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Newsblog zum Coronavirus+++ Entwicklungen vom 30. August bis 2. September +++

Eine Frau liegt krank im Bett.  (picture alliance / dpa / J.M. Guyon)
Auch bei vollständig Geimpften kann es zu Erkrankungen kommen. (picture alliance / dpa / J.M. Guyon)

Das RKI zählt bislang 24.000 Covid-Erkrankungen bei rund 50 Millionen vollständig Geimpften +++ Die US-Arzneimittelbehörde prüft, ob für die Auffrischungsimpfung mit dem Moderna-Impfstoff eine niedrigere Dosis reicht +++ In Italien und Großbritannien steigen die Fallzahlen +++ Mehr im Newsblog.

Donnerstag, 2. September 

+++ Bislang sind mehr als 24.000 Menschen in Deutschland trotz vollständigem Impfschutzes an Covid-19 erkrankt. Das geht aus dem jüngsten Lagebericht des Robert Koch-Instituts hervor. Die Effektivität der Impfung bewertet das RKI dennoch als hoch: Sie liege bei Erwachsenen je nach Altersgruppe zwischen 86 und 87 Prozent. Insgesamt wurden in Deutschland bisher mehr als 50 Millionen Menschen vollständig gegen Covid-19 geimpft.

+++ Die US-Arzneimittelbehörde FDA prüft, ob für Auffrischungsimpfungen eine niedrigere Dosis des Moderna-Impfstoffs als in den ersten beiden Impfungen zugelassen werden soll. Moderna hatte zuletzt bei der FDA erste Daten für die Prüfung einer Auffrischungsimpfung eingereicht. Die Booster-Impfung rufe eine robuste Antikörperreaktion auf die Delta-Variante hervor, teilt Moderna-Chef Stephane Bancel mit. Das Unternehmen will die Daten in den nächsten Tagen auch der europäischen Behörde EMA übermitteln. Mitte August hatte die FDA eine dritte Moderna-Impfung für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem genehmigt.

+++ Die Zahl der Neuinfektionen in Italien und Großbritannien steigt weiter. Das Gesundheitsministerium in Rom gab 6.761 Neuinfektionen bekannt nach 6.503 am Vortag. In Großbritannien wurden 38.154 neue Fälle verzeichnet nach 35.693 gestern. Dagegen ist die Zahl der neu gemeldeten Toten in beiden Staaten rückläufig.

+++ Nordrhein-Westfalen wird neue Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Lage einführen. Ab kommender Woche werde das Bundesland in seinem Lagebericht die Neuaufnahme von Corona-Patienten in den Krankenhäusern - die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz - sowie den Anteil der belegten Intensivbetten durch Covid-19-Patienten ausweisen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in einer Sondersitzung des Landtags.

Hinter Überwachungsmonitoren liegt ein Patient in einem Raum der Intensivstation des Universitätsklinikums Greifswald für Corona-Patienten in seinem Krankenbett (dpa/Jens Büttner)Die Belegung der Intensivbetten soll eine größere Rolle spielen. (dpa/Jens Büttner)

+++ In den USA sind einem Medienbericht zufolge seit März mehr als 15 Millionen Corona-Impfdosen weggeworfen worden. Wie der Sender NBC unter Berufung auf Daten der Gesundheitsbehörden berichtet, gibt es dafür unterschiedliche Gründe. Neben zerbrochenen Ampullen, kaputten Gefrierschränken und Fehlern bei der Verdünnung des Impfstoffs kommt es demnach auch vor, dass aufbereitete Impfdosen übrig bleiben und dann nach einigen Stunden entsorgt werden müssen. Insgesamt wurden in den USA bislang fast 444 Millionen Impfdosen ausgeliefert und 371 Millionen verabreicht. 52 Prozent der Bevölkerung sind inzwischen vollständig geimpft.

+++ Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité hat noch einmal eindrücklich für eine Impfung gegen das Coronavirus geworben. Mit einer Quote von derzeit 61 Prozent könne man nicht in den Herbst gehen, sagte Drosten im Deutschlandfunk. Notwendig sei eine Impfquote von 85 Prozent der Unter-60-Jährigen und von 90 Prozent der Über-60-Jährigen. Für Kinder unter 12 Jahren empfahl Drosten, die regelmäßigen Coronatests in den Schulen beizubehalten. Insgesamt rechne er für Oktober und November noch einmal mit Kontaktbeschränkungen, sagte Drosten. Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie werde man zudem noch jahrelang haben.

