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Newsblog zum Coronavirus+++ Ramelow appelliert an Vernunft der Bevölkerung +++

Bodo Ramelow (imago / Jacob Schröter)
Bodo Ramelow (imago / Jacob Schröter)

Thüringens Ministerpräsident Ramelow appelliert mit Blick auf seine Lockerungspläne an die Vernunft der Bürger*innen. Der Virologe Drosten und der SPD-Politiker Lauterbach haben identische Drohbriefe bekommen. Bayern will Bürgern mit Covid-19-Symptomen einen Test innerhalb von 24 Stunden garantieren. Wichtige Entwicklungen in unserem Newsblog.

Dienstag, 26. Mai

+++ Der Virologe Christian Drosten und der SPD-Politiker Karl Lauterbach haben identische Drohsendungen bekommen.

+++Thüringens Ministerpräsident Ramelow setzt bei seinen Lockerungsplänen auf die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger. Man könne nicht permanent mit Polizei und Ordnungsamt gegen das Virus angehen, sagte Ramelow im Deutschlandfunk Nova-Interview.

+++ Der irische Billigflieger Ryanair will gegen das milliardenschwere Rettungspaket für die Lufthansa vor Gericht ziehen. Ryanair-Chef O'Leary sprach von einer illegalen Staatshilfe und kündigte an, beim Europäischen Gerichtshof Einspruch einzulegen. Die von der Bundesregierung gewährten Staatshilfen schadeten dem Wettbewerb in Europa, betonte er. Ryanair klagt bereits gegen die Staatshilfen für Air France und die skandinavische SAS.

+++Der Thüringer Wirtschaftsminister Tiefensee sieht im Aufschub der Entscheidung über weitere Corona-Lockerungen keinen Rückzieher. Der SPD-Landeschef sagte MDR AKTUELL, die Landesregierung habe sich bisher überhaupt nicht dazu geäußert, sondern nur Ministerpräsident Ramelow. Wörtlich fügte Tiefensee hinzu: "Ich darf aus dem Kabinett insofern berichten, dass wir uns natürlich sehr kritisch mit dem Alleingang des Ministerpräsidenten auseinandergesetzt haben." 

+++ In Thüringen hat die Landesregierung ihre Entscheidung über mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen auf nächste Woche verschoben. Das teilte Ministerpräsident Ramelow nach einer Kabinettssitzung in Erfurt mit. Er betonte, selbst bei möglichen Lockerungen blieben zentrale Regelungen wie der Mindestabstand von 1,50 Metern oder das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei größeren Menschenansammlungen bestehen. Dies gelte auch in Bussen und Bahnen.

+++ Wissenschaftler*innen in Österreich sehen bislang nur eine geringe Übersterblichkeit durch das Coronavirus. Sie läge im oberen Normbereich und sei derzeit noch geringer als bei früheren Grippewellen. 

+++ In Sachsen-Anhalt sollen alle Grundschüler spätestens ab 15. Juni wieder täglich in den Schulen unterrichtet werden. Geplant sei ein eingeschränkter Regelbetrieb, erklärte Bildungsminister Tullner (CDU). Ältere Jahrgänge sollten wie geplant in kleinen Gruppen abwechselnd zuhause und in der Schule lernen.

+++ Bayern will Bürgern mit Covid-19-Symptomen künftig einen Test innerhalb von 24 Stunden garantieren. Spätestens in weiteren 24 Stunden solle ein Ergebnis vorliegen, kündigte Ministerpräsident Söder nach einer Sitzung des Kabinetts in München an. Wer ohne Symptome einen Test mache, solle maximal 48 Stunden darauf warten müssen. Vorgesehen ist demnach auch, dass alle Mitarbeiter, Patienten und Bewohner in Kliniken und Pflegeeinrichtungen regelmäßig auf freiwilliger Basis getestet werden.

+++ Die Kitas in Baden-Württemberg sollen spätestens Ende Juni wieder vollständig öffnen. Kultusministerin Eisenmann (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur, gemeinsam mit den Kommunen und den Trägern werde zügig ein Rechtsrahmen erarbeitet. 

Eine einzelne Jacke hängt im Kindergarten "Kinderschachtel" im baden-württembergischen Schriesheim an der Garderobe. (picture alliance / dpa / Uwe Anspach )Fast leere Kita in Schriesheim (Baden-Württemberg) (picture alliance / dpa / Uwe Anspach )

Eisenmann stützte sich dabei auf erste Erkenntnisse aus einer Studie zu Kindern und dem Coronavirus, an der die Uniklinik Heidelberg mit Partnern arbeitet. Diese Studie gebe Signale, wonach Kinder bis zehn Jahre als Überträger des Virus nur eine untergeordnete Rolle spielten.

+++ Der bayerische Innenminister Herrmann plädiert für enge Absprachen der Bundesländer bei Lockerungen von Corona-Beschränkungen. Herrmann sagte im Deutschlandfunk, man setze weiter auf Gemeinsamkeiten. Er hoffe, dass Thüringen da nicht ausschere.

Der CSU-Politiker betonte, als gemeinsame Linie seien beispielsweise Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht sinnvoll. Es könne nicht sein, dass man in Bayern im ICE eine Maske tragen müsse, diese dann bei der Durchfahrt durch Thüringen absetze und in Richtung Berlin wieder aufziehen müsse. Herrmann fügte hinzu, er habe den Eindruck, dass der thüringische Ministerpräsident Ramelow bereits wieder zurückrudere bei seinem Vorstoß, die Corona-Beschränkungen weitgehend aufzuheben.

+++ Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer lehnt den Vorschlag mehrerer Unionspolitiker ab, den Mindestlohn in der Corona-Krise abzusenken. Für ihre Partei gelte: "Hände weg vom Mindestlohn", schrieb sie auf Twitter. Wenn Unternehmen Spielraum und Liquidität zum Investieren brauchten, werde man darüber in den Verhandlungen über das Konjunkturpaket reden, aber keine Lösung "auf dem Rücken der Arbeitnehmer" finden. CDU-Generalsekretär Ziemiak betonte, den Mindestlohn abzusenken sei keine Position der Gesamtpartei, sondern einzelner Personen. Die Idee war von der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Energie der Unionsfraktion aufgeworfen worden. 

