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Newsblog zum Coronavirus+++ Ukraine und Russland melden neue Höchststände +++

Passanten in der Innenstadt von Moskau tragen Mundschutz (AFP/Alexander Nemenov)
Russland erlebt eine weitere heftige Corona-Welle (AFP/Alexander Nemenov)

In Russland, der Ukraine und vielen weiteren Ländern steigt die Zahl der Corona-Fälle weiter an. +++ Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert tägliche Tests in der Seniorenpflege und in Krankenhäusern. +++ Bundesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz zum ersten Mal seit Monaten wieder bei 100. +++ Mehr im Newsblog.

Samstag, 23. Oktober

+++ In vielen Ländern steigt die Zahl der Infektionen und auch der Todesfälle weiter an. So meldet etwa die Ukraine den zweiten Tag in Folge neue Höchststände. Binnen 24 Stunden wurden in dem Land mit rund 44 Millionen Einwohnern 614 Todesfälle im Zusammenahang mit dem Coronavirus registriert. Im selben Zeitraum wurden rund 24.000 neue Ansteckungen festgestellt. Die Ukraine gehört zu den Ländern mit den niedrigsten Impfquoten in Europa. 

Auch in Russland stieg die Zahl der Fälle weiter an. Dort wurden rund 37.700 neue Ansteckungen festgestellt. 1075 Menschen starben im Zusammenhang mit der Infektion. Russland hat rund 144 Millionen Einwohner. 

Rumänien, Serbien, Kroatien und Slowenien melden ebenfalls weiter hohe Corona-Fallzahlen. 

+++ Weltweit sind in den vergangenen vier Wochen fast 200.000 Menschen an Covid-19 gestorben. Das geht aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität in den USA hervor, die seit dem Beginn der Pandemie die internationalen Corona-Fallzahlen beobachtet. 

+++ Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert tägliche Corona-Tests in Pflegeeinrichtungen, der ambulanten Seniorenpflege und in Krankenhäusern.

Der Vorsitzende der Stiftung, Brysch, sagte im WDR-Hörfunk, bei älteren und kranken Menschen gebe es wieder die höchsten Todesraten, obwohl sie zweimal geimpft seien. Abstand, Lüften und das Tragen von Masken reichten an diesen Orten nicht aus. Zugleich sprach sich der Patientenschützer gegen eine Impfpflicht für Beschäftigte in Heimen und Krankenhäusern aus. Das würde nur den Fachkräftemangel in der Pflege erhöhen, weil dann die Leute wegblieben, warnte Brysch. Es brauche nun eine konzertierte Aktion, um parallel zu impfen und zu testen

+++ Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen hat zum ersten Mal seit Mitte Mai wieder einen dreistelligen Wert erreicht.

Röhrchen für Corona-Tests stehen in einem Labor. (picture alliance/dpa/Hendrik Schmidt)Die Inzidenz in Deutschland steigt weiter an. (picture alliance/dpa/Hendrik Schmidt)

Wie das Robert Koch-Institut mitteilte, beträgt der Wert nun 100,0 - nach 95,1 gestern und 70,8. vor einer Woche. Binnen eines Tages wurden 15.145 Neuansteckungen gemeldet. Das sind 4.196 Fälle mehr als am vergangenen Samstag. Zudem wurden 86 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Ansteckung registriert.

Die Zahl der innerhalb von sieben Tagen in Kliniken neu aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner gab das RKI zuletzt mit 2,68 an. Der bisherige Höchstwert dieser sogenannten Hospitalisierungs-Inzidenz hatte im vergangenen Winter bei 15,5 gelegen.

Unser ausführlicher Blick aufs Thema: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland

+++ Die rumänische Regierung will mit neuen Lockdown-Maßnahmen die jüngste Covid-Welle eindämmen.

Ab Montag gilt landesweit eine nächtliche Ausgangssperre, wie in Bukarest mitgeteilt wurde. Für die meisten öffentlichen Veranstaltungen ist ein Gesundheitspass erforderlich. Schulkinder haben zwei Wochen Ferien.

Rumänien hat in diesem Monat Rekordzahlen bei den Infektionen und Todesfällen gemeldet. Die Krankenhäuser arbeiten an der Kapazitätsgrenze. Das Land hat die zweitniedrigste Impfquote in der Europäischen Union.

+++ In Österreich droht die Regierung Ungeimpften mit einem Corona-Lockdown.

