kommen können, werde von der Mehrheit der Minister kritisch gesehen.

Vor und nach dem Spiel könnten große Menschenansammlungen und Alkoholkonsum nicht ausgeschlossen werden, betonte Kalayci. Man brauche die Testkapazitäten außerdem in vielen anderen Bereichen – in den Schulen, Kitas, Pflegeheimen, Krankenhäusern und für die Reiserückkehrer.

Demonstrationen, Familienfeiern, Restaurants, Betriebe – wenn viele Menschen zusammenkommen, besteht eine höhere Infektionsgefahr. Die Forschung geht inzwischen immer mehr davon aus, dass einzelne Personen – sogenannte "Superspreader" – gleich mehrere andere anstecken. Was ist über sie bekannt und welche Situationen könnten problematisch sein?

+++ Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hält eine deutliche Verlängerung des Kurzarbeitergelds und eine Aufstockung für nötig. "Jeder Kurzarbeiter ist ein Arbeitsloser weniger. Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen auch lange genug Kurzarbeitergeld beantragen können", sagte der DGB-Vorsitzende Hoffmann der "Bild am Sonntag". "Wenn wir Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt verhindern wollen, müssen wir die aktuelle Regelung bis zum März 2022 aufrechterhalten und das Kurzarbeitergeld weiter aufstocken."

+++ In den Vereinigten Staaten hat die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle die Marke fünf Millionen überschritten. Dies teilte die Johns Hopkins University mit. Nirgendwo sonst auf der Welt haben sich so viele Menschen mit dem neuen Coronavirus angesteckt.

+++ EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides hofft in rund sechs Monaten auf den ersten Impfstoff gegen Covid-19. "Auch wenn Vorhersagen zum jetzigen Zeitpunkt noch riskant sind, haben wir doch gute Hinweise, dass der erste Impfstoff gegen Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres verfügbar sein wird", sagte Kyriakides dem "Handelsblatt". Er könne zwar nicht auf Anhieb alle Probleme lösen. Aber der Impfstoff werde schrittweise erlauben, zur Normalität zurückzukehren, wenn eine kritische Masse von Bürgern insbesondere in den Risikogruppen geimpft worden sei. 

Als wirksamstes Mittel gegen Sars-CoV-2 und die von dem Virus ausgelöste Erkrankung Covid-19 gilt ein Impfstoff. Weltweit wird daran geforscht, auch von deutschen Firmen. Welche Perspektiven gibt es? Ein Überblick zum Stand der Forschung.

+++ Nach achtmonatiger Pause hat Brasiliens erste Fußballliga den Spielbetrieb wieder aufgenommen. Mit drei Begegnungen vor leeren Rängen begann am Samstag der erste Spieltag der Saison 2020 in der Serie A. Der Saisonstart war für Anfang Mai vorgesehen, nachdem die vorherige Spielzeit im Dezember zu Ende gegangen war. Zwischenzeitlich war das legendäre Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro zum Krankenhaus für Corona-Patienten umfunktioniert worden. Im Juni wurde dort die regionale Meisterschaft Campeonato Carioca wieder aufgenommen.

Das größte und bevölkerungsreichste Land Lateinamerikas verzeichnete bislang nach den USA weltweit die zweitmeisten Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 sowie Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 - am Samstag überschritt es in der offiziellen Statistik die Marken von drei Millionen Fällen und 100.000 Toten.

+++ Der Ärzteverband Marburger Bund warnt vor Nachlässigkeit in der Corona-Pandemie. Die Vorsitzende Johna sagte, es sei ein kontinuierlicher Anstieg der Infektionszahlen zu sehen. Er sei flach, aber da. Gleichzeitig scheine bei einem kleineren Teil der Bevölkerung die Bereitschaft abzunehmen, die Schutzregeln einzuhalten.

Dieser Trend müsse allen klarmachen, dass es so nicht weitergehen könne. Abstand, Hygiene und die Maskenpflicht müssten wieder konsequenter eingehalten werden. Beispielsweise dürfe man nicht tolerieren, wenn Menschen im öffentlichen Nahverkehr die Maske als Kinnschutz trügen, sagte Johna der Deutschen Presse-Agentur.