+++ Die Erzdiözese Cebu auf den Philippinen hat ihre katholischen Friedhöfe für an Covid-19 gestorbene Nichtkatholiken freigegeben. "Ich betrachte es als einen Akt der Nächstenliebe, ihre Bestattung in diesen Zeiten der Pandemie auf unseren Friedhöfen zuzulassen", zitiert das Nachrichtenportal der Philippinischen Bischofskonferenz Erzbischof Jose Palma. Die Zahl der Covid-19-Fälle auf den Philippinen hat am 1. September die Marke von zwei Millionen überschritten. Davon sind nach offiziellen Angaben sieben Prozent aktive Erkrankungen. 33.533 Menschen sind in dem Land an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

+++ Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht angestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt sie bei 76,9. Gestern betrug der Wert 75,7 und vor einer Woche 66,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 13.715 Corona-Neuinfektionen, rund 1.090 mehr als vor einer Woche. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 33 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet.

Mittwoch, 1. September

+++ In Spanien sind 70 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Mehr als 66 Millionen Impfdosen seien verabreicht worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Rund 77 Prozent der Bevölkerung seien teilweise immunisiert.

+++ Die EU hat Kritik der Weltgesundheitsorganisation an Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 wegen der weltweiten Ungleichverteilung des Impfstoffs zurückgewiesen. EU-Binnenmarktkommissar Breton sagte, die EU benötige für mögliche Auffrischungsimpfungen geschätzt 300 bis 350 Millionen Impfdosen - so viel Corona-Impfstoff werde in der EU in einem Monat produziert. "Ich verstehe die Botschaft, aber die Zahlen geben das nicht her", sagte Breton, der für den Ausbau der Produktionskapazitäten in der EU zuständig ist.

+++ Zur besseren Vorbereitung auf künftige Pandemien hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Berlin ein Frühwarnzentrum geschaffen. Als Gründungspartner beteiligt sind daran auch das Robert Koch-Institut und die Charité. Das neue Zentrum, das seinen Sitz zunächst auf dem Charité-Campus Mitte hat und später an den Moritzplatz im Stadtteil Kreuzberg umziehen soll, wurde von Bundeskanzlerin Merkel und WHO-Generaldirektor Tedros eröffnet. Es soll unter anderem Daten über Krankheiten, Tiergesundheit, Bevölkerungsbewegungen und die Folgen der Klimakrise bündeln.

Mehr zur Eröffnung können Sie in dieser Meldung lesen.

+++ Mit dem Ferienende in vielen Bundesländern ist das Coronavirus in den Schulen angekommen. Die Inzidenzen steigen dort rasant. Schulschließungen sind dieses Mal keine Option – doch wie geht es weiter? Infektionen akzeptieren oder strenge Quarantäneregeln aufsetzen? Einen Überblick finden Sie in diesem Beitrag.

+++ Die Weltgesundheitsorganisation hat eine neue Coronavirus-Variante als "Variante von Interesse" eingestuft. Es handele sich um die Variante Mu, die zuerst im Januar in Kolumbien identifiziert worden ist, schreibt die WHO in einem Bericht. Es gebe Anzeichen, dass die Antikörper bei Genesenen oder Geimpften möglicherweise gegen die Variante Mu noch weniger wirksam seien als gegen andere Virusvarianten. Dafür seien aber weitere Studien nötig.

Insgesamt gibt es damit fünf "Varianten von Interesse", die mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt werden. Daneben gibt es vier "besorgniserregende Varianten", darunter die auch in Europa inzwischen überwiegend verbreitete Variante Delta.

+++ Am ersten Schultag nach den Sommerferien ist in Israel jeder zehnte Schüler wegen Corona zu Hause geblieben. Von den 2,4 Millionen schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen konnten nach Angaben des Bildungsministeriums fast 250.000 nicht in die Schule gehen. Wie eine Sprecherin erläuterte, waren rund 90.000 Kinder infiziert oder in Quarantäne, 150.000 befanden sich in Städten mit hohen Infektionsraten oder hätten in Schulklassen mit einer zu niedrigen Impfrate gehen müssen. In Israel findet der Unterricht nur in solchen Klassen statt, in denen die Impfquote der Schüler bei mindestens 70 Prozent liegt.

