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Nord Stream 2Baerbock lehnt Einigung mit den USA ab

Lubmin: Ein Wegweiser steht vor der Erdgasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 2. (ZB/Jens Büttner)
Das Logo des Projektes Nord Stream 2. (ZB/Jens Büttner)

Die Co-Vorsitzende und Kanzlerkandidatin der Grünen, Baerbock, hat die Übereinkunft zwischen Deutschland und der US-Regierung zur Gaspipeline Nord Stream 2 kritisiert.

Sie halte das Projekt nach wie vor für falsch - aus klimapolitischen Gründen, aber auch geostrategisch, sagte die Grünen-Politikerin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Pipeline sei gegen die Sicherheit der Ukraine gerichtet und ziele auf eine Spaltung der Europäischen Union. Die Osteuropäer seien "zurecht sauer" auf die Bundesregierung, betonte Baerbock.

Deutschland hat sich im Zusammenhang mit der Einigung auf das Nordstream-Projekt dazu verpflichtet, bei der russischen Regierung auf eine Fortsetzung des Vertrags mit der Ukraine zum Gas-Transit zu dringen. Die Ukraine ist auf die Gebühren in Milliardenhöhe für die Durchleitung des russischen Gases nach Europa angewiesen.

Diese Nachricht wurde am 22.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.