Mehr zum Thema: Coronavirus - Was man zu Schutzmasken wissen sollte

+++ Der frühere Fußballprofi Thomas Berthold hat seinen Auftritt als Redner bei einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen am Samstag in Stuttgart gegen Kritik verteidigt. Der Weltmeister von 1990 sagte, die Maßnahmen seien völlig überzogen. Er wolle selbstbestimmt und ohne Angst leben.

Thomas Berthold spricht während einer Kundgebung der Initiative "Querdenken 711" in Stuttgart, die sich gegen die Corona-Maßnahmen richtet. (dpa / Sebastian Gollnow )Thomas Berthold bei der Kundgebung in Stuttgart (dpa / Sebastian Gollnow )

+++ In Brasilien ist die offizielle Zahl der an oder mit dem Coronavirus verstorbenen Menschen auf mehr als 100.000 angestiegen. Die US-amerikanische Johns-Hopkins-University führt rund 100.500 Tote an (Stand: 9.8. 11:30 Uhr). Die brasilianische Tageszeitung "Folha de São Paulo" meldet, 841 Menschen seien zuletzt innerhalb von 24 Stunden an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Mehr als 46.000 neue Infektionen seien gemeldet worden. Insgesamt sind in Brasilien mehr als drei Millionen Infektionen durch einen Labortest bestätigt worden.

Das Foto zeigt einen Friedhof im Osten von Sao Paulo/Brasilien, auf dem Massenbegräbnisse wegen der Coronakrise stattfinden. (imago / Fotoarena / Bruno Rocha)Das Foto zeigt einen Friedhof im Osten von Sao Paulo/Brasilien, auf dem Massenbegräbnisse wegen der Coronakrise stattfinden. (imago / Fotoarena / Bruno Rocha)

+++ Im australischen Bundesstaat Victoria sind innerhalb von 24 Stunden 17 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Für das Land sei das "der bisher tödlichste Tag in der Coronavirus-Pandemie", berichtet der Guardian in seiner australischen Online-Ausgabe. Zehn der 17 Todesfälle stündne in Verbindung mit Pflegeinrichtungen hieß es weiter. In Victoria wurden demnach fast 400 neue Infektionen verzeichnet.

Melbourne: Sicherheitsbeamte mit medizinischen Mundschutz gehen auf Patrouille an einem Schild vorbei, das die Menschen dazu auffordern soll, zu Hause zu bleiben.  (AP/Asanka Brendon Ratnayake)Coronavirus - Melbourne (AP/Asanka Brendon Ratnayake)

+++ In Deutschland wächst die Sorge vor erneuten Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Es gelte, einen zweiten Lockdown mit aller Macht zu verhindern, sagte Wirtschaftsminister Altmaier den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Notwendig seien zielgenauere Maßnahmen statt flächendeckender Rundumschläge, fügte der CDU-Politiker hinzu. Arbeitgeberpräsident Kramer sagte der "Bild am Sonntag", einen zweiten pauschalen Lockdown dürfe es nicht geben. Bei größeren Infektionsherden seien Schließungen, Quarantänemaßnahmen und zeitlich begrenzte, regionale Reaktionen notwendig.

+++ Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist am Wochenende erwartungsgemäß zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut meldete im Vergleich zum Vortag 555 neue Fälle. Die Gesamtzahl stieg damit auf 215.891. In den vergangenen drei Tagen hatten die Gesundheitsämter jeweils von mehr als 1.000 Neuinfektionen berichtet. Sonntags sind diese Zahlen erfahrungsgemäß aber etwas niedriger.

Hier erläutern wir die Entwicklungen ausführlicher: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland.

+++ Für viel Interesse bei unseren Nutzerinnen und Nutzern sorgt gerade dieser Artikel: Um Krankheiten wie Covid-19 oder Sars künftig verhindern zu können, schlagen zwei Wissenschaftler vor, intensiver an viral übertragbaren Impfstoffen zu forschen. Ganz allgemein fragen sich viele Menschen, wann ein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar ist. Damit beschäftigen wir uns in diesem Artikel: So weit ist die Impfstoffforschung gegen das Coronavirus.

