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NSUNeuer Bundestagsuntersuchungsausschuss tagt erstmals öffentlich

Beate Zschäpe (v.l.), Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos (picture alliance / dpa / Foto: Frank Doebert)
Fahndungsbilder von Beate Zschäpe (v.l.), Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. (picture alliance / dpa / Foto: Frank Doebert)

In Berlin kommt heute der neue NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages zu seiner ersten öffentlichen Sitzung zusammen.

Zum Auftakt wollen die Abgeordneten fünf Sachverständige anhören - unter ihnen die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Angehörigen der NSU-Opfer, John. Nach dem ersten Untersuchungsausschuss waren viele Fragen zu den zehn Morden der rechtsextremen Terrorzelle offen geblieben. Deshalb setzte der Bundestag im November einen zweiten Ausschuss ein.

Unter anderem soll geklärt werden, woran es lag, dass die NSU-Mitglieder Böhnhardt und Mundlos nicht zu einem frühen Zeitpunkt gefasst wurden. Der als NSU-Helfer angeklagte Ralf Wohlleben hatte gestern vor dem Münchner Landgericht ausgesagt, mit Hilfe eines V-Mannes des Thüringer Verfassungsschutzes wäre dies möglich gewesen.