+++ In Schottland soll künftig der Zutritt zu Nachtclubs und Großveranstaltungen nur noch mit dem Nachweis einer Corona-Impfung möglich sein. Entsprechende Pläne soll das Parlament des britischen Landesteils in der kommenden Woche absegnen, wie Regierungschefin Sturgeon in Edinburgh sagte. Demnach sollen die Impfpässe für Discos ebenso Pflicht werden wie für unbestuhlte Events in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 Teilnehmern, Freiluftveranstaltungen ohne Sitzplätze mit mehr als 4.000 Zuschauern und grundsätzlich für alle Veranstaltungen mit mehr als 10.000 Menschen.

+++ Die Zahl der Menschen, die mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt weiter. Laut Robert Koch-Institut liegt die Hospitalisierungsrate aktuell bei 1,81, gestern war der Wert 1,75. Die Rate gibt an, wie viele Corona-Infizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stationär in Krankenhäusern zur liegt die Rate laut Robert Koch-Institut bei 1,75.

Auf dem Höhepunkt der zweiten Corona-Welle Ende Dezember 2020 hatte der Wert zeitweise mehr als 15 betragen, in der dritten Welle im April 2021 lag er bei knapp 10. Allerdings könnte bei den Daten vor Juli laut RKI eine gewisse Untererfassung vorliegen, da es erst seit Juli eine Meldepflicht gibt. In die Hospitalisierungs-Inzidenz fließen alle Einweisungen von Covid-Patienten ein, auch jene auf der Normalstation.

Was der Wert, der künftig entscheidend für die Beurteilung der Corona-Lage sein soll, genau bedeutet, lesen Sie in diesem Beitrag.

+++ In vielen Teilen Deutschlands können besonders gefährdete Menschen seit heute eine dritte Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Unter anderem in Berlin, Hessen, Sachsen und Thüringen wurden die ersten sogenannten Booster-Impfungen an Menschen in Pflegeheimen und über 80-Jährige verabreicht. Bayern hatte schon Mitte August mit Auffrischungsimpfungen begonnen.

Die Kassenärzte verlangten von der Ständigen Impfkommission Klarheit darüber, für wen eine dritte Dosis genau empfohlen wird. KBV-Chef Gassen sagte, die Stiko solle eine Empfehlung aussprechen, weil sie rationale, faktenbasierte Entscheidungen treffe - "anders als mitunter die Politik". Stiko-Präsident Mertens stellte eine Empfehlung in Aussicht, nannte aber kein konkretes Datum.

+++ Auch Frankreich hat mit Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus begonnen. Sie werden an Personen über 65 Jahre und Menschen mit Vorerkrankungen verabreicht. Ob die Auffrischungskampagne auf alle impfberechtigten Menschen ausgeweitet wird, hat die Regierung noch nicht mitgeteilt. 65,6 Prozent der Bevölkerung in Frankreich sind vollständig geimpft.

+++ Trotz hoher Corona-Neuinfektionszahlen will die Schweizer Regierung die Schutzmaßnahmen vorerst nicht verschärfen. Die Zahl der Krankenhaus-Einweisungen von Corona-Patientinnen und -Patienten sei zwar weiterhin hoch, in der vergangenen Woche aber nicht mehr gestiegen, erklärte die Regierung zur Begründung. Zudem ließen sich wieder mehr Menschen impfen. Im Raum stand etwa, Besuche in Restaurants oder Fitnesscentern nur noch für Geimpfte, Genesene oder Getestete zuzulassen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in der Schweiz zuletzt bei mehr als 200. In Deutschland betrug sie heute 75,7.

+++ In Griechenland ist eine Frist abgelaufen, innerhalb derer sich das Krankenhauspersonal gegen das Coronavirus impfen lassen musste, um weiter arbeiten zu dürfen. Wer sich einer Immunisierung weiterhin verweigert, kann vom Dienst suspendiert werden und keinen Lohn mehr bekommen. Schätzungsweise sind dies 20 Prozent der Krankenhausbeschäftigten. Auch heute gab es dort wieder Proteste gegen die Impfpflicht.

Proteste gegen die Impfpflicht für Krankenhauspersonal in der griechischen Hauptstadt Athen. Die Polizei setzt Tränengas gegen die Demonstranten ein. (AFP/LOUISA GOULIAMAKI)In Griechenland gibt es seit Wochen Proteste gegen die Impfpflicht für Krankenhauspersonal. (AFP/LOUISA GOULIAMAKI)

+++ In Ungarn hat das neue Schuljahr ohne Corona-Beschränkungen begonnen. Nach einem Erlass des zuständigen Ministeriums besteht in den Schulgebäuden keine Maskenpflicht mehr. Es müssen keine Abstände mehr eingehalten und die Kinder auch nicht auf das Coronavirus getestet werden. In Ungarn liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 11,6.