+++ Die Datenschutzbehörde in Frankreich hat die von der Regierung geplante Corona-App mit dem Namen "StopCovid" genehmigt. Das Gesetzesvorhaben entspreche den rechtlichen Bestimmungen zum Schutz der Privatsphäre, hieß es in einer Stellungnahme. Verwendet würden anonymisierte Daten, es werde keine Liste von Personen erstellt und die Benutzung sei freiwillig.

+++ Frankreichs Präsident Macron hat eine deutliche Ausweitung der staatlichen Hilfen für die Autobranche angekündigt.

Die Coronakrise habe die französischen Autoindustrie "massiv und brutal" zum Stillstand gebracht, schrieb Macron auf Twitter. Diese sei ein wichtiger Teil der Wirtschaft, es gehe um tausende Arbeitsplätze. Einzelheiten nannte Macron nicht. Die Regierung in Paris will im Laufe des Tages ein Rettungspaket für die Autobranche vorstellen. Auch für andere Industriezweige sind staatliche Hilfen vorgesehen.

+++ Das Konsumklima hat sich nach dem Rekordtief wegen der Coronakrise wieder leicht erholt. Die GfK-Marktforscher sagen für Juni einen Anstieg des Konsumklimaindexes um 4,2 auf minus 18,9 Punkte voraus. Dies ist aber immer noch der zweitniedrigste Wert, der jemals gemessen wurde

+++ Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Cichutek, geht davon aus, dass bald zwei weitere deutsche Impfstoffe klinisch getestet werden können. Vielversprechend seien ein Präparat der Firma CureVac aus Tübingen und ein Impfstoff des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung.

Das sagte Cichutek in einer Sendung von RTL und n-tv. Bislang hat nur die Firma BioNTech aus Mainz eine Genehmigung erhalten. Das Paul-Ehrlich-Institut ist für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland zuständig.

+++ Die Bundesregierung will offenbar ab dem 15. Juni die Reisewarnung für 31 europäische Staaten aufheben. Das geht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus dem Entwurf eines Papiers hervor, das möglicherweise schon morgen im Kabinett beraten werden soll. Mit der Regelung soll innereuropäischer Tourismus im Sommer ermöglicht werden. Neben den 26 Partnerländern der Europäischen Union profitieren auch Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein von der Aufhebung der Reisewarnung.

+++ Die Deutsche Post wird als erster Konzern in Deutschland tausende Mitarbeiter ohne konkreten Anlass auf das Coronavirus testen lassen. Vorstandsmitglied Meyer sagte der "Rheinischen Post", deutlich mehr als 10.000 Mitarbeitern solle angeboten werden, sich vorsorglich testen zu lassen, vor allem in größeren Betriebsstätten. Nach Angaben Meyers werden die Betriebsärzte der Post die Tests voraussichtlich in einem Teil der 36 Paketzentren und möglicherweise auch in Briefverteilzentren anbieten.

+++ Linke und Grüne fordern eine Überprüfung der Rüstungsprojekte für die Bundeswehr. Linken-Fraktionschef Bartsch sagte der "Süddeutschen Zeitung", der Staat komme durch die Corona-Krise an seine finanzielle Obergrenze oder überschreite sie sogar, aber für neue Panzer und Kampfjets stünden astronomische Beträge zur Verfügung.

+++ Im März dieses Jahres haben sich so viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer krankgemeldet wie zuletzt vor 20 Jahren.

Das geht aus einer Auswertung der Techniker Krankenkasse hervor, von der die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten. Der Anteil krankgeschriebener Beschäftigter lag demnach bei 6,84 Prozent. Im vergangenen Jahr betrug der höchste Wert 5,3 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Baas, sagte, offenbar hätten sich viele Menschen mit Erkältungssymptomen an die Empfehlung gehalten, vorsorglich zu Hause zu bleiben, um ihre Mitmenschen nicht zu gefährden.

Dagegen sank die Zahl der Facharztbesuche seit Beginn der Corona-Krise deutlich. Laut einer NDR-Umfrage meldeten Kardiologen und Onkologen einen Rückgang um 50, Zahnärzte um bis zu 80 Prozent. Ärzte-Fachverbände warnten, die ausbleibenden Arztbesuche könnten für Risikopatienten lebensbedrohlich sein. Vor allem bei Krebserkrankungen seien zeitliche Verschleppungen gefährlich.

+++ In dem vergangenen Tagen verdichteten sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass sich das Coronavirus auch über sogenannte Aerosol-Partikel, kleine Schwebeteile in der Luft, verbreitet. Wir haben die Debatte an dieser Stelle zusammengefasst. 

Montag, 25. Mai

+++ Die Weltgesundheitsorganisation WHO setzt klinische Tests mit Hydroxychloroquin aus - wegen Sicherheitsbedenken. Zur Begründung bezog sich ein Sprecher auf eine kürzlich erschienene Studie, wonach eine Behandlung mit Hydroxychloroquin möglicherweise die Sterblichkeitsrate erhöhe. Einen Überblick über die ursprünglich vier Kandidaten für ein mögliches Medikament finden Sie hier

+++ In Schweden hat die Zahl der Covid-19-Todesfälle die Schwelle von 4.000 überstiegen. Wie die nationale Gesundheitsbehörde bekanntgab, sind es inzwischen 4.029 Tote. Damit verzeichnet Schweden eine wesentlich höhere Sterberate als seine skandinavischen Nachbarländer

+++ In Thüringen soll nun auch der Corona-Krisenstab des Innenministeriums aufgelöst werden. Eine Sprecherin erklärte in Erfurt, es sei nicht mehr zu vertreten, den Stab täglich 24 Stunden lang im Dienst zu halten. Dieser könne bei einem Anstieg der Infektionen innerhalb weniger Stunden wieder die Arbeit aufnehmen.

+++ In Luxemburg werden die Corona-Auflagen weiter gelockert. Ab Mittwoch dürfen Restaurants und Cafés ihre Gäste auf den Außenterrassen bewirten, ab Freitag dann auch in den Lokalen. Auch in Spanien, Italien und Griechenland dürfen Bars und Restaurants zum Teil wieder aufmachen.

