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Öffentlicher DienstVerdi weitet Warnstreiks deutlich aus

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst (dpa/Axel Heimken)
Verdi und Beamtenbund fordern unter anderem 4,8 Prozent mehr Geld. (dpa/Axel Heimken)

Im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen hat die Gewerkschaft Verdi die Warnstreiks deutlich ausgeweitet.

In Nordrhein-Westfalen werden unter anderem Kliniken, ein Energieversorger und Stadtverwaltungen bestreikt. So legten in Köln legten Mitarbeiter des Strom- und Wasserversorgers Rheinenergie die Arbeit nieder. In Minden sind die Mühlenkreiskliniken betroffen. Die Warnstreiks sollen auch in den nächsten Tagen und Wochen fortgesetzt werden. Der Verdi-Vorsitzende Werneke sagte der Deutschen Presse-Agentur, Kliniken seien ein Schwerpunkt. Aber auch in Kitas, Pflegeheimen und allen weiteren Bereichen dürfte der Unmut der Beschäftigten zu spüren sein.

Verdi und Beamtenbund fordern unter anderem 4,8 Prozent mehr Geld sowie eine Kürzung der längeren ostdeutschen Wochenarbeitszeit um eine Stunde und damit eine bundesweite Angleichung. Innenminister Seehofer hat als Verhandlungsführer des Bundes ein Arbeitgeberangebot für die dritte Tarifrunde Mitte Oktober angekündigt.

Diese Nachricht wurde am 23.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.