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Newsblog zum Coronavirus+++ Entwicklungen vom 26. bis 28. Juli +++

Einzelne Touristen stehen am Brunnen «Fontana della Barcaccia» vor der Spanischen Treppe in Rom, einem der Touristen-Hotspots. (dpa-Bildfunk / AP / La Presse)
Seltene Leere: Vor der Spanischen Treppe in Rom (dpa-Bildfunk / AP / La Presse)

Italien hat den Gesundheitsnotstand bis in den Herbst hinein verlängert. Das Beherbergungsverbot in Bayern für Gäste aus Corona-Hotspots ist unzulässig. Der belarussische Präsident Lukaschenko hat nach eigenen Angaben eine Coronavirus-Infektion überstanden. Weitere Entwicklungen in unserem Newsblog.

Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier in unserem Newsblog.

Dienstag, 28. Juli

+++ In Italien hat der Senat, das Oberhaus des Parlaments, der Verlängerung des Corona-Notstands bis zum 15. Oktober zugestimmt. Die Abstimmung in der Abgeordnetenkammer ist für morgen geplant.

Weltweit sind nach Angaben der Johns Hopkins University mehr als 15 Millionen Menschen nachweislich an einer Coronavirus-Infektion erkrankt. Klar ist, dass die offiziell angegebenen Zahlen die Realität nicht ganz widerspiegeln und es eine Dunkelziffer gibt. Zu deren Höhe gibt es verschiedene Berechnungen.

+++ Der Corona-Ausbruch bei den Miami Marlins bringt den Profi-Baseball in den USA in Bedrängnis. Inzwischen sind nach Agenturberichten mindestens fünfzehn Spieler und zwei Trainer infiziert. Und der wohl einflussreichste US-Gesundheitsexperte Fauci sagt offen: Die Geschehnisse könnte die Saison gefährden: "Ich glaube nicht, dass sie aufhören müssen zu spielen, aber wir müssen schauen, was von Tag zu Tag mit anderen Teams passiert".

+++ Die Kolleg*innen vom rbb befassen sich mit dem Corona-Alltag in Berlin. Hier: mit dem ÖPNV.

+++ Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat das Beherbergungsverbot für Gäste aus Regionen mit vielen Coronavirus-Infektionen für unzulässig erklärt. Es sei nicht verhältnismäßig, heißt es in einem Beschluss des Gerichts. Geklagt hatte ein Hotelier aus der Oberpfalz. Er hatte unter anderem damit argumentiert, dass die Pflicht zur Prüfung der Herkunft seiner Gäste für ihn nicht erfüllbar sei. Das Gericht gab ihm Recht. Die bislang gültige Regelung untersagte die Aufnahme von Gästen, die aus einem Gebiet stammen, in dem in der vorangegangenen Woche die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus laut Robert Koch-Institut höher als 50 pro 100.000 Einwohnern liegt. (Az. 20 NE 20.1609

+++ Der belarussische Präsident Lukaschenko hat nach eigenen Angaben eine Coronavirus-Infektion ohne Symptome überstanden. Das hätten die Ärzte bestätigt, sagte Lukaschenko nach Angaben der Nachrichtenagentur Belta. Der autoritär regierende Staatschef will sich am 9. August zum sechsten Mal zum Präsidenten wählen lassen. Er hatte das Coronavirus immer wieder kleingeredet und als Psychose abgetan. Belarus hat nach Behördenangaben bisher mehr als 67.000 registrierte Coronavirus-Fälle und 543 Tote.

+++ Die Bankenaufsicht der EZB hat die großen Kreditinstitute im Euro-Raum aufgefordert, weiterhin auf Gewinnausschüttungen zu verzichten. Die Banken sollten Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe bis Ende des Jahres aussetzen, teilte die Europäische Zentralbank in Frankfurt mit. Darüber hinaus sollten sich die Institute bei Boni für Manager zurückhalten. Bislang hatte die EZB an die Geldhäuser lediglich appelliert, bis zum 1. Oktober keine Gewinne auszuschütten. In der anhaltenden Corona-Krise müssten die Banken aber in der Lage bleiben, Verluste zu verkraften und die Wirtschaft zu unterstützen.

+++ Die italienische Regierung will den coronabedingten Notstand bis Mitte Oktober verlängern. Der Notstand gilt seit rund sechs Monaten und läuft Ende Juli ab. Ministerpräsident Conte sagte im Senat, der kleineren von zwei Parlamentskammern, dass eine Verlängerung unvermeidlich sei. Politiker der Opposition und einige Rechtsexperten lehnen eine Verlängerung ab. Sie sehen Grundrechte in Gefahr und werfen der Regierung vor, dass sie mit Dekreten am Parlament vorbei regieren wolle.

+++ Die Grünen im Bundestag fordern eine gemeinsame Strategie von Bund und Ländern zur Verhinderung einer zweiten Corona-Welle. Das hektische Fahren auf Sicht bereite große Sorgen, sagte die Fraktionsvorsitzende Göring-Eckardt dem "Spiegel". Nötig sei ein vorausschauendes, einheitliches und abgestimmtes Agieren von Bund und Ländern. Die Politikerin forderte in diesem Zusammenhang Pandemieschutzpläne, ein verbindliches Konzept für bundesweite Corona-Tests sowie gemeinsame Meldekriterien über die Entwicklung der Infektionszahlen.

Als wirksamstes Mittel gegen Sars-CoV-2 und die von dem Virus ausgelöste Erkrankung Covid-19 gilt ein Impfstoff. Weltweit wird daran geforscht, auch von deutschen Firmen. Welche Perspektiven gibt es? Ein Überblick zum Stand der Forschung.