Österreichs Bundeskanzler Schallenberg beim EU-Gipfel. (www.imago-images.de/Belga)Österreichs Bundeskanzler Schallenberg. (www.imago-images.de/Belga)

Dieser Schritt werde bei einer besonders starken Auslastung der Intensivbetten kommen, sagte Bundeskanzler Schallenberg nach einer Krisensitzung in Wien. Man sei drauf und dran, in eine Pandemie der Ungeimpften hineinzustolpern. Gesundheitsminister Mückstein betonte, wer weder geimpft noch genesen sei, müsse sich auf massive Ausgangsbeschränkungen einstellen. Hier gibt es mehr Informationen zu den verschärften Maßnahmen in Österreich.

+++ Der Vorstoß von Gesundheitsminister Spahn für eine Beendigung der Corona-Notlage in Deutschland sorgt weiter für Diskussionen.

Der wissenschaftliche Leiter der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Karagiannidis, sprach von einem falschen Signal. Dadurch gebe man Kontrollmöglichkeiten aus der Hand, sagte er im Deutschlandfunk. Karagiannidis betonte, man sehe derzeit einen deutlichen Anstieg der Corona-Zahlen, gleichzeitig gebe es noch zu viele Ungeimpfte. Er rechne damit, dass die Inzidenz weiter zunehmen und bis zum nächsten Frühjahr auf einem hohen Niveau verharren werde. 

Unterstützung bekam Spahn vom Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Gassen. Dieser sprach sich wie der Bundesgesundheitsminister für ein baldiges Ende des Ausnahmezustands aus.

+++ Der Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte schätzt, dass in Deutschland rund 1,5 Millionen Impfungen gegen Covid-19 vorerst nicht gemeldet wurden.

Wie viele es tatsächlich gewesen seien, bleibe derzeit aber unklar, sagte Verbandsvizepräsidentin Wahl-Wachendorf dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die meisten der offiziell bekannten Impfungen seien über das System der Kassenärze eingegangen. Sie erwarte klärende Gespräche mit dem Robert Koch-Institut, erklärte Wahl-Wachendorf weiter. Das RKI hatte zuletzt eingeräumt, dass die Zahl der geschützten Menschen in Deutschland lange Zeit um mehrere Prozentpunkte zu niedrig angegeben wurde.

Deutschland und weitere Länder haben bereits mit Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus begonnen. Wer braucht die dritte Dosis wirklich und welche Kritik gibt es daran? Booster-Impfung – ist die dritte Dosis nötig?

+++ Der Präsident des Deutschen Städtetags, Jung, befürchtet für die kommenden Monate eine "Pandemie der Ungeimpften".

Burkhard Jung (SPD) Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Präsident des Deutschen Städtetags während eines Interviews in der Halle des Neuen Rathauses in Leipzig, 04.03.2021  (IMAGO / foto-leipzig.de)Burkhard Jung (SPD) Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Präsident des Deutschen Städtetags (IMAGO / foto-leipzig.de)

Man könne nicht sicher sein, dass die Auswirkungen dieser Welle an den Geimpften vorübergehe, sagte der Leipziger Oberbürgermeister der Funke Mediengruppe. Daher müsse schnell die 2G-Regel für sensible Bereiche wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Kindertagesstätten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen eingeführt werden. Aber auch für Clubs, Theater, Kinos und Fitnessstudios sei es sinnvoll, nur noch Genesene und vollständig Geimpfte hinein zu lassen. In der Debatte um ein Auslaufen der von der Politik erklärten "epidemischen Lage von nationaler Tragweite" warnte der SPD-Politiker vor einem Flickenteppich.

Die Bundesregierung hatte lange wegen der Corona-Pandemie eine generelle Reisewarnung für zahlreiche Regionen in Europa ausgesprochen. Nachdem es zwischenzeitlich drei Kategorien gab, gelten nun nur noch zwei Einstufungen. Hier der Überblick: RKI aktualisiert Liste der Coronavirus-Risikogebiete

Freitag, 22. Oktober 

+++ Ugur Sahin und Özlem Türeci, Gründer des in Mainz ansässigen Biotechnologieunternehmens Biontech, sind mit dem Prinzessin-von-Asturien-Preis geehrt worden. Das deutsch-türkische Forscherehepaar teilte sich die als "spanische Nobelpreise" bekannte Auszeichnung in der Sparte Forschung und Technik mit fünf weiteren Entwicklern von Corona-Impfstoffen.

Die international renommierten Preise werden jedes Jahr in acht Kategorien von König Felipe VI. sowie der spanischen Thronfolgerin Leonor im nordspanischen Oviedo vergeben und sind mit jeweils 50.000 Euro dotiert. 

