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NorwegenStoltenberg: "Wir müssen jeden Tag für die Demokratie kämpfen"

Der frühere norwegische Regierungschef Stoltenberg bei der Trauerfeier für die Opfer der Terroranschläge vor zehn Jahren. (NTB scanpix/Torstein Bøe)
Der frühere norwegische Regierungschef Stoltenberg bei der Trauerfeier für die Opfer der Terroranschläge vor zehn Jahren. (NTB scanpix/Torstein Bøe)

Der frühere norwegische Regierungschef Stoltenberg hat am zehnten Jahrestag der Terroranschläge in Oslo und auf der Insel Utøya gemahnt, jeden Tag für eine freie und offene Gesellschaft einzustehen.

Vor zehn Jahren sei man Hass mit Liebe begegnet. Aber Hass gebe es noch immer, sagte der heutige Nato-Generalsekretär bei einem Gedenkgottesdienst im Dom von Oslo. Dabei erinnerte er an andere aus rassistischen und rechtsextremistischen Motiven begangene Taten auf der ganzen Welt. Daher müsse man jeden Tag für die Demokratie kämpfen. Am Abend will der norwegische König Harald auf der zentralen Gedenkfeier sprechen.

Der Rechtsextremist Breivik hatte am 22. Juli 2011 in Oslo acht Menschen mit einer Autobombe getötet. Anschließend erschoss er auf die Insel Utöya 69 Menschen. Er nannte unter anderem islamfeindliche Motive für seine Tat. Breivik wurde zu 21 Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

Diese Nachricht wurde am 22.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.