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NicaraguaOpposition verlässt vorerst Gesprächsrunde mit Regierung

Vertreter der Friedensgespräche in Nicaragua bei einer Pressekonferenz (dpa / AP / Alfredo Zuniga)
Vertreter der Friedensgespräche auf einer Pressekonferenz im Februar 2019 (dpa / AP / Alfredo Zuniga)

In Nicaragua lehnt die Opposition weitere Gespräche mit der Regierung vorerst ab.

Das Bündnis Civic teilte mit, Präsident Ortega müsse zuerst eine Geste des guten Willens zeigen und politische Gefangene freilassen. Seit Beginn der regierungskritischen Proteste im April 2018 sind etwa 770 Menschen festgenommen worden. Mit Beginn der jüngsten Gespräche zwischen der Staatsspitze und Civic wurden im Februar mehr als 100 Personen aus der Haft entlassen. Die katholische Kirche versucht in den Verhandlungen zu vermitteln.