+++ Auf dem Jakobsweg sind deutlich weniger Pilgerinnen und Pilger unterwegs als im vergangenen Jahr. Nach Angaben des Pilgerbüros von Santiago de Compostela trafen im Juli fast 10.000 Pilger ein. Die meisten davon kamen aus Spanien selbst. Unter den Ausländern rangierten die Deutschen an der vordersten Stelle. Der Rückgang ist durch die Coronavirus-Pandemie bedingt. Mehr zu den Gründen lesen Sie hier.

Wie sehen die Vorschriften in den einzelnen Ländern Europas für Reisende aus Deutschland aus? Und wie steht es um das Infektionsgeschehen? Eine Übersicht.

+++ Die Berliner Polizei hat wieder eine illegale Party im Volkspark Hasenheide aufgelöst. An mehreren Stellen in dem Park im Bezirk Neukölln hatten sich feiernde Menschen in kleineren und größeren Gruppen versammelt. Eine Party mit rund 200 Teilnehmern wurde gegen 3 Uhr beendet. Dabei tanzten rund hundert Menschen dicht beieinander um einen DJ herum. Wegen der Schließung der Clubs während der Corona-Pandemie verabreden sich immer wieder Menschen zum Feiern in Parks. Im Juli löste die Polizei in Berlin eine Party mit rund 3.000 Menschen auf.

+++ US-Präsident Trump hat per Erlass weitere Corona-Hilfen für Arbeitnehmer, Arbeitslose, Mieter und Studenten angeordnet. In Washington unterzeichnete er entsprechende Dekrete. So will er die Maßnahmen auch ohne Zustimmung des Parlaments durchsetzen. Laut US-Medien ist aber unklar, ob er dafür die Befugnis hat.

+++ In Israel haben wieder Tausende Menschen gegen Premierminister Netanjahu demonstriert. Sie versammelten sich vor seiner Residenz in Jerusalem und forderten seinen Rücktritt. Die Proteste dauern seit Wochen an. Kritisiert wird Netanjahus Vorgehen in der Corona-Krise, unter anderem wirft man ihm vorschnelle Lockerungen der Schutzmaßnahmen vor. Außerdem läuft ein Gerichtsverfahren gegen ihn. Netanjahu ist wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit angeklagt.

Tausende protestieren gegen Israels Premierminister Netanjahu vor seinem Amtssitz. (dpa / AP / Ariel Schalit)Tausende bei Protest in Israel (dpa / AP / Ariel Schalit)

Samstag, 8. August

+++ Die britische Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte hat angeordnet, dass Hunderttausende Coronavirus-Test-Sets zurückgerufen werden müssen. Die Regierung in London erklärte, die Produkte seien möglicherweise "nicht sicher" für den Gebrauch. Die Firma Randox hatte im März einen Auftrag in Höhe von 133 Millionen Pfund von der Regierung erhalten, unter anderem für die Bereitstellung von Coronavirus-Tests. Der Tageszeitung "The Guardian" zufolge erfolgte die Vergabe ohne Ausschreibung. Gerechtfertigt wurde das durch die hohe Dringlichkeit, die Testkapazitäten des Landes rasch zu erhöhen.

+++ Angesichts steigender Infektionszahlen verschärft Paris die Maskenpflicht. Ab Montag müssten Mund und Nase in gewissen Teilen der französischen Hauptstadt auch im Freien bedeckt sein, teilten die Behörden mit. Betroffen seien besonders stark frequentierte Bereiche wie die Seineufer oder Einkaufsstraßen in mehreren Stadtbezirken.  Erwartet wird, dass sich die betroffenen Orte in den kommenden Wochen ändern werden, je nach Nutzung durch die Bevölkerung und die jeweilige lokale Entwicklung der Pandemie.

+++ Wegen der Zunahme von Coronavirus-Infektionen warnt die Bundesregierung vor nicht notwendigen touristischen Reisen in bulgarische und rumänische Regionen. In Bulgarien wurden laut den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes die Gebiete Blagoewgrad, Dobritsch und Warna als Risikogebiete eingestuft. Betroffen sind auch die bei Touristen beliebten Orte Goldstrand und Albena am Schwarzen Meer. In Rumänien gilt die Reisewarnung für die Gebiete Arges, Bihor, Buzau, Neamt, Ialomita, Mehedinti und Timis.

