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ÖsterreichFußball-Bund gründet Anlaufstelle für Homophobie

Fußballschuhe liegen auf dem Rasen. (dpa / picture alliance / Malte Christians)
Im Fußball ist Homosexualität nach wie vor ein Tabu. (dpa / picture alliance / Malte Christians)

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) und die österreichische Bundesliga wollen sich stärker gegen Homophobie im Fußball engagieren.

Die Institutionen haben eine Anlaufstelle eingerichtet, an die sich Menschen aus dem Bereich des Fußballs im Fall von Diskriminierungen wenden können. Wie ÖFB und Bundesliga in Wien mitteilten, ist Oliver Egger Ombudsmann. Egger hatte sich als erster österreichischer Fußballer offen zu seiner Homosexualität bekannt.

Für die Aufgabe wurde der Verein "Fußball für Alle" gegründet. Die Anlaufstelle samt direkter Hotline sei unabhängig und eigenständig, jedoch mit einer Legitimation von ÖFB und Bundesliga ausgestattet. Der Verein wird mit Geldmitteln der UEFA sowie einem fünfstelligen Betrag von ÖFB und Bundesliga gefördert. "Wir wollen damit erneut Bewusstsein für das Thema schaffen. Sobald man wie wir als Bundesliga in der Öffentlichkeit steht, hat man auch eine Vorbildwirkung, und dieser Rolle wollen wir nachkommen", sagte Bundesliga-Vorstand Reinhard Herovits.