+++ US-Präsident Donald Trump hat erneut Behauptungen über die Wirksamkeit des Malaria-Medikaments Hydroxychloroquin als Mittel gegen Covid-19 weiterverbreitet - die später von Facebook und Twitter entfernt wurden. Unter anderem retweetete Trump am Montag ein Video, in dem eine Dr. Stella Immanuel erklärte, erfolgreich 350 Corona-Patienten unter anderem mit Hydroxychloroquin behandelt zu haben. Am Dienstag blieb davon der Hinweis von Twitter übrig, dass der Tweet entfernt wurde. Trump hatte bereits in den vergangenen Monaten die Malaria-Arznei wiederholt als Mittel zur Behandlung von Covid-19-Kranken angepriesen. 

Twitter sperrte außerdem zeitweise den Account von Trumps Sohn, nachdem dieser Fehlinformationen verbreitet hatte.

In einigen Bundesländern beginnt in wenigen Tagen wieder der Schulunterricht. Das Ziel ist aus Sicht der Kultusministerkonferenz der "Regelbetrieb". Aber wie realistisch ist das – angesichts regional wieder steigender Corona-Fallzahlen? Viele Fragen sind noch offen. Welche Hygiene- und welche Schutzkonzepte liegen vor? Was passiert, wenn es an einer Schule einen Corona-Ausbruch gibt? Verbände kritisieren die Pläne der Bundesländer als nicht ausreichend.

+++ Wegen des erneuten Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien gilt jetzt auch in der Hauptstadt Madrid eine umfassende Maskenpflicht. Nicht nur in geschlossenen Räumen, sondern auch im Freien muss künftig ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Öffentliche Versammlungen sind auf maximal zehn Teilnehmer begrenzt. Regionalpräsidentin Diaz Ayuso sagte in Madrid, man rate auch bei privaten Feiern dazu, diese Obergrenze einzuhalten.

Die Behörden in Madrid haben mehrere Tweets zu den neuen Regeln veröffentlicht - und auch zu deren Ausnahmen.

+++ Die französische Regierung hält an ihren Corona-Auflagen für Fußballspiele in Stadien vorerst fest. Bis Ende August dürften weiterhin maximal 5.000 Zuschauer bei einer Partie zugelassen werden, wie das Sportministerium mitteilte. Allerdings könnten örtliche Behörden Ausnahmegenehmigungen erteilen, wenn die strengen Hygienemaßnahmen dies zuließen.

+++ Das Robert Koch-Institut hat sich besorgt über die steigende Zahl an Corona-Infektionen in Deutschland gezeigt. RKI-Präsident Wieler warnte vor der Gefahr einer zweiten Infektionswelle und rief die Bevölkerung zur Einhaltung der Hygieneregeln auf. Man sei mitten in einer sich rasant entwickelnden Pandemie. Obwohl man die Entwicklung lange im Griff gehabt habe, gehe der Trend deutschlandweit nun nach oben. Er wisse nicht, ob dies der Beginn einer zweite Welle in Deutschland sei, es könne aber sein. Die Menschen seien nachlässig geworden. Wilde Partys zu feiern, sei rücksichtlos und fahrlässig. Auch im Urlaub sei vernünftiges Verhalten gefragt. Die Abstands- und Hygieneregeln einschließlich des Mund- und Nasenschutzes würden noch viele Monate gebraucht. Wieler sprach sich dafür aus, die Schulen nach den Sommerferien zu öffnen, mahnte aber Schutzkonzepte an.

"Bitte halten Sie sich weiterhin an die AHA-Regeln. Und die möchte ich noch einmal ausführen. Halten Sie Abstand, mindestens 1,50 m. Beachten Sie die Hygiene-Regeln und tragen Sie in bestimmten Situationen zusätzlich zu diesen beiden Maßnahmen eine Mund-Nasen-Bedeckung. Und ich bitte Sie auch alle, diese Mund-Nasen-Bedeckung richtig zu tragen, d.h. also über Mund und Nase. Und diese Regeln gelten auch im Freien. Sie gelten überall, egal, wo Sie sind, auch im Urlaub. Und wenn Sie sich in Räumen aufhalten, lüften Sie bitte regelmäßig." Dann sei es möglich, das Virus einzudämmen, so Wieler.

Zahlreiche Passanten schlendern mit Mundschutz durch die Innenstadt von Potsdam in Brandenburg. (dpa/Soeren Stache)Zahlreiche Passanten schlendern mit Mundschutz durch die Innenstadt von Potsdam in Brandenburg. (dpa/Soeren Stache)

+++ Bislang wurden in Deutschland laut neuesten Zahlen des RKI insgesamt 206.242 Infektionen gezählt. Seit Montag sind 633 Fälle hinzugekommen. 9.122 Menschen sind demnach an oder mit Covid-19 gestorben. 190.800 gelten einer Schätzung des RKI zufolge als genesen.

+++ Auch in Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz gelten nun Einschränkungen für Menschen aus dem bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau. Einreisende nach Mecklenburg-Vorpommern brauchen nun einen negativen Coronatest. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein, wie eine Sprecherin des zuständigen Landesamtes sagte. Eine entsprechende Verordnung in Rheinland-Pfalz schreibt unter anderem vor, dass Einreisende aus Risikogebieten im Inland verpflichtet sind, sich nach der Einreise auf direktem Wege in eine geeignete Unterkunft zu begeben und dort 14 Tage zu bleiben. Die Regierung von Schleswig-Holstein hatte Dingolfing-Landau bereits am Montag explizit als Risikogebiet eingestuft. Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof in Mamming lag die Zahl
der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in Dingolfing-Landau bei 191. Sie ist damit fast viermal so hoch wie der Grenzwert 50.

+++ Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen touristischen Reisen in die nordspanischen Regionen Katalonien, Aragón und Navarra ab. Ein entsprechender Reise- und Sicherheitshinweis wurde am Dienstag auf der Internetseite des Außenministeriums veröffentlicht. Begründet wurde dies mit erneut hohen Infektionszahlen dort sowie örtlichen Absperrungen.

