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Öffentlicher DienstWarnstreiks an Schulen und Kliniken

ErzieherInnen und LehrerInnen demonstrieren während eines Warnstreiks mit Fahnen und Trillerpfeifen für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.  (dpa/Gregor Fischer)
Schon im Januar gab es Warnstreiks der GEW in Berlin (dpa/Gregor Fischer)

In Niedersachsen haben die ersten Warnstreiks dieser Woche im öffentlichen Dienst begonnen. Auch Schulen wurden bestreikt. Morgen soll es in Bayern, Hamburg und NRW weitergehen.

An etwa 30 bis 45 Schulen in Niedersachsen hätten hunderte angestellte Lehrer und Sozialpädagogen ihre Arbeit niedergelegt, teilten die Gewerkschaften Verdi und GEW mit. Diese hatte zusammen mit dem Beamtenbund dbb zu den Streiks an Schulen, Unikliniken, in Ämtern und bei der Polizei aufgerufen.

Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen, von denen nach Gewerkschaftsangaben rund 2,3 Millionen Beschäftigte betroffen sind. Morgen sind Arbeitskämpfe in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hamburg geplant. Am Mittwoch sollen etliche Schulen und Kitas in Berlin geschlossen bleiben.