+++ Nach den mehr als 100 Corona-Infektionen bei einem Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt am Main gibt es erste Hinweise auf die Ansteckungs-Ursache. Wie die Gemeinde mitteilte, trugen die Gläubigen keinen Mund-Nasenschutz. Zudem sei bei dem Gottesdienst gesungen worden. Singen gilt wegen des vermehrten Ausstoßes von Aerosolen als besonders gefährlich im Hinblick auf eine Ansteckung. 

+++ Die Bundesregierung hat sich auf Staatshilfen für die Lufthansa verständigt. Das Unternehmen ist durch die Corona-Krise stark unter Druck geraten. Wie Wirtschafts- und Finanzministerium mitteilten, hat das Rettungspaket einen Gesamtumfang von neun Milliarden Euro. Die Lufthansa teilte mit, dass der Vorstand des Konzerns das Paket befürwortet; zustimmen muss noch der Aufsichtsrat.

+++ Krankenhauspersonal in Frankreich künftig mehr verdienen. Zum Auftakt von Gesprächen über eine Reform des Gesundheitswesens kündigte Premierminister Philippe spürbare Gehaltserhöhungen an. Die Anerkennung im Land für die Arbeit in den Krankenhäusern sei immens und das müsse sich auch in den Gehältern widerspiegeln. 

+++ Die Schweiz startet eine Pilotphase mit einer Handy-App zur Nachverfolgung von Corona-Infizierten. Die Regierung will die App noch vor Ende Juni landesweit einführen. Warum Deutschland noch keine App hat, das erfahren Sie in diesem Hintergrund: Viren stoppen, Daten schützen - Warum Deutschland noch keine Corona-App hat (Deutschlandfunk, Hintergrund, 22.05.2020)

+++ Tschechien öffnet ab Dienstag alle Grenzübergänge nach Deutschland und Österreich. Die umfassenden Kontrollen würden enden, Stichproben der Polizei werde es aber weiter geben, kündigt Innenminister Hamacek in Prag an. Reisende benötigten auch künftig eine Bescheinigung über einen negativen Covid-19-Test.

+++ Die Bundesregierung hat sich in die durch Thüringen und Sachsen angestoßene Lockerungsdebatte eingeschaltet. Bis zum 5. Juli sollen die allgemeinen Kontaktbeschränkungen wie Abstandsregeln aufrecht erhalten bleiben, sagte Regierungssprecher Seibert.

+++ Bundestagspräsident Schäuble hält die weitgehende Aufhebung der Corona-Beschränkungen in Thüringen für vertretbar. Ministerpräsident Ramelow gehe zwar ein hohes Risiko ein. Allerdings wäre es unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit fragwürdig, den Menschen weiterhin massive und substanzielle Einschränkungen zuzumuten. 

+++ Spanien, Italien und Griechenland haben ihre Corona-Maßnahmen weiter gelockert. In vielen Küstenregionen Spaniens dürfen die Menschen seit heute wieder am Strand liegen und im Meer baden. In Italien öffneten Schwimmbäder und Fitnessstudios. In Griechenland fahren seit heute wieder Fähren auf die Inseln, und die Terrassen von Tavernen und Cafés haben geöffnet. Es gelten aber strikte Auflagen.

+++ Der Virologe Christian Drosten macht im Deutschlandfunk auf die Corona-Gefahr durch Aerosole aufmerksam. Seine Ansicht nach ist Lüften mindestens genauso wichtig wie Händewaschen oder die Desinfektion von Flächen und Gegenständen, um Infektionen zu verhindern.

Ein Erwachsener und ein Kind waschen sich zuhause am Waschbecken die Hände. (imago/Panthermedia)Gründliches Händewaschen mit Seife hilft dabei, nicht krank zu werden (imago/Panthermedia)

+++ Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal wegen der Coronakrise stark eingebrochen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ging das Bruttoinlandsprodukt um 2,2 Prozent im Vergleich zu den vorhergehenden drei Monaten zurück. Mit diesen Angaben wurde eine erste Schätzung von Mitte Mai bestätigt.

+++ Die Lockerungs-Pläne in Thüringen sorgen für eine hitzige Debatte: Ministerpräsident Ramelow will die Corona-Beschränkungen weitgehend aufheben, Kritik kommt unter anderem von CDU/CSU und SPD. Hier können Sie die Argumentationen nachlesen.

+++  Die Bundesregierung will mittelständische Betriebe wegen der Corona-Pandemie stärker unterstützen. Firmen mit bis zu 249 Mitarbeitern sollten von Juni bis Dezember monatlich bis zu 50.000 Euro bekommen können, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf ein Eckpunktepapier, das aus dem Wirtschaftsministerium stammen soll.

+++ In einem niederländischen Schlachthof in Groenlo unweit der Grenze zu Deutschland sind 147 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Gemeindeverwaltung Oost Gelre mit. Einem Zeitungsbericht zufolge leben 79 der Infizierten in Deutschland, 68 in den Niederlanden. 

+++ In Deutschland ist die Zahl der offiziell registrierten Infektionen mit dem Coronavirus nach Angaben des Robert Koch-Instituts auf 178.570 gestiegen. Das sind 289 mehr als zuletzt. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 161.200, rund 800 mehr als gestern. An oder mit dem Coronavirus gestorben sind demnach 8.257 Menschen. Das ist ein Anstieg um 10.

+++ Angesichts der steigenden Zahl der Corona-Infektionen in Brasilien verbietet die US-Regierung Einreisen aus dem Land. Das Weiße Haus teilte mit, alle Nicht-Amerikaner, die in den 14 Tagen vor ihrer geplanten Ankunft in den USA in Brasilien gewesen seien, würden von der Einreise ausgeschlossen. Der Handel soll von der Maßnahme nicht betroffen sein.

Sonntag, 24. Mai

+++ Der von Österreich und drei weiteren EU-Staaten vorgelegte Gegenentwurf zum deutsch-französischen Corona-Hilfsplan stößt in Deutschland auf teils scharfe Kritik. Der Vorschlag sei eine einzige Provokation, weil er das Problem nicht lösen, sondern verschärfen würde, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Röttgen, der "Süddeutschen Zeitung". Die zu hohe Verschuldung einzelner Länder sei nicht mit dem Angebot weiterer Schulden zu lösen, so der CDU-Politiker weiter. Die Grünen sprachen von einem "verlogenen Schwarzfahrer-Vorschlag". Österreich, Dänemark, die Niederlande und Schweden profitierten selber ökonomisch massiv von einem funktionierenden Binnenmarkt, wollten aber den Beitrag dafür auf die Schultern der anderen verteilen, sagte die Grünen-Europaexpertin Brantner ebenfalls der "Süddeutschen Zeitung".

