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NS-VerbrechenSteinmeier: Auseinandersetzung mit Schuld als demokratische Pflicht

Sachsen-Anhalt, Gardelegen: Gedenkstättenleiter Andreas Froese (2.v.r-l) begleitet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender über den Militärischen Ehrenfriedhof in der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe in Gardelegen. (Ronny Harmann/ZB/dpa)
Steinmeier besucht Gedenkstätte Gardelegen (Ronny Harmann/ZB/dpa)

Bundespräsident Steinmeier hat vor einem Verdrängen der deutschen NS-Geschichte gewarnt.

Die Auseinandersetzung mit der historischen Schuld gehöre zum Selbstverständnis aller Demokraten, sagte er bei der Eröffnung des Dokumentationszentrums der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe in Gardelegen in Sachsen-Anhalt. Daraus erwachse für die Deutschen eine historische Verantwortung, und zwar für die Gegenwart und die Zukunft, betonte Steinmeier.

Der Bundespräsident gedachte der mehr als 1.000 KZ-Häftlinge, die bei einem Massaker am 13. April 1945 in Gardelegen starben. SS- und Wehrmachtsangehörige sowie Zivilisten hatten die Gefangenen in die Feldscheune von Gut Isenschnibbe getrieben und steckten diese in Brand.

Diese Nachricht wurde am 16.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.