Sportler und Menschen Anfang Mai an der Basilika "Sagrada Família" in Barcelona. (imago images/ZUMA Wire/Matthias Oesterle)Die römisch-katholische Basilika „Sagrada Família“ des Künstlers Gaudi ist eine der Touristenmagnete in Barcelona. (imago images/ZUMA Wire/Matthias Oesterle)

+++ Der Arbeitsmarkt kommt nach Ansicht von Experten aus der Krisenstimmung. Das Arbeitsmarktbarometer habe sich im Juli im Vergleich zum Juni verbessert, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mit. "Der Negativtrend am Arbeitsmarkt scheint weitgehend gestoppt zu sein. Die Arbeitsagenturen erwarten, dass das Gröbste vorerst geschafft ist", sagte IAB-Experte Enzo Weber. Das Arbeitsmarktbarometer gilt als Frühindikator für die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die Bundesagentur für Arbeit wird an diesem Donnerstag die Zahlen für Juli bekanntgeben.

+++ Der Präsident der Bundesärztekammer, Reinhardt, hält die von der Bundesregierung geplante Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten für richtig. Es wäre wünschenswert und vernünftig, wenn sich alle Reisenden testen lassen würden, sagte Reinhardt der "Passauer Neuen Presse". Aus ärztlicher Sicht gebe es bei solchen Tests zwar angesichts der Inkubationszeit auch Unsicherheiten. Aber selbst wenn man nur einen Teil der infizierten Rückkehrer entdecke, wäre das ein Erfolg. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laumann kritisierte, dass die verpflichtenden Tests für die Reiserückkehrer kostenfrei sein sollen. Es gehe nicht nur um den Sommerurlaub. Deshalb könne die Übernahme der Kosten durch den Staat auf Dauer keine Lösung sein, sagte der CDU-Politiker im WDR. Die Testpflicht als solche begrüßte er.

+++ Urlauber, die aus Corona-Risikogebieten nach Deutschland einreisen, müssen sich künftig nach ihrer Rückkehr auf das Virus testen lassen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte eine entsprechende Testpflicht an, die voraussichtlich kommende Woche in Kraft treten soll. Betroffen wären laut Robert Koch-Institut derzeit rund 140 Länder. Innerhalb der Europäischen Union zählt derzeit Luxemburg dazu. Darüber hinaus gelten gegenwärtig beispielsweise die USA, Russland, die Türkei, Israel und Marokko als Risikogebiete. Die Tests sollen für alle kostenfrei sein, betonte der CDU-Politiker am Montagabend im ZDF-"Heute Journal" und in den ARD-"Tagesthemen". Eine generelle Testpflicht für alle Urlaubs-Rückkehrer lehnte er ab. Ein Corona-Test sei "am Ende ein Eingriff in die Persönlichkeit" und müsse gerechtfertigt sein, sagte der CDU-Politiker in mehreren Fernsehinterviews. Die rechtliche Grundlage des Infektionsschutzgesetzes erlaube verpflichtende Kontrollen nur für Rückreisende aus Risikogebieten.

+++ Kurz vor dem Ende der Sommerferien in einigen Bundesländern bleibt die Skepsis groß, ob die geplante Rückkehr in den Regelbetrieb an den Schulen funktioniert. Nach Ansicht des Deutschen Lehrerverbandes sind die Schulen dafür nicht ausreichend vorbereitet. Er befürchte ein "großes Durcheinander", sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur. Der Bundeselternrat rechnet wegen Corona mit erneuten Schulschließungen und geht davon aus, dass das Schuljahr "keineswegs planmäßig verläuft", wie der Vorsitzende Stephan Wassmuth sagte. Er fordert deshalb von den Ländern auch konkrete Planungen für ein Szenario B mit einer Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht. "Wer das nicht vorbereitet hat, handelt höchst fahrlässig und gegen die Schülerinnen und Schüler."

+++ Nach einer Trauerfeier sind im Großraum Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg 47 Gäste positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Landratsamt mitteilte, könnten noch mehr Menschen infiziert sein. Eine Teilnehmerliste zu der Trauerfeier vor rund zwei Wochen gebe es nicht, man gehe aber von mehr als hundert Gästen aus. Unter den Infizierten sind den Angaben zufolge auch Kinder. Eine Kita in Schwäbisch Gmünd sei vorübergehend geschlossen und eine Grundschulklasse getestet worden. Offenbar habe sich jedoch kein Mitschüler angesteckt, hieß es weiter. Bis Mittwoch seien weitere Tests an verschiedenen Schulen geplant.

+++ Mehrere brasilianische Gewerkschaften haben den Internationalen Straferichtshof in Den Haag aufgerufen, Ermittlungen gegen Präsident Bolsonaro einzuleiten. Sie werfen ihm wegen seiner Politik in der Corona-Krise Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Das geht aus den vor Gericht eingereichten Dokumenten hervor. Die Gewerkschaften beschuldigen Bolsonaro demnach, kriminell fahrlässig mit der Pandemie umgegangen zu sein. Er habe das Leben von Angehörigen des Gesundheitswesens und der brasilianischen Gesellschaft aufs Spiel gesetzt. Bolsonaro hat das Coronavirus mehrfach als "kleine Grippe" und die Maßnahmen zur Bekämpfung als "Hysterie" bezeichnet. Inzwischen haben sich in Brasilien mehr als 2,4 Millionen Menschen infiziert, mehr als 87.000 sind an oder mit dem Virus gestorben.

+++ UNO-Generalsekretär Guterres sieht in der Corona-Pandemie eine Chance für die Umgestaltung der Städte. Die Zeit für ein Umdenken sei gekommen, sagte Guterres in einer Videobotschaft in New York. Die ökologische Umgestaltung könne klimafreundliches Wachstum und neue Arbeitsplätze schaffen. So könne nicht nur dem Coronavirus begegnet werden, sondern auch der Klimakrise und der Verschmutzung von Städten. Die Pandemie habe vielerorts für die Schaffung neuer Radwege und Fußgängerzonen gesorgt, mit der die Mobilität und die Luftqualität verbessert worden seien. Zudem müsse allen Bewohnern der Städte Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung gegeben werden, forderte Guterres. Menschen in Städten und Ballungsräumen sind laut den Vereinten Nationen besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Schätzungsweise 90 Prozent der bestätigten Fälle seien in urbanen Zonen aufgetreten.