+++ Ausländische Erntehelfer dürfen länger nach Deutschland einreisen als bislang geplant. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums wurde die bestehende Regelung für die Einreise ausländischer Saisonarbeitskräfte bis zum 15. Juni verlängert. Sie wäre sonst Ende Mai ausgelaufen.

+++ Der österreichische Präsident Van der Bellen hat wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Sperrstunde um Entschuldigung gebeten. "Ich bin erstmals seit dem Lockdown mit zwei Freunden und meiner Frau essen gegangen. Wir haben uns dann verplaudert und leider die Zeit übersehen", twitterte Van der Bellen. "Das tut mir aufrichtig leid. Es war ein Fehler." Van der Bellen und seine Frau waren in der Nacht zum Sonntag laut einem Bericht des Onlineportals "krone.at" um kurz nach Mitternacht auf der Terrasse eines italienischen Restaurants in Wien von Polizisten erwischt worden. Aufgrund der Corona-Auflagen müssen Gastronomiebetriebe in Österreich derzeit um 23.00 Uhr schließen. 

+++ Der britische Premierminister Johnson hat seinen umstrittenen Chefberater Cummings in der Affäre um angebliche Lockdown-Verstöße verteidigt. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Cummings sei er zu dem Schluss gekommen, dass dieser den Instinkten eines Vaters gefolgt sei, sagte Johnson vor Journalisten. Cummings habe in jeder Hinsicht verantwortlich, legal und mit Integrität gehandelt, so der Regierungschef.

+++ Die virtuellen Angebote des weltberühmten Louvre in Paris sind während der Corona-Krise millionenfach angeklickt worden. Zwischen dem 12. März und dem 22. Mai seien 10,5 Millionen virtuelle Besuche verzeichnet worden, teilte das Museum der Nachrichtenagentur AFP mit. 90 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer stammten aus dem Ausland.

Leere vor dem Louvre in Paris.  (imago images / Hans Lucas)Der Louvre in Paris ist geschlossen. (imago images / Hans Lucas)

+++ In Ostfriesland ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen nach einem Restaurantbesuch auf 18 gestiegen. Der Landkreis Leer teilte am Abend mit, im Laufe des Tages seien sieben bestätigte Fälle hinzugekommen. 14 der Infizierten seien am 15. Mai bei der Wiedereröffnung des Restaurants in geschlossener Gesellschaft dabei gewesen. Vier weitere Menschen hätten sich in der Folge angesteckt. Insgesamt sei für 118 Menschen häusliche Quarantäne angeordnet worden. 

+++ Die Royal Shakespeare Company, das Royal Opera House und das National Theatre in London fordern von der britischen Regierung finanzielle Unterstützung. Das berichtet die britische Zeitung "The Guardian". Alle drei Traditionshäuser stünden wegen der Corona-Krise von dem "finanziellen Kollaps", sollte die Regierung ihnen keinen "Rettungsring" zuwerfen. 

+++ In Frankfurt am Main haben sich nach neuen Angaben im Zusammenhang mit einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten vor zwei Wochen mindestens 107 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte Gesundheitsminister Klose in Wiesbaden mit. 

+++ Wie viele Menschen sterben am Coronavirus? Statistiken zur sogenannten Übersterblichkeit können helfen, diese Frage zu beantworten. Doch auch dabei gibt es Probleme – die zum Teil von Kritikern und Aktivisten missbraucht werden.

+++ Erstmals seit der Aufhebung der Corona-Beschränkungen in Italien hat der Papst seinen Sonntagssegen wieder vor Pilgern erteilt, die auf dem Petersplatz standen. Dieser war seit März gesperrt gewesen und erst am Montag wieder geöffnet worden. Auf dem Platz waren nur vergleichsweise wenige Menschen zugelassen. 

Sie sehen den Papst am offenen Fenster. Er winkt den Menschen auf dem Petersplatz zu. (www.imago-images.de)Auf dem Petersplatz waren vergleichsweise wenige Menschen zugelassen. (www.imago-images.de)

+++ Die französische Regierung hat ihre Bürger aufgefordert, wegen der Corona-Pandemie im Sommer im eigenen Land Urlaub zu machen. Man wolle nicht, dass die Franzosen ins Ausland reisten, und rate ihnen zu Ferien im eigenen Land, sagte Umweltministerin Borne dem Rundfunksender France Inter. Kommende Woche werde die Regierung über eine Lockerung der Regeln für Inlandsreisen entscheiden.

+++ In Italien startet morgen eine Antikörpertest-Studie mit etwa 150.000 Teilnehmern, um die Dunkelziffer der Corona-Infizierten zu ermitteln. Das Gesundheitsministerium und die Statistikbehörde wollen mit dem nationalen Roten Kreuz Bluttests von Menschen aus 2.000 Orten nehmen. Das teilte das Ministerium in Rom mit.

+++ Die Verzögerungen bei der Einführung der Corona-Warn-App stoßen mehr und mehr auf Kritik. Bundestagspräsident Schäuble (CDU) kritisierte in der "Welt am Sonntag": "Gucken Sie sich das Elend um die Entwicklung einer Corona-App an. Ich bin kein Experte, aber es dauert mir ein bisschen lange." Die App hätte es am Anfang der Pandemie geben müssen, am besten auf europäischer Ebene, so Schäuble. 

Eine Tracing-App soll bei der Nachverfolgung und Durchbrechung von Infektionsketten helfen, doch auf dem Markt ist sie in Deutschland immer noch nicht. Die Diskussion über ein wichtiges Detail hat den Termin verzögert.

