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Olympische Spiele 2032DOSB setzt auf Rhein-Ruhr

Düsseldorf: Alfons Hörmann, Präsident DOSB, spricht nach seiner Wiederwahl auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes. (Guido Kirchner/dpa/picture-alliance)
DOSB-Präsident Alfons Hörmann (Guido Kirchner/dpa/picture-alliance)

Der Deutsche Olympische Sportbund hat sich für eine mögliche Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Olympischen Spiele 2032 ausgesprochen.

In einem Interview der Deutschen Presse-Agentur schloss DOSB-Präsident Hörmann eine Bewerbung Berlins aus. Eine vom DOSB in Auftrag gegebene Umfrage zeichne ein "erfreulich positives Bild der Stimmungslage in Rhein-Ruhr". Zudem habe die Region anders als Berlin bereits einen zwei- bis dreijährigen Vorbereitungsprozess hinter sich. Die Hauptstadt wäre aber für die Spiele 2036 oder 2040 ein "interessanter und nahe liegender" Bewerber, sagte Hörmann.

Eine Einzelbewerbung Berlins für das Jahr 2036 gilt allerdings aus politischen Gründen als ausgeschlossen. 1936 hatten die Nazis die damals in Berlin veranstalteten Olympischen Spiele für ihre Propaganda missbraucht.

Die Initiative Rhein-Ruhr begrüßte die jetzige Vorentscheidung des DOSB. Ihr Begründer Mronz kündigte an, noch in diesem Jahr in der Region 200 Bürgerdialogveranstaltungen durchzuführen.

Die offizielle Entscheidung über eine Olympia-Kandidatur muss die Mitgliederversammlung des DOSB treffen. Wann das sein soll, will das Präsidium im zweiten Quartal 2020 festlegen.