+++ Angesichts steigender Zahlen an Corona-Infektionen hat die belgische Regierung wieder strengere Auflagen verhängt. Kontakte außerhalb der Familie werden auf fünf Personen beschränkt. Kinder unter zwölf Jahren sind davon ausgenommen. Ziel sei, einen weiteren kompletten Lockdown zu vermeiden, sagte Ministerpräsidentin Wilmès in Brüssel. Zu den neuen Maßnahmen gehört auch, dass öffentliche Veranstaltungen wieder kleiner ausfallen müssen.

+++ In Frankreich werden die Strände rund um die Hafenstadt Quibéron nach einem Anstieg der Corona-Infektionen abends wieder geschlossen. Wie die Behörden mitteilten, dürfen zudem Parks und Gärten nach 21 Uhr nicht mehr besucht werden. Im österreichischen St. Wolfgang haben die Behörden inzwischen mehr als 60 Infektionen nachgewiesen. Diese sollen vor allem auf Praktikanten zurückgehen, die laut Tourismusgesellschaft oft in Mehrbettzimmern wohnen.

Montag, 27. Juli

+++ Arbeitgeber können von ihren Beschäftigten unter bestimmten Umständen einen Corona-Test verlangen. Das Recht hätten sie, wenn die Arbeitnehmer Urlaub in einem Risikogebiet gemacht hätten oder von einem kritischen Kontakt wüssten, sagte Christoph Legerlotz, Fachanwalt für Arbeitsrecht, im Deutschlandfunk. Auch in solchen Fällen könnten die Beschäftigten zwar den Test verweigern. Das Unternehmen habe dann aber die Möglichkeit, auf die Arbeitsleistung zu verzichten und müsse dann auch keinen Lohn zahlen.

+++ In Deutschland sollen Corona-Tests nach den Worten von Gesundheitsminister Spahn für Reisende verpflichtend werden, die aus Risikogebieten zurückkehren. Spahn teilte mit, er werde eine solche Testpflicht für Einreisende anordnen. Weiter hieß es, man müsse verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere ansteckten und so neue Infektionsketten auslösten.

+++ In den USA ist der Nationale Sicherheitsberater O'Brien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach offiziellen Angaben aus Washington hat er sich mit milden Symptomen in Quarantäne begeben und arbeitet an einem sicheren Ort außerhalb des Weißen Hauses. Für Präsident Trump und Vizepräsident Pence bestehe kein Ansteckungsrisiko.

+++ Der mutmaßlich erste deutsche Covid-19-Patient trug bereits drei Monate nach seiner Ansteckung keine schützenden Antikörper mehr in sich. Der Mann sagte in einem Interview, das sein Arbeitgeber Webasto veröffentlichte, schon im April seien bei ihm keine neutralisierenden Antikörper mehr nachgewiesen worden. Er verspüre aber keinerlei Nachwirkungen der Krankheit mehr.

Das Hauptgebäude des Automobilzulieferers Webasto im bayerischen Stockdorf (picture alliance/ dpa/ Peter Kneffel)Der erste Coronavirus-Patient in Deutschland arbeitet beim Automobilzulieferer Webasto in Bayern (picture alliance/ dpa/ Peter Kneffel)

+++ Kommunen können ab diesem Herbst zusätzliche Bundesmittel für den Klimaschutz beantragen. Wie das Bundesumweltministerium mitteilt, stehen 100 Millionen Euro aus dem Hilfspaket zur Corona-Krise zur Verfügung. Das Geld könne zum Beispiel eingesetzt werden, um den Radverkehr zu fördern oder örtliche Modellprojekte zu unterstützen.

Vor einem halben Jahr wurde die erste Corona-Infektion in Deutschland bestätigt. Seitdem hat sich sehr viel verändert – manches zum Guten, vieles zum Schlechten und einiges möglicherweise auf Dauer. Ein Überblick.

+++ In Westfrankreich werden die Strände rund um die Hafenstadt Quibéron nach einem Anstieg der Corona-Infektionen abends wieder geschlossen. Wie die Behörden mitteilten, dürfen auch Parks und Gärten nach 21 Uhr nicht mehr besucht werden. In der bretonischen Stadt sind mehr als 50 Corona-Fälle nachgewiesen worden, die laut Präfektur das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus bergen. Die meisten Infizierten seien junge Leute, die an privaten Treffen teilgenommen oder Bars besucht hätten.

+++ Ein halbes Jahr nach der Ausrufung des globalen Gesundheitsnotstands wegen des Coronavirus hat die Weltgesundheitsorganisation eine Zwischenbilanz gezogen. Die Pandemie beschleunige sich immer noch, sagte WHO-Generaldirektor Tedros. In den vergangenen sechs Wochen habe sich die Zahl der Fälle in etwa verdoppelt. Staaten, die sich an die Maßgaben hielten, sei es jedoch gelungen, hohe Fallzahlen zu vermeiden. Als Beispiele für Länder, in denen größere Ausbrüche erfolgreich unter Kontrolle gebracht worden seien, nannte Tedros Kanada, China, Südkorea und Deutschland.

+++ Die von Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) angestoßene Debatte über verpflichtende Corona-Tests für bestimmte Reiserückkehrer hält an. Zustimmung kommt von der CSU ebenso wie von der Linkspartei. Bayerns Ministerpräsident Söder plant Teststationen für Flug-, Bahn- und Autoreisende.

+++ Angesichts steigender Infektionszahlen werden in Hongkong weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen. Ab Mittwoch sind nur noch Treffen von maximal zwei Personen erlaubt und das Tragen von Masken wird an allen öffentlichen Orten Pflicht - auch im Freien. Wie die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone außerdem mitteilten, werden erstmals Restaurantbesuche verboten. Seit Ende Januar haben sich in Hongkong mehr als 2600 Menschen infiziert.