Sie sehen eine Hand, die ein Smartphone hält, auf dem ein Mann mit Mund-Nasen-Schutz sichtbar wird. (imago images / Idriss Bigou-Gilles)Wann ist die App fertig? Und: Wird sie von Nutzen sein? (imago images / Idriss Bigou-Gilles)

+++ In Deutschland wird weiter über die Lockerungs-Pläne aus Thüringen diskutiert. Landes-Wirtschaftsminister Tiefensee begrüßte die Ankündigung, forderte aber verbindliche Hygiene- und Schutzstandards. Der Bürgermeister von Thüringens zweitgrößter Stadt Jena, Nitzsche, nannte die Strategie von Ministerpräsident Ramelow dagegen einen "Gang aufs Minenfeld". Auch aus anderen Bundesländern kam Kritik. In Thüringen soll es ab dem 6. Juni keine generellen Alltags-Beschränkungen wie Maskenpflicht oder Abstandsgebote mehr geben.

+++ Olympiaschwimmerin Sarah Köhler geht davon aus, dass wegen der Corona-Krise viele Sportler ihre Karriere beenden. Viele könnten den Sport nicht weiter finanzieren, sagte die 25-Jährige im Deutschlandfunk. Schwimmen sei kein günstiger Sport. Vor allem Athletinnen und Athleten, die nicht für eine Teilnahme an den in den Sommer 2021 verlegten Olympischen Spielen infrage kämen, könnten Probleme bekommen, glaubt Köhler. Einige würden nun ein Studium oder eine Ausbildung vorziehen und das Profischwimmen aufgeben. 

+++ Während der Coronakrise überprüfen die Krankenkassen weniger Krankenhaus-Rechnungen als sonst. Damit soll das Gesundheitssystem in der Krise von Bürokratie entlastet werden. Der Gesundheitsökonom Reinhard Busse befürchtet aber, dass den Kassen dadurch Einnahmen entgehen. Mit den Einzelheiten der Neuregelung sei der Deutschen Krankenhaus-Gesellschaft "fast unbemerkt" ein "bemerkenswerter Lobby-Erfolg" gelungen, sagte Busse dem ZDF. Dem Bericht zufolge haben die Kassen in der Vergangenheit mehr als 50 Prozent der geprüften Krankenhausrechnungen erfolgreich beanstandet, so dass sie weniger zahlen mussten.

+++ Der Gründer der Organisation Exit-Deutschland, Wagner, beklagt eine Entfremdung zwischen der Demokratie und den Bürgerinnen und Bürgern. Politik und Medien hätten sich immer weiter von den tatsächlich arbeitenden Menschen entfernt, sagte Wagner im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Mit Blick auf die gegenwärtige Einschränkung der Grundrechte ruft er die Behörden dazu auf, "versammlungsrechtliche Gestaltungsspielräume" zu nutzen, "um dem Freiraum des Grundgesetzes Genüge zu tun". 

+++ Muslime feiern weltweit das Ende des Ramadan - vielerorts unter besonderen Beschränkungen wegen der Coronakrise. In der Türkei gilt für die Dauer des Zuckerfests erstmals eine Ausgangssperre. Die sonst üblichen Feiern und Familienbesuche sind damit unmöglich. 

In einer Moschee beten männliche Muslime, sie sitzen mit Abstand zueinander auf dem Boden, viele tragen Mundschutz (AP/Kemal Softic)Weltweit begehen Muslime das Ende des Ramadan, hier im bosnischen Sarajevo (AP/Kemal Softic)

+++ In Australien haben nach Angaben der Behörden inzwischen mehr als sechs Millionen Menschen eine App zur Nachverfolgung von Kontakten auf ihr Handy geladen. 

+++ Virologen aus Wuhan wehren sich gegen die Behauptung unter anderem von US-Präsident Trump, das Coronavirus stamme aus ihrem Labor. Dies sei eine reine Erfindung, sagte die Direktorin des Instituts für Virologie, Wang Yanyi. Man habe in Wuhan an drei Strängen von Fledermaus-Coronaviren gearbeitet, aber keiner davon habe dem entsprochen, der die Pandemie ausgelöst habe. Ihr Institut habe die ersten Proben einer unbekannten Lungenkrankheit Ende Dezember erhalten, davor sei man niemals mit Covid-19 in Berührung gekommen.

+++ Die Türkei hat angekündigt, ab Mitte Juni Touristen einreisen zu lassen. Hier unser Überblick, wie der Sommerurlaub 2020 im In- und Ausland aussehen könnte.

+++ In den USA hat die "New York Times" in ungewöhnlicher Weise der Opfer der Coronavirus-Pandemie gedacht. Das Blatt druckte auf der Titelseite seiner Sonntagsausgabe die Namen von Hunderten Verstorbenen ab. Niemand von ihnen sei nur Teil einer Statistik, schrieb die Zeitung. Die Überschrift lautete: "Fast 100.000 Tote in den USA, ein unermesslicher Verlust".

+++ Bundestagspräsident Schäuble hat die Demonstrationen gegen die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie als Zeichen für eine offene Gesellschaft gewertet. Die Demokratie und der Rechtsstaat funktionierten, sagte der CDU-Politiker der Zeitung "Welt am Sonntag". Dass sich an solchen Demonstrationen mitunter auch Personen mit abstrusen Theorien beteiligten, lasse sich nicht verhindern, fügte Schäuble hinzu. Allerdings rate er jedem, der zum Grundgesetz stehe, zu Extremisten "Abstand zu halten, um sich nicht auf die eine oder andere Art anzustecken". Proteste gab es am Samstag wieder in vielen Städten, oftmals aber mit deutlich weniger Teilnehmern als eine Woche zuvor. 

Bei einer Demonstration gegen Corona-Beschränkungen halten Demonstranten Plakate hoch andere schauen dabei zu.  (dpa/David Young)Deutschlandweit fanden wieder Demonstrationen gegen Corona-Beschränkungen statt - wie hier in Köln (dpa/David Young)

+++ Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt hat besorgt auf die jüngsten Corona-Ausbrüche nach Restaurant- und Gottesdienst-Besuchen reagiert. In einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe verwies die Politikerin darauf, dass viele Bundesländer die Lockerungen der Schutzmaßnahmen vorangetrieben hätten. Sie müssten nun aufpassen, dass die Situation nicht entgleite. Im niedersächsischen Landkreis Leer hatten sich zehn Menschen bei einem Restaurantbesuch infiziert. Für 50 Personen wurde vorsorglich häusliche Quarantäne angeordnet. In Frankfurt am Main steckten sich mehr als 40 Menschen bei einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten mit dem Coronavirus an.