Der Goldstrand in Bulgarien (dpa / picture alliance / Torino / VisualEyze)Der Goldstrand in Bulgarien (dpa / picture alliance / Torino / VisualEyze)

+++ Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert kostenlose Corona-Tests für alle Beschäftigten im Verkehrssektor. Dies diene dem Gesundheitsschutz und erhöhe das Sicherheitsgefühl für Beschäftigte und Kunden, erklärte EVG-Vorstandsmitglied Loroch. Zudem wäre es ein wichtiges Zeichen, dass auch in der aktuellen Situation Bahn- oder Busreisen sicher seien. Die Arbeitgeber hätten eine Fürsorgepflicht für ihre Angestellten und auch für ihre Fahrgäste, hieß es weiter.

+++ Beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln sind erneut Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Verein teilte mit, beide Profis hätten sich in Absprache mit dem Gesundheitsamt direkt in häusliche Quarantäne begeben. Alle weiteren Tests seien negativ ausgefallen. Der Fußball-Bundesligist setzt das Training trotz der beiden positiven Tests fort.

Der Trainings- und Spielbetrieb von der U16- bis zur U19-Mannschaft wurde dagegen als Vorsichtsmaßnahme unterbrochen. Nachwuchsspieler hätten in ihrem Umfeld Kontakt zu infizierten Personen gehabt, hieß es zur Begründung. Bereits in der vergangenen Saison hatten sich Kölner Profis infiziert.

+++ In Deutschland haben sich den dritten Tag in Folge mehr als tausend Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das Robert-Koch-Institut meldet 1.122 neue Fälle. Die Gesamtzahl stieg damit auf mehr als 215.000. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 erhöhte sich demnach um zwölf auf 9.195.

+++ Der Ärzteverband Marburger Bund hält die Rückkehr zum Regelbetrieb an Schulen trotz der beiden Corona-bedingten Schulschließungen in Mecklenburg-Vorpommern für richtig. Verbandschefin Johna sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Schule sei eine Großveranstaltung, die man sich leisten müsse. Dafür brauche es allerdings feste Regeln wie das Tragen von Masken auf dem Schulhof und eine Strategie zum regelmäßigen Belüften der Räume, die auch im Herbst und Winter durchzuhalten sei.

+++ Die italienische Regierung hat ihre Anti-Corona-Maßnahmen bis zum 7. September verlängert. Abstandsregeln und Maskenpflicht in geschlossenen, öffentlichen Räumen gelten damit weiterhin. Auch größere Menschenansammlungen bleiben verboten. Ministerpräsident Conte sprach von ausgewogenen Maßnahmen, die der aktuellen Situation gerecht würden. Zudem beschloss seine Regierung ein Konjunkturpaket im Umfang von 25 Milliarden Euro. Italien war im Frühjahr eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder Europas.

+++ Mexiko meldet 6.717 bestätigte Neuinfektionen und 794 weitere Menschen, die in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind. Damit hat das Land insgesamt 469.407 Fälle und 51.311 Tote im Zusammenhang mit der Pandemie. Nur in den USA und Brasilien wurden bislang mehr Todesopfer registriert. 
 

Freitag, 7. August

+++ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen Verstoß gegen die Corona-Regeln eingeräumt und bedauert. "In meinem Urlaub bin ich beim Verlassen einer Bergalm dem spontanen Wunsch nach einem gemeinsamen Foto an der frischen Luft nachgekommen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Dabei sei die Abstandsregel nicht eingehalten worden. "Fünf Sekunden Unaufmerksamkeit, die ich mir selbst vorwerfe und die nicht hätte passieren dürfen", führte Steinmeier aus. "Das tut mir leid." Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender hatten sich im Juli während ihres Urlaubs in Südtirol am Ende einer Wanderung mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und dessen Frau zum Abendessen auf einer Alm getroffen. Dabei saß die Gruppe auf der Terrasse. Dabei entstand das Foto, auf dem der in Südtirol geltende Schutzabstand von einem Meter nicht eingehalten wird und auch niemand eine Maske trägt. Es wurde zuerst in der Lokalpresse veröffentlicht.