+++ Die britische Regierung hat eine Kampagne gestartet, um übergewichtige Menschen zum Abnehmen zu bewegen. In einer Mitteilung heißt es, Fettleibigkeit erhöhe das Risiko, an einer Corona-Infektion zu sterben. In Großbritannien haben nach Regierungsangaben fast zwei Drittel der Erwachsenen ein Körpergewicht, das als nicht mehr gesund gilt. Jedes dritte Kind im Alter zwischen zehn und elf Jahren sei übergewichtig oder fettleibig.

+++ Die vietnamesische Regierung will 80.000 Menschen aus der Küstenstadt Danang herausholen, nachdem dort drei Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Den Angaben zufolge handelt es sich überwiegend um vietnamesische Urlauber. Die Evakuierung werde mindestens vier Tage dauern.

+++Angesichts der wieder steigenden Corona-Infektionszahlen wird der Ruf nach einer Testpflicht für Urlauber, die aus Risikogebieten zurückkehren, lauter. CSU-Landesgruppenchef Dobrindt sagte der "Bild"-Zeitung, wenn eine solche Pflicht rechtlich nicht möglich sei, dann müsse man das entsprechende Recht schaffen. Der FDP-Vorsitzende Lindner sagte im ZDF, solche Tests für Menschen an Flughäfen dürften kein Tabu sein. Lindner sprach sich außerdem dafür aus, dass die Urlauber die Tests selbst bezahlen sollten.

+++ Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind in Deutschland im Vergleich zum Vortag 340 weitere Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 205.609 Menschen nachweislich infiziert. 9.118 Personen starben an oder mit dem Virus, die Zahl blieb im Vergleich zum Vortag unverändert. Die Zahl der Genesenen wird vom RKI auf 190.400 geschätzt.

+++ Am Wolfgangsee in Oberösterreich ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionsfälle auf 53 gestiegen. Hunderte weitere Testergebnisse stehen noch aus und sollen heute im Verlauf des Tages vorliegen. Die Gesundheitsbehörden hatten Beschäftigte von Tourismus-Betrieben sowie Gäste und Einheimische getestet. Nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA sind sieben Hotels, ein Restaurant und zwei Bars in St. Wolfgang von dem Corona-Ausbruch betroffen. Vor allem Praktikanten von Tourismusbetrieben haben sich mit dem Virus infiziert, sie hatten in mehreren Lokalen miteinander gefeiert.

Der Schiffsanlegeplatz in St. Wolfgang am Wolfgangsee. Mehrere Menschen sitzen auf Bänken oder gehen durch die Fußgängerzone am Seeufer. (Barbara Gindl/apa/dpa)Coronavirusausbruch in Oberösterreich am Wolfgangsee (Barbara Gindl/apa/dpa)

+++ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet damit, dass das Risiko neuer Corona-Infektionen in einigen Wochen mit den dann sinkenden Temperaturen steigt. Eine Sprecherin sagte der Deutschen Presse-Agentur, dann würden sich wieder mehr Menschen in geschlossenen Räumen aufhalten - und dort verbreite sich das Virus effektiver als draußen. Die tatsächlichen Übertragungsraten hingen aber vom Verhalten der Menschen und den geltenden Schutzmaßnahmen ab, betonte die WHO-Sprecherin. In jedem Land bestehe das Risiko, dass Covid-19 wiederaufflamme.

+++Spanien und Großbritannien verhandeln über eine Ausnahmeregelung für Reisende von den Balearen und Kanaren. Die beiden Inselgruppen sollen nach den Worten der spanischen Außenministerin González Laya von einer 14-tägigen Coronavirus-Quarantäne ausgenommen werden, die London für Spanien-Reisende verhängt hat.

+++ Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsebauernhof in Mamming in Niederbayern hat die bayerische Staatsregierung eine Ausweitung der Corona-Tests für Erntehelfer angekündigt. Gesundheitsministerin Huml von der CSU sagte, man nehme die Situation sehr ernst. Aktuell scheine das Infektionsgeschehen lokal eingrenzbar zu sein. Schwerpunkte der Tests sind zunächst die Höfe der Umgebung und im Landkreis. Grüne und SPD warfen der Staatsregierung mangelhafte Kontrolle der Unterkünfte vor und betonten, Ministerpräsident Söder und sein Kabinett trügen Mitverantwortung. Nach der Corona-Masseninfektion auf dem Hof stehen fast 500 Menschen unter Quarantäne und dürfen den Betrieb nicht mehr verlassen.

+++ Die Bundesregierung und die Entwickler der Corona-Warnapp haben für eine noch stärkere Nutzung des Programms geworben. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, die App sei ein wichtiges Hilfsmittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Unterzeichner sind Kanzleramtschef Braun und Bundesgesundheitsminister Spahn sowie die Unternehmen Telekom und SAP. In den vergangenen Tagen waren technische Probleme bekannt geworden, die dazu führten, dass die Smartphone-Anwendung nicht richtig funktionierte. Diese sind nach Angaben der Programmierer inzwischen durch eine Aktualisierung behoben worden.

Sonntag, 26. Juli

+++ Die Zahl der in Spanien an Covid-19 gestorbenen Menschen könnte nach Recherchen der Zeitung "El Pais" deutlich höher als in den amtlichen Statistiken sein. Das Blatt berichtet, es habe alle regionalen Fälle von bestätigten und vermuteten Todesfällen durch eine Infektion mit dem Coronavirus ausgewertet. Demnach seien 44.868 Patienten an dem Virus gestorben. Nach amtlicher Zählung gibt es 28.432 Todesfälle.

