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Notre-DameARD räumt Versäumnisse ein

Feuer und Rauch über der Kathedrale Notre-Dame in Paris (AFP/Francois Guillot)
Feuer und Rauch über der Kathedrale Notre-Dame in Paris (AFP/Francois Guillot)

Zur Berichterstattung über den Brand von Notre-Dame hat die ARD Fehler eingeräumt.

Es wäre sinnvoll gewesen, um 21 Uhr eine zusätzliche Tagesschau anzubieten, sagte der ARD-Vorsitzende Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks. Dass die Tagesschau um 20 Uhr mit der Anklage gegen den ehemaligen VW-Chef Winterkorn begonnen habe, sei keine redaktionelle Wertung gewesen, betonte Wilhelm. Der Beitrag aus Paris sei nach einer Aktualisierung erst um 19.59 Uhr fertig gewesen.

ARD-Programmdirektor Volker Herres verteidigte die Entscheidung, keinen Brennpunkt nach der Tagesschau um acht Uhr gesendet zu haben. Es habe zu diesem Zeitpunkt keine zusätzlichen Informationen gegeben, die einen Mehrwert gebracht hätten: "Im Ergebnis hätten wir eine brennende Kirche zeigen können."

Kritik an der ARD hatte es unter anderem von NRW-Ministerpräsident Laschet und dem früheren Leiter des ARD-Hauptstadtstudios Deppendorf gegeben. Ex-Tagesthemen-Moderator Wickert verteidigte dagegen den Sender.