Eine Mehrheit der Deutschen fand die Schulschließungen während der Corona-Pandemie richtig. Weitere Ergebnisse des ifo-Bildungsbarometers haben wir hier zusammengefasst.

+++ Die thailändische Hauptstadt Bangkok hat die Corona-Maßnahmen gelockert und Einkaufszentren, Restaurants, Parks und Schulen wieder geöffnet. Sie waren seit Juli geschlossen gewesen. In einer Shopping-Mall wurde  heuteDesinfektionsgel an die Kunden verteilt, die sich über eine App registrieren mussten. Mitarbeiter müssen sich regelmäßigen Corona-Tests unterziehen. 

+++ Die Prostitution in Nordrhein-Westfalen hat sich wegen ihres Verbots in der Pandemie ins Dunkelfeld verlagert. Das ist das Ergebnis einer Abfrage des Gleichstellungsministeriums in Düsseldorf. Zwischen März 2020 und Mai 2021 hätten vor allem Prostituierte ohne Anspruch auf Sozialleistungen ihre Dienstleistungen auf dem Straßenstrich und in Wohnungen angeboten. "Letztendlich waren die Frauen schutzlos", sagte Ministerin Scharrenbach (CDU).

+++ Das Bundeskabinett hat die Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und erweitert. Wie Bundesarbeitsminister Heil in Berlin mitteilte, gilt die Verordnung nun bis zum 24. November. Ab dem 10. September werden die Betriebe dazu verpflichtet, ihre Beschäftigten über Risiken einer Covid-Erkrankung und Impfmöglichkeiten zu informieren. Außerdem müssen sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Impfungen während der Arbeitszeit freistellen. Ein Auskunftsrecht für Arbeitgeber zum Impfstatus gibt es aber auch künftig nicht.

+++ Der Datenschutzbeauftragte des Bundes, Kelber, hält es für möglich, Arbeitgebern in der Corona-Pandemie Informationen über den Gesundheitsstatus ihrer Beschäftigten zu geben – allerdings nur auf begrenzte Zeit und nur in allgemeiner Form. Vorschläge habe er dazu bereits gemacht, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Aus seiner Sicht wäre es wichtig, dass der Arbeitgeber nicht den Unterschied zwischen geimpft und genesen sehe, betonte Kelber. Denn aus der Information, dass jemand Covid gehabt habe, lasse sich zum Beispiel ableiten, dass er oder sie möglicherweise an Long Covid leide, leistungsmäßig also eingeschränkt sei oder Folgeerkrankungen bekommen könne.

+++ In Thüringen droht Eltern, deren Kinder ungetestet in die Schule kommen, künftig ein Bußgeld zwischen 60 und 250 Euro. Das teilte Bildungsminister Holter in Erfurt mit. Geplant ist demnach, dass das Vergehen als Ordnungswidrigkeit eingestuft wird. Das Bußgeld soll gestaffelt berechnet werden. Bei wiederholtem Vergehen drohen dann höhere Strafen. An den Details werde aber noch gearbeitet, betonte der Linken-Politiker. Geimpfte oder genesene Kinder und Jugendliche müssen sich nicht testen lassen. 

+++ Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist wieder etwas gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen bundesweiten Durchschnitt von 75,7. Gestern lag der Wert bei 74,8, vor einer Woche bei 61,3. Insgesamt wurden 13.531 Neuinfektionen binnen eines Tages registriert, das waren 1.970 mehr als am vergangenen Mittwoch. 23 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Ansteckung. Die Hospitalisierungsrate gab das RKI zuletzt mit 1,75 an. Was der Wert, der künftig entscheidend für die Beurteilung der Corona-Lage sein soll, genau bedeutet, lesen Sie hier

Weitere aktuelle Zahlen zum Coronavirus haben wir hier zusammengefasst.

+++ In Berlin nimmt heute das Frühwarnzentrum für Pandemien seine Arbeit auf. In der neuen Niederlassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen Forschungsdaten aus der ganzen Welt zusammengeführt und ausgewertet werden. Mithilfe künstlicher Intelligenz soll daraus eine Prognose für Pandemien erstellt werden. Ziel ist, dass Regierungen auf eine Bedrohungslage frühzeitig reagieren können. An der Eröffnung nimmt auch Bundeskanzlerin Merkel teil.