+++ Der Wissenschaftler Thorsten Lehr rechnet mit weiter stark steigenden Corona-Infektionszahlen. Der Pharmazieprofessor und Experte für Corona-Prognosen von der Universität des Saarlandes sagte im Deutschlandfunk, im Moment stünden die Zeichen "auf Sturm". Eine Entspannung sei nicht in Sicht. Mit Blick auf die Krankenhausbelegung warnt Lehr davor, das Infektionsgeschehen ungebremst laufen zu lassen. Zwar sei die Zahl der Covid-Patienten noch relativ niedrig, allerdings gebe es derzeit überdurchschnittlich viele Nicht-Covid-Patienten auf den Intensivstationen. Jeder Covid-Patient nehme einem Nicht-Covid-Patienten ein dringend benötigtes Bett weg, sagte Lehr. Daher sollte das Infektionsgeschehen möglichst niedrig gehalten werden. Hilfreich seien Impfungen sowie Kontaktbeschränkungen.

Sie können hier alle relevanten Zahlen für Deutschland nachlesen.

+++ Bundesgesundheitsminister Spahn plant nach Angaben seines Ministeriums keinen Vorstoß für eine weitere Regelung nach einem möglichen Auslaufen der nationalen Corona-Notlage.

Der Ball liege in den Fraktionen und im Parlament, sagte ein Sprecher. Spahn habe betont, dass er fachlich beratend zur Seite stehe, wenn das gewünscht sei. Der CDU-Politiker hatte sich dafür ausgesprochen, die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nicht über den 25. November hinaus fortzusetzen. Diese Feststellung ist die Grundlage für Verordnungen und zentrale Corona-Maßnahmen in Deutschland. Die Länder verlangten, dass es weiterhin deutschlandweit einheitliche Regeln zur Bekämpfung der Pandemie geben sollte.

+++ Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) unterstützt die Impfkampagne "Ärmel hoch" der Bundesregierung. Mehrerer Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Olympischen und Paralympischen Spiele werben nun für die Impfung, darunter Ringer-Olympiasiegerin Aline Rotter-Focken sowie die Medaillengewinner Frank Stäbler (Ringen) und Patrick Franziska (Tischtennis). Die DOSB-Vorstandsvorsitzende Rücker sagte, die Covid-19-Impfung sei der Schlüssel zum Comeback der Gemeinschaft. Nur so könne man sicherstellen, dass ein soziales Miteinander, auch in den Sportvereinen, wieder sorglos möglich sei. 

Mehrere Länder haben bereits mit Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus begonnen. Wer braucht die dritte Dosis wirklich und welche Kritik gibt es an den "Booster"-Impfungen?

Adeline Maria Gray, rechts, und die Deutsche Aline Rotter-Focken bei den Damen 76kg freestyle wrestling, Olympia 2020 (Aaron Favila/AP/dpa)Aline Rotter-Focken bei Olympia 20202 (Aaron Favila/AP/dpa)

+++ Die Zahl der Coronavirus-Infektionen und -todesfälle in der Ukraine hat den zweiten Tag in Folge einen neuen Höchststand erreicht. Die ukrainischen Gesundheitsbehörden meldeten 23.785 bestätigte Neuinfektionen und 614 Todesfälle in 24 Stunden. Das Land hat eine der niedrigsten Impfquote in Europa.

+++ Die Bundesregierung stuft Kroatien und Bulgarien von Sonntag an als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das teilte das Robert Koch-Institut mit. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Bisher sind Rumänien, Litauen und Slowenien die einzigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, für die das gilt.

Das Auswärtige Amt hat lange wegen der Corona-Pandemie eine generelle Reisewarnung für zahlreiche Regionen in Europa ausgesprochen. Nachdem es zwischenzeitlich drei Kategorien gab, gelten mit der neuen Einreiseverordnung seit dem 1. August nur noch zwei Einstufungen. Hier der aktuelle Überblick.

+++ Die Bundesländer plädieren auch weiterhin für eine rechtliche Absicherung der Corona-Maßnahmen. Das zeichnet sich bei den Beratungen der Ministerpräsidentenkonferenz in Königwinter ab. Der stellvertretende Vorsitzende Müller sagte im ARD-Fernsehen, vielleicht werde der Beschluss nicht ganz einstimmig fallen. Aber doch eine große Mehrheit der Länderkollegen wolle zumindest eine Übergangsregelung, wenn die epidemische Notlage am 25. November auslaufe. Die Länder bräuchten Rechtssicherheit für ihre Corona-Schutzmaßnahmen.