+++ Nach den jüngsten Corona-Ausbrüchen diskutieren Menschen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft über die Gefahren einer "zweiten Welle". Aber wann kommt sie? Kommt sie überhaupt? Und ist dies eigentlich der richtige Begriff? Wir fassen an dieser Stelle die verschiedenen Aspekte der Debatte zusammen.

Samstag, 23. Mai

+++ In vielen deutschen Städten ist es wieder zu Protesten gegen die in der Corona-Pandemie verhängten Einschränkungen gekommen. Allein in Berlin gab es 30 angemeldete Versammlungen. Die Polizei war mit rund 1.100 Beamten im Einsatz. Demonstrationen fanden auch in Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Köln und Essen statt. Die Proteste verliefen größtenteils friedlich. Einige Kundgebungen löste die Polizei auf, weil sich zu viele Menschen beteiligten. 

+++ Thüringen hat als erstes Bundesland eine Verlängerung der allgemeinen Corona-Beschränkungen ausgeschlossen. Das sagte Ministerpräsident Ramelow gegenüber den Zeitungen der Mediengruppe Thüringen. Demnach werden landesweite Vorschriften zu Mindestabständen, dem Tragen von Schutzmasken sowie Kontaktbeschränkungen ab Anfang Juni nicht mehr gelten

+++ In den USA ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wieder stärker als in den Vortagen gestiegen. Das Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten meldete 1.852 neue Todesfälle, fast 800 mehr als gestern registriert worden waren. Insgesamt sind bisher mehr als 96.000 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben.

+++ Kulturstaatsministerin Grütters hat dazu aufgerufen, die kulturelle Infrastruktur auch nach dem Ende der Corona-Pandemie zu erhalten. Sie hoffe, dass Länder und Kommunen ihre Kultureinrichtungen nicht zum Steinbruch von Haushaltskonsolidierungen machen, sagte die CDU-Politikerin der "Rheinischen Post". Kultur sei kein Luxus, sondern eine Lebensnotwendigkeit, ein Ausdruck von Humanität und für eine lebendige Demokratie unverzichtbar.

+++ Weltweit suchen Wissenschaftler nach einem Medikament zur Behandlung von Covid-19-Patienten. Laut einer in der Fachzeitschrift "New England Journal of Medicine" veröffentlichten Studie verkürzt das antivirale Mittel Remdesivir die Genesungsdauer von Covid-19-Patienten um rund 30 Prozent. Weniger eindeutig war der Einfluss auf die Sterblichkeit. Einzelheiten hier

+++ Thailand hat damit begonnen, eine Impfung gegen das Coronavirus an Affen zu testen. Der thailändische Wissenschaftsminister, Suvit Maesincee, sagte, Ergebnisse könnten im September vorliegen. Wie die Chancen auf wirksame Arzneimittel gegen das Coronavirus stehen, haben wir hier zusammengefasst.

+++ Die US-Regierung will ausländische Profisportler wieder in die Vereinigten Staaten lassen - und das trotz der Reisebeschränkungen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Gelten soll dies unter anderem für Sportler aus der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA, der Baseball-Liga MLB, der Eishockey-Liga NHL sowie für Golf- und Tennisprofis, die in den USA an Wettkämpfen teilnehmen

+++ Zum heutigen Tag des Grundgesetzes fordert Unicef erneut die Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung. Gerade in Zeiten der Covid-19-Pandemie bräuchten die Kinder jetzt ein klares Signal, dass ihre Interessen ernst genommen würden. Außerdem könne man sie so vor Gericht stärken, erklärte Unicef-Sprecher Sedlmayr im DLF Kultur. Mehr dazu...

+++ Spanien will seine Grenzen für ausländische Touristen erst im Juli öffnen. Das gab Ministerpräsident Sánchez in einer Rede an die Nation bekannt. Man wolle garantieren, dass die Touristen keine Risiken eingingen und auch keine Risiken für die spanische Bevölkerung verursachten. Damit erteilte Sánchez Forderungen nach einer schnelleren Wiederaufnahme des Tourismus in seinem Land eine Absage.

+++ In Madrid und anderen Städten haben mehrere tausend Spanier gegen die gesellschaftlichen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie protestiert. Sie folgten einem Aufruf der rechtsgerichteten Vox-Partei. In Madrid demonstrierten die Menschen teilweise, ohne den Mindestabstand einzuhalten. Der Vorsitzende der Vox-Partei, Abascal, forderte den Rücktritt der Regierung.

+++ Neue Zahlen aus Frankfurt am Main: Bei dem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten haben sich mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das örtliche Gesundheitsamt mit. Die meisten Infizierten zeigten nur milde Symptome, eine Person befinde sich im Krankenhaus. Mindestens 16 Personen stammten aus Hanau, hieß es. Als Reaktion auf die neuen Infektionsfälle sagte die Stadt ein für Sonntag geplantes Fastengebet von Muslimen in einem Stadion ab.

+++ Eine Meldung aus der Ukraine von den Kolleg*innen von ARD Moskau.

+++ Zahlreiche Prominente aus Politik und Gesellschaft rufen dazu auf, in der Coronakrise das Leben alter Menschen nicht abzuwerten. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hat den internationalen Appell als Anzeige veröffentlicht. Unterzeichnet haben unter anderen der Philosoph Habermas, der frühere EU-Kommissionspräsident Prodi, die ehemalige Bundesbildungsministerin Schavan und der Erzbischof im norditalienischen Bologna, Kardinal Matteo Zuppi.

+++ Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat sich gegen den Vorstoß von Arbeitsminister Heil für ein gesetzlich verankertes Recht auf Arbeit von zu Hause ausgesprochen. Es brauche keine immer neuen staatlichen Garantien, sondern vor allem weniger Bürokratie, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die Möglichkeiten zum Homeoffice würden sicherlich mehr werden, doch in manchen Branchen sei weiterhin der direkte Kontakt zu Kunden und Mitarbeitern entscheidend. Diese Abwägung sollte den Unternehmen überlassen bleiben.