+++ Die Einzelhändler in Deutschland haben im Juli spürbare Einbußen hinnehmen müssen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Rückgang im Vergleich zum Juni bei 5,1 Prozent. Im Juni konnten die Einzelhändler noch ein kräftiges Wachstum von 4,5 Prozent verbuchen. Grund war die Aufhebung der sogenannten Bundesnotbremse.

Zurückgegangen ist mit dem Wegfall vieler Corona-Auflagen inzwischen auch der Umsatz im Internet- und Versandhandel. Hier sanken die Umsätze um knapp zwölf Prozent im Vergleich zum Vormonat. Sie liegen aber mit gut 20 Prozent weiterhin deutlich über dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Pandemie.

Ein DHL-Mitarbeiter mit Mund-Nase-Schutz liefert in Stuttgart Pakete aus. (imago/Arnulf Hettrich)Paketzusteller hatten in der Corona-Pandemie gut zu tun. (imago/Arnulf Hettrich)

+++ Die Kassenärztliche Bundesvereinigung fordert eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission für Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19. Der Vorsitzende Gassen sagte der Funke-Mediengruppe, die Stiko verfüge über die erforderlichen Daten und sei daher die richtige Institution für solche Vorgaben. Weiter erklärte Gassen, anders als mitunter die Politik treffe die Expertengruppe rationale und faktenbasierte Entscheidungen. So gehe es nun zunächst darum, diejenigen zuerst durch eine dritte Dosis zu schützen, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko hätten.

Dienstag, 31. August

+++ Die kubanische Regierung will die Schulen des Landes erst wieder öffnen, wenn alle Kinder gegen das Coronavirus geimpft sind. Wie die Bildungsministerin Velázquez mitteilte, soll das neue Schuljahr am kommenden Montag mit Distanzunterricht beginnen. Die Regierung habe zudem einen dreistufigen Zeitplan für die Impfung der Schüler beschlossen. Die kubanische Regierung führt derzeit klinische Studien an Kindern mit den selbstentwickelten Impfstoffen Abdala und Soberana durch. Ziel ist, Kinder ab drei Jahren gegen das Coronavirus zu immunisieren. Wegen der Pandemie sind die Schulen des Landes seit März vergangenen Jahres nahezu durchgehend geschlossen. Statt Präsenzunterricht müssen die Schüler mit Unterricht am Fernseher vorlieb nehmen. Wegen der Delta-Variante kämpft das kubanische Gesundheitssystem derzeit gegen die bislang schlimmste Infektionswelle in dem kommunistisch regierten Inselstaat.

+++ Deutschlands größtes Impfzentrum hat an seinem letzten Tag noch einmal regen Zulauf gehabt. Bis zum Nachmittag kamen rund 3.200 Menschen zu der Einrichtung in den Hamburger Messehallen, wie der Ärztliche Leiter Dirk Heinrich der Deutschen Presse-Agentur sagte. Seit der Eröffnung wurden nach Angaben der Sozialbehörde gut 1,16 Millionen Impfungen verabreicht. Auch in Berlin war es für zwei der Impfzentren der letzte Tag: Für Dienstagabend waren die letzten Impfungen im Zentrum in der Arena in Treptow und in dem im Erika-Heß-Eisstadion in Wedding vorgesehen.

+++ Bei der traditionellen Silvesterparty am Brandenburger Tor in Berlin soll nach einem Jahr Corona-Zwangspause wieder Live-Publikum mitfeiern können. Auch ein Feuerwerk sei wieder geplant, teilte der Veranstalter mit. Wie viele Leute kommen können, stehe noch nicht fest und hänge von den Auflagen Ende des Jahres ab. Die Party am Brandenburger Tor ist mit Hunderttausenden Menschen in normalen Jahren die größte Silvesterfeier in Deutschland. Silvester 2020 sendete das ZDF wegen der Pandemie eine Show ohne Zuschauer vom Brandenburger Tor.

Der Silvesterabend am Brandenburger Tor in Berlin (dpa)Der Silvesterabend am Brandenburger Tor in Berlin (dpa)

+++ Zur Beurteilung der Corona-Pandemie soll künftig die Hospitalisierungsrate das entscheidende Kriterium sein.

Das beschloss das Kabinett in Berlin. Die Hospitalisierungsrate gibt an, wie viele Corona-Infizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stationär in Krankenhäusern zur Behandlung aufgenommen werden. Derzeit liegt die Rate laut Robert Koch-Institut bei 1,75. Gesundheitsminister Spahn sagte zur Begründung, bei einer hohen Impfquote verliere die bisher genutzte Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen an Aussagekraft. Die Länder Berlin und Bayern haben bereits beschlossen, die Hospitalisierungsrate einzuführen.