+++ In Vietnam setzt die Regierung in der Touristenhochburg Danang Abstands-Regelungen wieder in Kraft. Zuvor hatten Behörden innerhalb von zwei Tagen vier Neufälle registriert, die auf örtliche Übertragung zurückzuführen sind. Touristen dürfen die nächsten 14 Tage die Stadt nicht besuchen. Sportliche und kulturelle Veranstaltungen werden abgesagt. Zudem besteht ab sofort eine Maskenpflicht und das Verbot von Versammlungen mit mehr als 30 Menschen.

Eine Familie mit Gesichtsmasken auf einem Motorroller in der vietnameischen Hauptstadt Hanoi. (Getty Images / Linh Pham)Vietnam hat die Coronakrise bisher gut gemeistert. Die Bevölkerung hat daran eien großen Anteil. (Getty Images / Linh Pham)

+++ Die Weltgesundheitsorganisation hat am Wochenende erneut einen Höchststand an Neuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst. Bis Freitag- und Samstagabend wurden jeweils Fallzahlen in Höhe von rund 284.000 registriert. Seit Beginn der Pandemie sind nach Angaben der WHO weltweit mehr als fünfzehn einhalb Millionen Infektionen durch einen Labortest bestätigt worden. An oder mit dem Virus starben demnach mehr als 635.000 Menschen.

Mehr als die Hälfte der jüngsten offiziellen Ansteckungen geht auf die USA, Brasilien und Indien zurück.

Nach dem erneuten Anstieg der Fallzahlen in mehreren Ländern und lokalen Corona-Ausbrüchen auch in Deutschland haben etliche Menschen Sorge vor einer sogenannten "zweiten Welle". Sind diese Sorgen begründet? Steigt die Gefahr durch die Urlaubssaison? Und was heißt "zweite Welle" überhaupt? Darüber herrscht unter Expertinnen und Experten keine Einigkeit.

+++ Der Bundeselternrat und der Deutsche Lehrerverband sehen die geplante Rückkehr zum Regelunterricht nach den Sommerferien mit Skepsis. Der Elternratsvorsitzende Wassmuth sagte der "Bild am Sonntag", es sei völlig blauäugig, so zu tun, als sei Corona nach den Ferien einfach vorbei. Dass die Schulen in den Regelbetrieb wechseln sollten, liege nur daran, dass es einen Mangel an Personal und Räumen gebe. Der Präsident des Lehrerverbandes, Meidinger, sieht die Schulen weder für einen Normalbetrieb noch für den Fernunterricht gerüstet. 

+++ Der Historiker Kiran Klaus Patel hat die Kritik am milliardenschweren Corona-Hilfsfonds der EU zurückgewiesen. Noch vor zehn Jahren wäre ein derart gewaltiges Hilfspaket zur Unterstützung von besonders von der Pandemie betroffenen Mitgliedsstaaten undenkbar gewesen, sagte der Professor für Europäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Deutschlandfunk. Die neuen Formen des Schuldenmachens zugunsten der Gemeinschaft seien "historisch einmalig".

+++ Im österreichischen Touristenort St. Wolfgang steigt die Zahl der Corona-Infizierten immer weiter an. Bis Samstagabend wurden 44 Fälle bestätigt, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Behörden des Bundeslands Oberösterreich berichtete. Unter den Infizierten seien Mitarbeiter von einer ganzen Reihe von Tourismus-Betrieben, bislang sei aber nur ein Urlauber betroffen.

+++ Die Philosophin und Sozialwissenschaftlerin Lisa Herzog hat angesichts der Corona-Krise dafür plädiert, die Homeoffice-Möglichkeiten auch nach der Pandemie auszubauen und den Wert von Arbeit neu zu bewerten. "Das Vorurteil, dass Homeoffice nicht funktioniert, ist durch die Erfahrungen in der Corona-Krise weitgehend widerlegt", sagte die Professorin für Philosophie an der Universität Groningen im Deutschlandfunk. Flexible Arbeitsmodelle seien auf einmal verbreiteter, die zudem auch Produktivitätsgewinne für die Unternehmen ermöglichten. Arbeitnehmer seien teilweise deutlich schneller von zuhause als am Arbeitsplatz im Unternehmen. Für Herzog könnte dieser Gewinn auf Dauer womöglich zu einer 4-Tage-Woche führen.

+++ Das nordkoreanische Regime hat nach eigener Darstellung wegen eines Corona-Verdachtsfalls die Stadt Kaesong mit 200.000 Einwohnern abgeriegelt. Staatliche Medien berichteten, trotz strengster epidemiologischer Maßnahmen könnte das, Zitat, "bösartige Virus" eingeschleppt worden sein. Darum habe man für die Region Kaesong nahe der Grenze zu Südkorea den Notstand verhängt. 

+++ Bundesarbeitsminister Heil (SPD) will nach den geplanten strengen Vorschriften gegen Missstände in der Fleischindustrie auch andere Branchen überprüfen. "Wir werden uns Branche für Branche angucken und dann für die jeweilige Branche geeignete Maßnahmen ergreifen, wenn es nötig ist", sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur. Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch beim Fleischriesen Tönnies in Nordrhein-Westfalen will das Bundeskabinett an diesem Mittwoch ein Gesetz von Heil beschließen. Großschlachtereien sollen bei Schlachtung, Zerlegung und Fleischverarbeitung kein Fremdpersonal mehr einsetzen dürfen. Dazu soll der Einsatz von Werkvertrags- sowie Leiharbeitnehmern dort verboten werden.

+++ Mindestens 174 Erntheelfer haben sich in einem landwirtschaftlichen Betrieb im bayerischen Mamming mit dem Corona-Virus infiziert. Wie der Landkreis Dingolfing-Landau mitteilte, wurde der gesamte Betrieb unter Quarantäne gestellt. Zuvor sei dort eine Reihenuntersuchung erfolgt. Ein Sicherheitsdienst überwache die Einhaltung der Quarantäne-Regelungen.