+++ Frankreich kündigt eine Corona-App für den 2. Juni an, Deutschland kommt nicht hinterher. Warum? Die Sendung "Hintergrund" hat sich damit ausführlich befasst.

+++ Coronavirus und Kultur: In der BBC stellt Dan Smith, der Sänger der Band "Bastille", die Frage, ob angesichts wegbrechender Liveauftritte die Streaming-Dienste ihre Vergütung von Musikern überdenken müssen.

+++ Der für seine umstrittenen Äußerungen zu Corona bekannt gewordene Finanzprofessor Stefan Homburg hat Studierende der Leibniz Universität Hannover nach deren Kritik an ihm von seiner Vorlesung ausgeschlossen. Sie hatten ihm auf einer E-Learning-Plattform widersprochen, indem sie dort einen zweiseitigen Text hochluden, wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet. Dieser Text von "sechs bis sieben" Studierenden befasste sich mit Homburgs Kritik an Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht, mit dessen Zweifeln an der Gefährlichkeit des Virus und Vergleichen mit der NS-Diktatur. Als Reaktion löschte Homburg den Beitrag und schloss mehrere Studierende von der Veranstaltung aus.

+++ Bei der Debatte um die Corona-Pandemie, mögliche Lockerungsmaßnahmen und Mahnungen zur Vorsicht wird häufig auf eine "zweite Welle" verwiesen. Aber wann kommt sie? Kommt sie überhaupt? Und ist dies eigentlich der richtige Begriff? Wir haben nach Antworten gesucht.

Auf einem an einem Laternenpfahl angebrachten Zettel steht: "Bitte Abstand halten". DIe Deutschen sind angewiesen in der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander zu halten. (picture alliance / ZUMA Wire / Sachelle Babba)Die Angst vor einer "zweiten Welle" bleibt. (picture alliance / ZUMA Wire / Sachelle Babba)

+++ Bundeskanzlerin Merkel hat die Einschränkung von Grundrechten in der Corona-Krise als "Zumutung" für die Demokratie bezeichnet, die Maßnahmen zugleich aber verteidigt. Sie könne die Sorgen von Bürgern verstehen, sagte die CDU-Politikerin in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. Mit Blick auf die Verkündung des Grundgesetzes heute vor 71 Jahren betonte Merkel, die Regierung mache es sich mit den Beschränkungen nicht einfach. Diese seien aber notwendig gewesen, um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu verhindern.

+++ Auch in Asien breitet sich das Coronavirus noch aus. Zum Beispiel in Indonesien, wie der englische Dienst von Reuters meldet.

+++ In einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt am Main haben sich mehrere Mitglieder bei einem Gottesdienst mit dem Coronavirus infiziert. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Pritzkau, erklärte, die Messe sei am 10. Mai gewesen. Die genaue Zahl der Betroffenen konnte er nicht nennen. Die meisten seien zuhause, sechs befänden sich in Krankenhäusern. - Religiöse Versammlungen sind seit dem 1. Mai unter Auflagen wieder erlaubt. 

+++ Der österreichische Bundeskanzler Kurz hat angesichts des geplanten EU-Hilfsfonds vor einer "Schuldenunion durch die Hintertür" gewarnt. Es dürfe jetzt nicht darum gehen, Finanzlöcher aus der Vergangenheit zu stopfen, sagte Kurz im Deutschlandfunk. Er wolle eine volle Vergemeinschaftung von Schulden verhindern. Daher sei eine zeitliche Befristung im Zusammenhang mit dem EU-Hilfsfonds entscheidend. Kurz kündigte an, dass Österreich gemeinsam mit den Niederlanden, Dänemark und Schweden einen Vorschlag vorlegen werde.

+++ In Niedersachsen haben sich sieben Menschen bei einem Restaurantbesuch mit dem Coronavirus infiziert. Wie der Landkreis Leer mitteilte, haben diese neuen Fälle dazu geführt, dass für mindestens 50 Personen vorsorglich häusliche Quarantäne angeordnet wurde. Weitere Testergebnisse stünden noch aus. Nach einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks handelt es sich um die ersten bekannten Fälle dieser Art seit der Wiederöffnung der Gastronomie. Es sei noch unklar, ob sich die Besucher oder das Personal nicht an die Regeln gehalten hätten, hieß es. Im Landkreis Leer hatte es zuvor eigenen Angaben zufolge mehr als eine Woche lang überhaupt keine bestätigte Neuinfektion gegeben.

+++ Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sorgt sich um die Lage der Flüchtlinge im Nordosten Syriens - nicht zuletzt wegen der Coronakrise, die deren Lage noch verschärft.

+++ Der Betrieb in den Bädern läuft langsam wieder an. Befürchtungen, die komplette Freibad-Saison könnte ausfallen, haben sich nicht bestätigt. Welche Regeln gelten für den Freizeit- und Vereinssport? Und wie wird Schulschwimmen wieder möglich? Ein Überblick.

+++ In Berlin fahren ab Montag wieder die Ausflugsschiffe für Touristinnen und Touristen durch die Wasserstraßen der Stadt. Eine Maskenpflicht gibt es laut der Reederei Stern und Kreis nur beim Ein- und Ausstieg. Während der Fahrt brauchen Passagiere keine Masken zu tragen.

+++ Unser neues Covid-19-Update ist da. Mit aktuellen Zahlen und Entwicklungen aus Deutschland und der Welt. Einfach hier klicken und mehr erfahren.

+++ Auch der englische Dienst von AFP hat das Thema "Urlaub in Deutschland" für sich entdeckt.

Wir haben zusammengetragen, was genau in welchem Bundesland eigentlich an Urlaub möglich ist.

+++ Frankreich will Anfang Juni eine App zur Nachverfolgung von Coronavirus-Infektionen zur Verfügung stellen. Kommende Woche befassen sich das Parlament und Datenschützer mit den Plänen. Ab dem 2. Juni soll die App in Frankreich zur Verfügung stehen und damit zwei Wochen vor der deutschen App. Sie soll auf Apple und Android-Systemen funktionieren.

In Deutschland gibt es dagegen Zweifel am Nutzen und der Funktion der ebenfalls geplanten App.