Der Bundestag wird in der kommenden Woche über die bundesweite Neuregelung entscheiden. Allerdings dürfte die Vorlage im parlamentarischen Verfahren noch modifiziert werden. Union und SPD schlagen vor, als Kriterien neben der Hospitalisierungsrate eine nach Altersgruppen aufgeschlüsselte Sieben-Tage-Inzidenz aufzunehmen sowie die verfügbaren Kapazitäten der Intensivstationen. Auch die Entwicklung der Impfquote soll berücksichtigt werden.

Die Hospitalisierungsrate gibt an, wie viele Corona-Infizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stationär in Krankenhäusern zur Behandlung aufgenommen werden. Derzeit liegt die Rate laut Robert Koch-Institut bei 1,75.

Mehr zum Thema: Wofür die Hospitalisierungsrate in der Corona-Pandemie steht

+++ In Bayern dürfen ab Oktober wieder Clubs und Diskotheken öffnen.

Dabei gelte die 3G-Regel, sagte Ministerpräsident Söder in München. Gäste müssten also geimpft, genesen oder getestet sein. Allerdings reichten Anti-Gen-Schnelltests nicht aus, sondern es seien – wie in Baden-Württemberg – PCR-Tests nötig. Söder schloss einen neuerlichen Lockdown aus. Bei der jetzt laufenden vierten Welle handele sich um eine Pandemie der Ungeimpften und der Jüngeren. Dabei bestehe die Hoffnung, dass die Verläufe milder ausfielen als in der Vergangenheit, so der CSU-Politiker.

+++ Bei der Bundestagswahl und den Landtagswahlen am 26. September wird es keinen Ausschluss Wahlberechtigter geben, die nicht gegen Corona geimpft sind.

Die Ausübung des Wahlrechts sei für jedermann möglich, sagte Bundeswahlleiter Thiel in Berlin. Nach den aktuellen Corona-Verordnungen werde in allen Ländern eine Maskenpflicht gelten. Über genaue Bestimmungen entscheide jeder Wahlvorstand vor Ort. Dies gelte etwa für die Frage, wie mit Wahlberechtigten umgegangen wird, die sich weigern, eine Maske zu tragen. Thiel verwies auch auf die Möglichkeit der Briefwahl.

Mehr zur anstehenden Bundestagswahl in unserem Newsblog.

+++ Die Europäische Union hat im Kampf gegen das Coronavirus ein wichtiges Ziel erreicht. Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sind mittlerweile 70 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft. Mehr als 250 Millionen Menschen, seien immunisiert. Die EU-Kommission hatte im Januar das Ziel ausgegeben, bis Ende des Sommers 70 Prozent der Erwachsenen in der EU durch eine Impfung vor Covid-19 zu schützen. Experten waren damals davon ausgegangen, dass rund zwei Drittel der Bevölkerung einen Impfschutz erhalten müssen, um die Corona-Pandemie in einem Land zu stoppen. In Deutschland sind inzwischen 60,5 Prozent der Menschen vollständig geimpft.

+++ Sollten Arbeitgeber den Impfstatus ihrer Beschäftigten abfragen dürfen?

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lauterbach sprach sich im Deutschlandfunk dafür aus. Aus epidemiologischer Sicht sei eine solche Maßnahme richtig, wenn dies mit dem Datenschutz vereinbar sei. Der Arbeitsplatz werde dadurch sicherer. Lauterbach verwies darauf, dass Arbeitgeber schon jetzt nach dem Ergebnis eines Corona-Tests fragen dürften. Zurückhaltend äußerte sich Bundesarbeitsminister Heil. Die Frage sei, auf welcher Rechtsgrundlage eine solche Regelung umgesetzt werden könne, sagte der SPD-Politiker im RBB-Inforadio.

Ein Smartphone mit der CovPass-App. (dpa / Soeren Stache)Soll der Arbeitgeber den Impfstatus abfragen dürfen? Darüber wird in Deutschland kontrovers diskutiert. (dpa / Soeren Stache)

Bundesgesundheitsminister Spahn kann sich die Impfstatus-Abfrage bei den Beschäftigten in Betrieben vorstellen. Spahn sagte im ARD-Fernsehen, noch sei er hin- und hergerissen, ob man dazu das Gesetz ändern solle. Er tendiere aber immer mehr zu einer solchen Lösung, wonach Arbeitgeber ihre Mitarbeiter zumindest über ein paar Monate fragen dürften, ob sie gegen Covid-19 geimpft seien. Wenn alle im Großraumbüro immunisiert seien, könne man damit anders umgehen, als wenn die Hälfte der Belegschaft nicht geimpft sei.

