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NS-RaubkunstMünchner Lenbachhaus gibt Arbeiten von Alfred Kubin zurück

Zu sehen ist die Außenfassade des Münchner Lenbachhauses mit seinem Erweiterungsbau (dpa)
Das Lenbachhaus in München (dpa)

Das Münchner Lenbachhaus hat 16 Zeichnungen des österreichischen Künstlers Alfred Kubin an die Nachfahren der einstigen jüdischen Besitzer zurückgegeben.

Wie das Museum mitteilte, gehörten die Bilder dem Wiener Kunstsammler-Ehepaar Morgenstern. 1938 verkaufte Hertha Morgenstern 20 Arbeiten von Kubin an den Sammler Kurt Otte. Der Stückpreis von 30 Reichsmark habe jedoch weit unter Wert gelegen, denn eine freie Verfügung über den Kaufpreis sei damals nahezu ausgeschlossen gewesen.

Das Lehnbachhaus hatte Ottes Kubin-Archiv angekauft. Dass es sich bei den 16 Zeichnungen um NS-Raubkunst handelte, entdeckte das Museum nach eigenen Angaben bei einer Überprüfung seiner Sammlung. Über den Verbleib der übrigen vier Arbeiten sei nichts bekannt.