+++ Der CDU-Bundestagsabgeordnete Mattfeldt hat Verständnis für die Demonstrationen gegen die corona-bedingten Beschränkungen geäußert. Die Exekutive hätte sich nach den ersten Wochen alle Entscheidungen durch das Parlament bestätigen lassen müssen, sagte Mattfeldt im Deutschlandfunk (Audio-Link). Er verwies auf massive Einschnitte in die Freiheits- und Grundrechte und betonte, dass man hier durchaus Kritik üben dürfe. Außerdem stelle sich für ihn die Frage, ob nicht zu viel Angst in der Bevölkerung verbreitet worden sei.

Wir haben erst vor kurzem erläutert, dass die Gegner der Corona-Maßnahmen in der Minderheit sind. Und dass eine Mehrheit der Bevölkerung mit den Schutzmaßnahmen einverstanden ist. Einigen gehen die Lockerungen sogar zu schnell.

+++ Der Reisekonzern Tui will bereits in wenigen Wochen wieder Reisen zu verschiedenen Zielen durchführen - unter anderem nach Mallorca. "Ab Ende Juni wollen wir pünktlich zu den Sommerferien wieder fliegen", sagte Vorstandschef Joussen der "Rheinischen Post". Mallorca soll demnach schon bald angesteuert werden. Österreich, Griechenland, Zypern, Kroatien und Bulgarien seien ebenfalls sehr gut vorbereitet.

+++ Der Deutsche Städte- und Gemeindebund warnt davor, den Öffentlichen Nahverkehr zum Verlierer der Corona-Krise werden zu lassen. Zwar habe das Privatauto wegen der geringen Infektionsgefahr einen deutlich höheren Wohlfühlfaktor für viele. Wenn die Klima-Verkehrswende jedoch gelingen solle, müssten mehr Menschen Busse und Bahnen nutzen, sagte der Hauptgeschäftsführer der Organisation, Landsberg, der Deutschen Presse-Agentur. Deswegen müsse die Taktung im ÖPNV jetzt erhöht werden, so dass weniger Personen in den einzelnen Bussen und Bahnen mit dem nötigen Abstand sicher fahren könnten und diese Verkehrsmittel wieder mehr genutzt würden.

+++ Die angepeilte Bundesbeteiligung an der Lufthansa soll nach Angaben von Wirtschaftsminister Altmaier nur vorübergehend sein. Der Staat werde sich so schnell wie möglich wieder zurückziehen, damit das Unternehmen dann wieder alleine zurechtkomme, sagte der CDU-Politiker der "Saarbrücker Zeitung". Das gelte auch für ähnliche Fälle, über die man möglicherweise in der Zukunft noch Entscheidungen treffen müsse. Auf Kritik an dem angestrebten Einstieg des Staates erwiderte Altmaier, er habe noch keine ernstzunehmende Stimme vernommen, die dafür plädiere, die Lufthansa und all ihre Beschäftigten in die Insolvenz zu schicken.

Zuletzt kommentierte Brigitte Scholtes im Dlf, Deutschland brauche eine starke Airline. Das Rettungspaket sei ein klassischer politischer Kompromiss.

Vier stillgelegte Passagiermaschine der Lufthansa stehen auf dem leeren Rollfeld des Flughafen Frankfurt. (dpa / picture alliance / Boris Roessler)Wie kommt die Lufthansa durch die Coronakrise? (dpa / picture alliance / Boris Roessler)

+++ In Deutschland ist die Zahl der offiziell registrierten Infektionen mit dem Coronavirus nach Angaben des Robert Koch-Instituts auf 177.850 gestiegen. Das sind 638 mehr als zuletzt. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei 159.900, rund 800 mehr als zuvor. An oder mit Corona gestorben sind demnach 8.216 Menschen. Das ist ein Anstieg um 42. Mehr Informationen zu den Zahlen in Deutschland finden Sie hier.

+++ Der amerikanische Autovermieter Hertz hat Gläubigerschutz beantragt. Man habe ein Insolvenzverfahren nach US-Recht eingeleitet. Nicht einbezogen darin seien die internationalen Geschäfte, darunter auch das in Europa. Der Konzern hatte im April fällige Zahlungen für ein größeres Autoleasing nicht geleistet. Zudem war es nicht gelungen, ein Stillhalteabkommen mit den wichtigsten Kreditgebern zu erreichen. Hertz leidet unter den Auswirkungen der Pandemie auf den globalen Reiseverkehr.

+++ In zahlreichen deutschen Städten sind heute wieder Demonstrationen gegen die Alltagsbeschränkungen geplant. Angemeldet wurden Kundgebungen unter anderem in Berlin, Köln, München, Frankfurt, Stuttgart und Hannover. Allein in Bayern sollen 60 Kundgebungen stattfinden. Der bundesweit größte Protest ist in München geplant, dort dürfen maximal 1.000 Menschen teilnehmen. In Köln wollen bis zu 500 Teilnehmer eine Menschenkette auf einer Brücke über den Rhein bilden.

+++ Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände fordern einen schnell wirksamen Überbrückungshilfe-Fonds für Unternehmen. Ziel müsse eine Auszahlung von Mitteln schon im Juni sein, zitiert die Deutsche Presse-Agentur aus einem Brief von BDA-Hauptgeschäftsführer Kampeter an Bundesfinanzminister Scholz. Die am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffenen Firmen benötigten nun besonders schnelle Hilfe. Werde abgewartet, bis die anderen Elemente des geplanten Konjunkturprogramms stehen, könne es für die am schwersten gebeutelten Unternehmen vielleicht schon zu spät sein.

+++ In Großbritannien hat der wichtigste Berater von Premierminister Johnson laut übereinstimmenden Medienberichten gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen. Der "Guardian" und der "Daily Mirror" schreiben, Dominic Cummings sei Ende März von der Hauptstadt London aus in die rund 430 Kilometer entfernte nordost-englische Grafschaft Durham zu seinen Eltern gefahren. Zu diesem Zeitpunkt habe er selbst Symptome von Covid-19 gezeigt. Auch sei er außerhalb des Hauses unterwegs gewesen. Labour forderte eine umgehende Aufklärung. Die Liberaldemokraten teilten mit, Cummings' Verhalten könne ein Grund für einen Rücktritt sein.


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