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dulger, will bei dem Thema Klarheit haben. Aus seiner Sicht können Unternehmen durch die Abfrage besser dafür sorgen, dass die Gesundheit aller Beschäftigten gleich gut geschützt wird. Deutliche Ablehnung kam dagegen vom Deutschen Gewerkschaftsbund, der von einem "No-Go" sprach. Es habe die Arbeitgeber nicht zu interessieren, ob ihre Beschäftigten geimpft seien.

+++ Ein Arbeitgeber darf auch in Corona-Zeiten die Rückkehr seiner Mitarbeiter aus dem Homeoffice anordnen.

Das hat das Landesarbeitsgericht München entschieden und damit ein Urteil der Vorinstanz bestätigt. Geklagt hatte ein Grafiker, der seit Dezember 2020 im Homeoffice gearbeitet hatte und nicht wieder ins Büro zurückkehren wollte, als sein Chef das rund drei Monate später anordnete. Der Arbeitnehmer wollte mit seiner Klage erreichen, dass ihm das generelle Arbeiten aus dem Homeoffice gestattet wird und nur in Ausnahmefällen unterbrochen werden darf. Nach Ansicht der Richter ergibt sich weder aus dem Arbeitsvertrag noch aus der Corona-Arbeitsschutzverordnung ein Anspruch auf Arbeiten im Homeoffice. Zudem habe der Kläger nicht nachweisen können, dass seine beruflichen Daten gegen den Zugriff Dritter und der in einem Konkurrenzunternehmen tätigen Ehefrau geschützt waren. Das Urteil ist rechtskräftig.

Az. 3 SaGa 13/21

+++ Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sind mittlerweile 60,5 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland vollständig gegen Covid-19 geimpft

Eine Ärztin in Augsburg impft einen Impfling gegen Covid19. (Imago / Bihlmayerfotografie)Eine Impfung schützt - nicht immer vor Ansteckung, aber meist vor schweren und tödlichen Verläufen. (Imago / Bihlmayerfotografie)

65,1 % haben demnach mindestens eine Impfdosis erhalten. Gestern wurden laut dem Ministerium 171.825 Impfdosen verabreicht.

+++ Die Sieben-Tage-Inzidenz der bestätigten Corona-Neuinfektionen ist leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldet bundesweit einen Wert von 74,8 - nach 75,8 am Vortag. Unklar ist allerdings, ob sich damit eine Trendwende im Infektionsgeschehen abzeichnet oder ob es sich um einen statistischen Ausreißer handelt. 

Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen 24 Stunden 5.750 neue Positiv-Tests - drei mehr als eine Woche zuvor. 60 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 92.200.

Mehr zum Thema: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland

+++ Die Bundesschülerkonferenz fordert eine Milliarde Euro zusätzlich für Luftfilter für Klassenräume, damit Corona-Infektionen erhindert werden. Ein Sprecher sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, das bisher verabschiedete Hilfspaket in Höhe von 200 Millionen Euro sei viel zu niedrig. Den Kommunen müsste bei der Anschaffung von Filtersystemen geholfen werden.

+++ Die EU will in der Corona-Pandemie die Einreise aus den USA, Israel und vier weiteren Ländern wieder erschweren. Grund sind vor allem hohe Werte bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Betroffen sind auch Nordmazedonien, Montenegro, Kosovo und Libanon. Deutschland stuft die Länder seit einiger Zeit als Hochrisikogebiete ein. Nicht geimpfte und nicht genesene Reisende müssen fünf bis zehn Tage in Quarantäne.

Montag, 30. August

+++ Auffrischungs-Impfungen gegen Covid-19 sind nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO "kein Luxus". Eine dritte Impfdosis werde niemandem weggenommen, der noch auf seine erste Impfung warte, sagte WHO-Europadirektor Hans Kluge.Vielmehr könne ein Booster die verletzlichsten Menschen schützen helfen. Kluge verwies in diesem Zusammenhang auf "tief verunsichernde" Übertragungsraten: 33 der 53 Staaten in der WHO-Region Europa hätten einen Anstieg der Fallzahlen um zehn Prozent oder mehr innerhalb der vergangenen zwei Wochen verzeichnet.