+++ Bayerns Gesundheitsminister Holetschek spricht sich für eine Verlängerung der sogenannten epidemischen Lage durch den Bundestag aus. "Sollte die epidemische Lage von nationaler Tragweite auslaufen, könnte das Infektionsschutzgesetz nicht mehr ohne weiteres angewendet werden", sagt der CSU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". Dann hätten Testnachweiserfordernisse und Maskenpflichten keine ausdrückliche Rechtsgrundlage mehr. Das müsse man mit Blick auf möglicherweise steigende Infektionszahlen im Winter unbedingt vermeiden. 

+++ Das Kieler Institut für Weltwirtschaft erwartet im Winter stark steigende Kosten für die stationäre Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten. Diese wären bei einer höheren Impfquote vermeidbar, teilte das Institut mit. Seit August liege der Anteil ungeimpfter Personen an den stationären Corona-Behandlungen bei durchschnittlich fast 85 Prozent. Mehr Informationen zu den Berechnungen von rund 180 Millionen Euro pro Woche hier in dieser Einzelmeldung.

+++ In Berlin werden laut Landesärztekammer zunehmend Mediziner angefeindet, die gegen das Coronavirus impfen. Der Präsident der Berufsvertretung, Bobbert, sagte im Deutschlandfunk, es gebe in den letzten Monaten eine Häufung von Drohungen gegenüber dem medizinischen Personal, die bis hin zu konkreten Morddrohungen reichten. Man habe die Sorge, dass aus Worten Taten würden. Bereits jetzt werde das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Patienten gestört. Bobbert verlangte ein verstärktes Vorgehen gegenüber Falschmeldungen durch die Anbieter von Social-Media-Kanälen.

Zuletzt hatte eine Umfrage der Fachzeitschrift "Nature" ergeben, dass sich zahlreiche internationale Fachleute im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mit Anfeindungen konfrontiert sehen.

+++ Russland meldet neue Höchststände bei den Corona-Neuinfektionen und Todesfällen. Binnen 24 Stunden wurden 37.141 neue Ansteckungen bestätigt und damit den zweiten Tag in Folge so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie, wie die Behörden mitteilen. 1.064 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus.

Polizisten stehen während des Lockdowns in Moskau auf leeren Straßen. (AFP/Dimitar DILKOFF / AFP)Moskau verhängt einen neuen Lockdown (AFP/Dimitar DILKOFF / AFP)

+++ Die 27 EU-Staaten wollen sich angesichts steigender Corona-Infektionszahlen für eine größere Impfbereitschaft in Europa einsetzen. Das vereinbarten sie am ersten Tag des EU-Gipfels in Brüssel. In einem am späten Abend veröffentlichten Dokument heißt es, insbesondere die Desinformation zu Impfungen in den sozialen Netzwerken müsse bekämpft werden. Der Gipfel verweist in dem Text auf eine angespannte Corona-Lage in manchen Mitgliedsstaaten. So gebe es in Rumänien eine besonders hohe Zahl an täglichen Neuinfektionen, und nur ein Drittel der Menschen dort sei geimpft.

+++ Die Regierung in Neuseeland will auf weitere Corona-Lockdowns verzichten, wenn eine Impfquote von 90 Prozent erreicht ist. Premierministerin Ardern sagte, man könne geimpfte Menschen nicht ewig bitten, zu Hause zu bleiben. Das Ziel ihrer Regierung sei nun nicht mehr, das Virus gänzlich loszuwerden, sondern Menschen stattdessen durch Impfungen zu schützen. Bislang sind 86 Prozent mindestens einmal geimpft. Mitte August hatte die neuseeländische Regierung einen landesweiten Lockdown verhängt, um den Ausbruch der Delta-Variante einzudämmen.

+++ Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen steigt weiter an. Sie liegt nun bei 95,1 nach 85,6 am Vortag, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen 24 Stunden 19.572 Neuinfektionen. Das sind 3.495 Fälle mehr als am Tag davor. 116 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Die Gesamtzahl der Toten beträgt damit 94.991.

Detailliertere Angaben zu den Zahlen rund um das Corona-Virus in Deutschland finden Sie hier

+++ Der Grundschulverband fordert, Schülerinnen und Schüler sowie Personal weiterhin regelmäßig zu testen. Die Tests müssten wegen der hohen Corona-Infektionszahlen bis auf Weiteres fortgeführt werden, sagte der Verbandsvorsitzende Bohn der Funke-Mediengruppe. Zudem müsse durch den Einsatz von Raumluftanlagen größtmögliche Sicherheit gewährleistet sein. Nur dann sei ein Verzicht auf Masken im Unterricht vertretbar. Der Verband hatte Anfang Oktober vor allem aus pädagogischen Gründen ein Ende der Maskenpflicht an den Grundschulen befürwortet.

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