Gestern erst hatten Bund und Länder vereinbart, dass sich zurückkehrende Reisende an Flug- und Seehäfen kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können – allerdings freiwillig. Heute nun sagt Gesundheitsminister Spahn, dass nun doch verpflichtende Tests geprüft werden. Ein Virologe und ein Infektiologe halten Pflicht-Tests für sinnvoll.

+++ Das Bundesinnenministerium wird von mehreren Politikern für den Umgang mit Spätaussiedlern in der Corona-Pandemie kritisiert. Seit Mitte Juni waren im Grenzdurchgangslager Friedland, das die Spätaussiedler im Aufnahmeprozess durchlaufen müssen, 63 Menschen an Covid-19 erkrankt. Nach Angaben der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen waren darunter 53 Spätaussiedler, drei Asylsuchende und sieben Mitarbeiter des Lagers.

+++ Die Bundesregierung erwartet im Fall der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus keinerlei Engpässe bei der Bereitstellung. Wenn ein Impfstoff gefunden sei, werde jeder Deutsche, der es wolle, auch geimpft werden können, sagte Forschungsministerin Karliczek der Zeitung "Bild am Sonntag". Sie dämpfte zugleich Erwartungen an eine schnelle Entwicklung.

+++ Bundesbank-Präsident Weidmann hat zentrale Beschlüsse des EU-Sondergipfels zu den Hilfen in der Corona-Krise kritisiert. Gemeinschaftsverschuldung für umfangreiche Transfers halte er grundsätzlich für bedenklich, sagte Weidmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er forderte einen Kontrollmechanismus, damit die Mittel sinnvoll und effizient verwendet würden. Auch müssten die Corona-Hilfen zeitlich begranzt werden.

+++ In Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts im Vergleich zu den gestern vorgelegten Zahlen 305 weitere Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden.

+++ Mehr als ein halbes Jahr nach Beginn der Pandemie hat Nordkorea einen ersten Corona-Verdachtsfall eingeräumt. Das geht aus einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA hervor. Es handele sich um einen nordkoreanischen Staatsbürger, der illegal die Grenze überquert habe. Er stehe nach seiner Rückkehr unter dem Verdacht, mit dem bösartigen Virus infiziert zu sein. 

+++ In Großbritannien sollen alle Urlauber, die aus Spanien zurückkehren, für zwei Wochen in Quarantäne. Der Grund: die steigende Zahl der Infektionen in Spanien.

Samstag, 25. Juli

+++ Die Entwickler der deutschen Corona-Warn-App haben eine neue Version der Anwendung veröffentlicht. Damit sollen die technischen Probleme auf dem iPhone von Apple beseitigt werden. Das teilten der Softwarekonzern SAP und die Deutsche Telekom mit. Auf dem Apple-Betriebssystem iOS hatte die Warn-App zwar wie versprochen ständig anonyme Codes mit anderen Nutzern ausgetauscht. Die Warnung vor gefährlichen Begegnungen erfolgte allerdings nicht im Hintergrund, sondern nur wenn die App aktiv geöffnet war.

+++ Die Silvesterparty an der Copacabana ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Die Feier mit bis zu drei Millionen Besuchern in der Bucht von Rio de Janeiro könne in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden, berichteten Medien am Samstag unter Berufung auf die städtische Tourismusagentur Riotur. Bürgermeister Marcelo Crivella werde in den kommenden Tagen einen Plan für den Jahreswechsel vorlegen. Denkbar sei beispielsweise eine virtuelle Feier. Sollte bis dahin kein Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung stehen, könnte auch der Karneval 2021 abgesagt werden.

+++ Die Zahl der Corona-Infektionen in mehreren Tourismusbetrieben in St. Wolfgang in Oberösterreich ist auf 29 gestiegen. Bei den Betroffenen handelt es sich Medienberichten zufolge um Mitarbeiter, bei Urlaubern sei das Virus zunächst nicht nachgewiesen worden. Die meisten Infizierten sind demnach Praktikanten. Ob sie sich in ihren Unterkünften oder beim Ausgehen angesteckt haben, sei unklar. Zwei Bars seien geschlossen worden. Weitere Tests liefen. Der Ausbruch weckt Erinnerungen an den österreichischen Ski- und Partyort Ischgl in Tirol, der in der Anfangsphase der Pandemie ein Zentrum der Corona-Ausbreitung in ganz Europa war.

+++ In China hat die Saison der Fußball-Super-League wieder begonnen - mit 154 Tagen Verspätung und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Das Eröffnungsspiel vor leeren Rängen gewann Titelverteidiger Guangzhou Evergrande in Dalian mit 2:0 gegen Pokalsieger Shanghai Shenhua. In der zweiten Partie in Suzhou im Osten des Landes standen sich Wuhan Zall und Qingdao Huanghai gegenüber. Das Team aus Wuhan - der Stadt, von der die Coronapandemie nach bisherigen Erkenntnissen ihren Ausgang nahm - gewann mit 2:0.

Das Foto zeigt den Fußballer Ming Tian (L) von Wuhan Zall im Zweikampf mit Zhou Junchen von Qingdao Huanghai beim Spiel in Suzhou. (AFP / Str)Das Foto zeigt den Fußballer Ming Tian (L) von Wuhan Zall im Zweikampf mit Zhou Junchen von Qingdao Huanghai beim Spiel in Suzhou. (AFP / Str)

+++ Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten können sich seit heute auf mehreren Flughäfen in Deutschland kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Dazu zählen Frankfurt am Main, München, Köln/Bonn, Düsseldorf und Dortmund. Teilweise gab es die Möglichkeit zu Tests auch schon zuvor, allerdings mussten die Reisenden dann dafür bezahlen. Nach einem Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern von gestern sind sie nun kostenlos. Weitere Flughäfen wollen in den nächsten Tagen nachziehen.

Weltweit sind nach Angaben der Johns Hopkins University mehr als 15 Millionen Menschen nachweislich an einer Coronavirus-Infektion erkrankt. Klar ist, dass die offiziell angegebenen Zahlen die Realität nicht ganz widerspiegeln und es eine Dunkelziffer gibt. Zu deren Höhe gibt es verschiedene Berechnungen.