+++ Die Europäische Union weitet ihre Einreisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie auf Marokko aus. Damit dürfen derzeit nur noch Menschen aus zehn Ländern normal in die EU einreisen. Dazu gehören unter anderem Australien, Japan, Ruanda und Uruguay. Auf welcher Grundlage die Entscheidung beruht, lesen Sie hier.

+++ Norwegens Gesundheitsminister Bent Hoie ruft seine Mitbürger dazu auf, zur Eindämmung des Coronavirus auf Auslandsreisen zu verzichten. Das gelte auch für Reisen in Länder, in denen es nur wenige Corona-Fälle gebe. Hoie begründet seinen Aufruf damit, dass die Infektionen in Ländern, die die Lage unter Kontrolle gehabt hätten, wieder anstiegen. Mehr zur Lage in Urlaubsländern lesen Sie hier.

+++ Der Virologe Schmidt-Chanasit sieht in Deutschland die Gefahr einer sozialen Spaltung durch die Corona-Pandemie. Er sagte im Deutschlandfunk, dabei gehe es nicht nur um jung und alt, sondern auch um arm und reich. So höre man etwa den Vorwurf, dass Menschen jetzt in Bulgarien Urlaub machten – anstatt lieber zuhause zu bleiben. Schmidt-Chanasit betonte, das müsse man mal einer alleinerziehenden Mutter ohne Balkon und Garten erklären, die monatelang mit ihren drei Kindern in einer kleinen Wohnung gewesen sei – und sich nun etwas Urlaub gönne, den sie auch bezahlen könne. Hier spielten viele Aspekte eine Rolle. Schmidt-Chanasit sagte, die Nebenwirkungen der Einschränkungen nähmen von Tag zu Tag zu. Das dürfe man auf keinen Fall negieren. Vielmehr müsse die Politik damit umgehen – und eine Antwort finden. Es sei das Einmaleins der Pandemiebekämpfung, nicht nur die virologische Sicht auf die Dinge heranzuziehen. Es gehe immer auch um die Ökonomie, denn ohne funktionierende Wirtschaft könne man sich das Gesundheitswesen nicht leisten. 

+++ Zwei Schulen in Mecklenburg-Vorpommern sind wegen Corona geschlossen worden. Betroffen sind das Goethe-Gymnasium in Ludwigslust, wo eine Lehrerin positiv getestet wurde, sowie die Ostsee-Grundschule in Graal-Müritz. Das geht aus Mitteilungen der beiden Landkreise hervor. An der Grundschule ist demnach ein Schüler infiziert.

+++ Bei den Salzburger Festspielen ist der Gebrauch von Fächern während der Vorstellungen untersagt. Durch das Fächeln könnten infektiöse Aerosole verteilt werden, die eigentlich von der Klimaanlage abgesaugt werden sollen, sagte der kaufmännische Direktor, Lukas Crepaz, der Deutschen Presse-Agentur.

+++ Die Corona-Pandemie könnte gravierende Auswirkungen auf die Zoolandschaft in Europa haben. Der Geschäftsführer beim Verband der Zoologischen Gärten (VdZ), Volker Homes, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", es sei nicht auszuschließen, dass Zoos schließen müssen. "Vielleicht nicht in Deutschland, aber im europäischen Ausland", führte er aus. In diesem Fall müssten Tiere auf andere Zoos verteilt werden. Seinem Verband gehören 56 Einrichtungen in Deutschland, der Schweiz und Österreich an. Er stellt aber klar: "Es sind und es werden keine Tiere in deutschen Zoos wegen der Einnahmeeinbußen durch Corona notgetötet."

+++ Die Fleischproduktion in Deutschland ist im zweiten Quartal infolge der Corona-Krise gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verringerte sie sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,6 Prozent. Nach einem Corona-Ausbruch hatten die Behörden Mitte Juni Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies ein vierwöchige Zwangspause verordnet.

