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NiedersachsenNach möglichen Kochsalz-Injektionen Entschädigung für Betroffene

Niedersachsen, Schortens: Eine ältere Dame betritt das Impfzentrum Landkreis Friesland.  (dpa/Mohssen Assanimoghaddam)
In Niedersachsen hat eine Krankenschwester Kochsalz-Lösungen statt Corona-Impfstoff verabreicht. (dpa/Mohssen Assanimoghaddam)

Nach möglichen Impfungen mit Kochsalzlösungen bieten das Land Niedersachsen und der Landkreis Friesland den Betroffenen eine Entschädigung an.

Wer eine Corona-Impfung wiederholen muss, erhält demnach eine Aufwandsentschädigung von 35 Euro. Wer zweimal nachgeimpft werden muss, bekommt 50 Euro. Dafür muss ein Antrag gestellt und die Nachholimpfung nachgewiesen werden.

Eine Krankenschwester hatte zugegeben, am Kreisimpfzentrum sechs Spritzen für Corona-Schutzimpfungen überwiegend mit Kochsalzlösungen gefüllt zu haben. Die Polizei schließt nicht aus, dass es mehr gewesen sein könnten. Um die möglichen fehlenden Impfungen nachzuholen, sollten daher rund 10.000 Betroffene als Vorsichtsmaßnahme nachgeimpft werden.

Diese Nachricht wurde am 17.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.