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NiedersachsenLandesagrarministerin will "wolfsfreie Zonen"

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast mit Kuh Diademvom Milchhof Ebeling (imago)
Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast. (imago)

Niedersachsens Agrarministerin Otte-Kinast fordert eine Vertreibung des Wolfes aus Teilen ihres Bundeslandes.

Sie trete für - Zitat - wolfsfreie Zonen in Niedersachsen ein, sagte die CDU-Politikerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung". In einigen Regionen des Landes sei kein Platz für den Wolf, in anderen schon. Insbesondere an der Küste müsse darüber nachgedacht werden. Wo Schafe einen Beitrag zum Hochwasserschutz leisteten, sei kein Platz für den Wolf, führte Otte-Kinast aus und fügte hinzu, andere europäische Staaten hätten derartige Zonen schon längst geschaffen.

Ein angeblicher Wolfs-Angriff hatte in Niedersachsen zuletzt für Unruhe gesorgt. Ein Gemeindearbeiter in Steinfeld rund 30 Kilometer nördlich von Bremen hatte vergangene Woche über eine Beißattacke berichtet. Wissenschaftler fanden jedoch bei einer DNA-Analyse keine Belege für einen Wolfsangriff gebe. Die niedersächsische CDU forderte ein zweites Gutachten.