Frisch geschlachtete Schweine hängen im Kühlhaus eines Schlachtbetriebes an der Reihe an Haken. (imago / Daniel Schvarcz)Geschlachtete Schweine in einem Schlachthof (imago / Daniel Schvarcz)

+++ Ein Konzert mit Bryan Adams, Sarah Connor und "The Boss Hoss" soll am 4. September vor 13.000 Zuschauern in Düsseldorf stattfinden. "Das ist das Zeichen, auf das Fans, Künstler und Crews sowie die gesamte Musikindustrie sehnsüchtigst gewartet haben", sagte Veranstalter Marek Lieberberg. Es wäre das erste Großkonzert seit Mitte März in Deutschland. Das Konzert im Düsseldorfer Fußballstadion werde in enger Abstimmung mit den Behörden geplant.

+++ Der CDU-Wirtschaftsrat fordert ein Verbot von Reisen in Corona-Risikogebiete. Der Generalsekretär des Verbandes, Steiger, sagte der "Bild"-Zeitung, das Recht auf Reisen könne nicht höher bewertet werden als die Rechte von Millionen Deutschen, denen ein erneuter Lockdown drohen könnte. Neuerliche Betriebs- und Schulschließungen werde sich Deutschland nur unter erheblichsten Schwierigkeiten leisten können, warnte Steiger. Deshalb erwarte er von der Politik mehr vorausschauendes Handeln.

Die Grenzen in Europa sind weitgehend offen, Sommerurlaube können unter bestimmten Bedingungen stattfinden. Aber wie sehen die Vorschriften in den einzelnen Ländern für Reisende aus Deutschland aus? Und wie steht es um das Infektionsgeschehen? Eine Übersicht.

+++ Die Vereinten Nationen haben seit Beginn der Coronavirus-Pandemie eine starke Zunahme der Internet-Kriminalität registriert. Die Zahl der Betrugsfälle mit Phishing-Webseiten habe sich im ersten Quartal des Jahres um 350 Prozent erhöht, meldete das UNO-Gremium für Antiterrormaßnahmen. Viele der Betrugsseiten hätten Krankenhäuser und Gesundheitssysteme ins Visier genommen. Beim Phishing werden beispielsweise die Webseiten vertrauenswürdiger Institutionen nachgeahmt, in der Hoffnung, dass Nutzer ihre persönlichen Daten auf der Seite eingeben.

+++ Die deutsche Wirtschaft hat sich nach dem Export-Einbruch im ersten Halbjahr etwas erholt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stiegen die Ausfuhren im Juni im Vergleich zu Vormonat um knapp 15 Prozent. Die Unternehmen lieferten Waren im Wert von gut 96 Milliarden Euro ins Ausland. Positive Signale kamen vor allem aus der Industrie. Im Vergleich zum Juni letzten Jahres war es allerdings ein Export-Rückgang um 9,4 Prozent.

+++ Eine Lehrerin in Schleswig-Holstein, die wegen einer Lungenerkrankung zu den Corona-Risikogruppen gehört, muss nach einem Gerichtsbeschluss vorerst nicht in der Schule Präsenzunterricht geben. Das Verwaltungsgericht in Schleswig untersagte dem Kieler Bildungsministerium, die Lehrerin bis zu einer endgültigen Entscheidung wie geplant einzusetzen. Am Montag beginnt in dem Bundesland das neue Schuljahr.

Kinder schauen zu ihrer Lehrerin an der Tafel. (ZB/Jens Büttner)Inwieweit werden Lehrerinnen und Lehrer vor dem Virus geschützt? (ZB/Jens Büttner)

+++ In Afrika sind inzwischen mehr als eine Million Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das ergab eine auf Behördenangaben basierende Statistik der Nachrichtenagentur AFP. Die meisten dokumentierten Fälle auf dem Kontinent gab es bisher in Südafrika mit etwa 538.000 Infektionen. Ebenfalls stark betroffen sind Ägypten mit 95.000 und Nigeria mit knapp 45.000 Ansteckungen. Da in Afrika vergleichsweise wenig getestet wird, dürften die tatsächlichen Zahlen höher sein.

+++ In Deutschland wurden erneut mehr als 1.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts meldeten die Gesundheitsämter 1.147 neue Fälle. Acht weitere Personen starben im Zusammenhang mit einer Infektion. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten auf 9.183.

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