+++ Der Sender CNN erzählt die Geschichten von einigen der Corona-Toten in den USA. seit die Alltagsbeschränkungen wieder gelockert wurden. Laut CNN sind das ingesamt mehr als 90.000 Menschen. In den USA sind seit Ausbruch der Pandemie inzwischen mehr als 146.000 Menschen gestorben. 

+++ Angesichts möglicher neuer Beschränkungen im Zuge der zweiten Corona-Welle haben viele Israelis das Wochenende für Ausflüge und Besuche im Land genutzt. Rund 60.000 Menschen besuchten zum Sabbat die Nationalparks und Naturreservate, teilte die zuständige Park-Behörde am Samstag laut israelischen Pressemeldungen mit. Begehrt waren, trotz Temperaturen um die 37 Grad, das En Gedi-Reservat oberhalb des Toten Meeres mit fast 2.000 Wanderern.

+++ Auch der Christopher Street Day ist dieses Jahr geprägt von der Corona-Pandemie. Die größte Parade in Berlin fiel aus, gefeiert wurde mit digitalen Angeboten. Eine Parade gab es dagegen im Wendland.

+++ In den USA gibt es keinerlei Entspannung in der Coronakrise. Den vierten Tag in Folge verzeichnen die Vereinigten Staaten mehr als 1.000 Tote. Die Zahl der Neuansteckungen liegt nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität bei mehr als 70.000 binnen 24 Stunden. Die Zahlen waren im Frühjahr zunächst langsam zurückgegangen, nehmen aber seit Juni wieder massiv zu.

+++ Der brasilianische Präsident Bolsonaro hat seine Infektion mit dem Coronavirus nach eigenen Angaben überstanden. Ein neuer Test sei negativ ausgefallen, teilte der Staatschef über Twitter mit. Vor zwei Wochen hatte Bolsonaro bekanntgegeben, dass er sich mit dem Erreger infiziert habe. In der Folge waren bislang mehrere Tests positiv ausgefallen. Brasilien ist nach den Vereinigten Staaten derzeit einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Bolsonaro ist wiederholt kritisiert worden, weil er das Virus verharmlost und immer wieder auf Mund- und Nasenschutz verzichtet hat.

Der brasilianische Präsident schaut, mit Atemschutzmaske, während Sonnenuntergangsstimmung vor seiner offiziellen Wohnstätte, dem Avorada Palast in Brasilia, nach oben. (Getty Images / Bruna Prado)Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist negativ getestet worden. (Getty Images / Bruna Prado)

+++ Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, UNDP, macht sich für ein befristetes Grundeinkommen in Entwicklungsländern stark. Um die Folgen der Coronakrise in den ärmsten Ländern zu lindern, brauche man keine Milliardeninvestitionen, sagte UNDP-Chef Achim Steiner dem Deutschlandfunk.

+++ Gut die Hälfte der deutschen Krankenhäuser rechnen laut einer Umfrage damit, in diesem Jahr ihre Kosten nicht decken zu können. 57 Prozent der von der Unternehmensberatung Roland Berger befragten Krankenhaus-Manager erwarten ein Defizit. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten 32 Prozent der deutschen Krankenhäuser Verluste gemacht. Als Grund werden - besonders in großen Häusern - die leeren Betten angegeben, die vorsorglich für Corona-Patienten freigehalten wurden. Gezahlte Entschädigungen reichten demnach in diesen Fällen nicht aus. Die Krankenhausstudie soll am Montag vorgestellt werden, die Süddeutsche Zeitung berichtet vorab.

+++ Kanzleramtschef Braun (CDU) plädiert für einen Regelbetrieb an den Schulen nach den Sommerferien. Die Zeit für Entscheidungen drängt: Am 3. August sind die Ferien im ersten Bundesland schon vorbei, am 6. und 10. August folgen weitere.

+++ Südkorea meldet einen Neuanstieg der Coronainfektionen. In den meisten Fällen handelt es sich nach Angaben der Behörden um Menschen, die aus dem Ausland eingereist sind. Am heutigen Samstag wurden demnach 113 neue Coronafälle registriert - seit Anfang April hatte es in Südkorea keinen Tag mit mehr als 100 neuen Fällen mehr gegeben. 

+++ Nach Einschätzung der Berliner Verkehrsbetriebe tragen in den Bussen und Bahnen der Hauptstadt inzwischen annähernd 100 Prozent der Fahrgäste den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz, zumindest zu Zeiten des Berufsverkehrs. Wie die Maske richtig getragen wird, ist allerdings immer noch nicht allen Menschen klar. Auf einer Straße in London hat ein Fotoreporter für Reuters diese kreative Lösung beobachtet:

+++ Der Christopher Street Day wird heute in Berlin in weiten Teilen digital bestritten. Über Social-Media-Kanäle und den Lokalsender Alex wird ab 14 Uhr ein Live-Programm gesendet. Zusätzlich sind an verschiedenen Stellen in der Hauptstadt kleinere Kundgebungen geplant. Im vergangenen Jahr hatten sich an der Parade sowie anderen Aktionen und Feiern zum Berliner CSD mehr als eine Million Menschen beteiligt.

+++ Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland liegt erneut auf deutlich höherem Niveau als in den vergangenen Wochen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wurden in 24 Stunden 781 neue Fälle registriert. Im gleichen Zeitraum wurden sieben neue Todesfälle gemeldet. 

+++ Bei der deutschen Corona-Warn-App sind einem Medienbericht zufolge weitere technische Probleme aufgetreten. Demzufolge sind auch Besitzer von iPhones betroffen. Wie tagesschau.de meldet, funktioniert auch auf vielen iPhones die Kontaktüberprüfung nur lückenhaft. Zuvor waren bereits Probleme mit der Aktualisierung der App auf bestimmten Android-Geräten bekannt geworden.

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