+++ Die sogenannte 3G-Regel wird bei der anstehenden Bundestagswahl in Wahllokalen nicht gelten. Der Bundeswahlleiter teilt per Twitter mit, "nach gegenwärtigem Stand" könnten auch ungeimpfte und nicht getestete Personen ihre Stimme vor Ort abgeben. Eine Maskenpflicht könne je nach Land gelten. Zudem verweist der Bundeswahlleiter auf die Möglichkeit der Briefwahl.

Ein Kugelschreiber liegt auf den Stimmzetteln für die bevorstehende Bundestagswahl und die Wahl zum Berliner Abgeordneten Haus.  (imago images / Seeliger)Briefwahl - Kugelschreiber liegt auf den Stimmzetteln für die bevorstehende Bundestagswahl und die Wahl zum Berliner Abg (imago images / Seeliger)

+++ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk Unicef haben dafür plädiert, Lehrkräfte und Angestellte an Schulen bei den Corona-Impfungen zu priorisieren. Die Staaten in Europa und Zentralasien sollten eine Impfstrategie erarbeiten, damit der Präsenzunterricht ermöglicht werde, teilten die Organisationen mit. Das Lernen im Klassenzimmer sei von größter Bedeutung für die Bildung, die psychische Gesundheit und die sozialen Fähigkeiten der Kinder, erklärte WHO-Europadirektor Kluge. Die Pandemie habe die katastrophalste Störung des Bildungswesens in der Geschichte verursacht.

Lehrerinnen in Indien in einer Schule werden geimpft. (www.imago-images.de/NurPhoto)Lehrerinnen in Indien in einer Schule werden geimpft. (www.imago-images.de/NurPhoto)

+++ Die Wirtschaftsleistung in den OECD-Staaten hat auch im zweiten Quartal des Jahres nicht wieder den Stand vor der Corona-Pandemie erreicht. Das Bruttoinlandsprodukt lag nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung insgesamt um 0,7 Prozent unter dem Niveau des vierten Quartals 2019. Allerdings habe das BIP im Vergleich zum ersten Quartal 2021 um 1,6 Prozent zugelegt, deutlich mehr als zuvor. Ein besonders starkes Wachstum registrierte die OECD mit 4,8 Prozent in Großbritannien. In Deutschland nahm die Wirtschaftsleistung um 1,6 Prozent zu.

+++ Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Deutschland ist erneut gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt sie bei 75,8. Am Vortag hatte der Wert 74,1 betragen, vor einer Woche 56,4. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 4.559 Corona-Neuinfektionen, rund 890 mehr als vor einer Woche. Den Angaben zufolge wurden binnen 24 Stunden zehn Todesfälle verzeichnet.

+++ Bisher war die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen der zentrale Wert, um die Pandemie-Lage zu bewerten und Einschränkungen einzuführen. Nun soll die Belastung der Kliniken stärker in den Fokus rücken – und damit auch die Hospitalisierungsrate. Wir erklären, was es mit diesem Wert auf sich hat.

+++ Die von der Bundesregierung in Erwägung gezogene 3G-Regel in Fernzügen wird wohl nicht eingeführt werden. Bundesgesundheitsminister Spahn sagte Bild TV, er sehe das nicht kommen. Dies habe eine Prüfung durch die Fachressorts ergeben. Dabei sei es darum gegangen, ob eine solche Regel eine Rechtsgrundlage habe, ob sie umsetzbar und infektiologisch sinnvoll sei. Demnach hätten nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete Züge nutzen dürfen. Regierungssprecher Seibert teilte in Berlin dagegen mit, Bundeskanzlerin Merkel halte dies zum Schutz vor Ansteckungen trotz der Bedenken aus mehreren Ministerien weiter für eine mögliche und sinnvolle Maßnahme.

+++ Der oberste Corona-Experte der US-Regierung, Anthony Fauci, unterstützt angesichts der steigenden Corona-Neuinfektionen den Vorschlag einer Impfpflicht für Schulkinder. Das sei eine gute Idee, sagt Fauci dem Sender CNN. Die USA hätten das bereits seit Jahrzehnten bei Polio, Masern, Mumps, Röteln und Hepatitis so gehandhabt. Bislang können Kinder unter zwölf Jahren keine Impfung erhalten. Dem Sender ABC sagt Fauci jedoch, dass bis Anfang Oktober genügend Daten vorliegen sollten, um zu beurteilen, ob das Vakzin sicher für diese Altergruppe sei. 

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