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Olympische Spiele TokioJapan muss Kosten für die Verschiebung wegen Coronavirus vermutlich selbst tragen

Das Olympiastadion in Tokio (www.imago-images.de)
Kosten für die Verschiebung der Olympischen Spiele voraussichtlich bei 5,7 Milliarden Euro (www.imago-images.de)

Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Tokio werden womöglich auf den Kosten für die Verschiebung auf das Jahr 2021 sitzen bleiben.

Das meldet der Sportinformationsdienst unter Berufung auf einen Fachanwalt. Der Jurist vermutet, dass in diesem Fall keine Ausfallversicherung einspringen wird. Die japanischen Organisatoren schätzen die Kosten für die Verschiebung auf bis zu 5,7 Milliarden Euro.

Der US-Getränkekonzern Coca-Cola, einer der wichtigsten Sponsoren, kündigte an, mit dem IOC eng zusammenzuarbeiten. Der koreanische Elektronikkonzern Samsung sicherte ebenfalls weitere Unterstützung zu. Medienberichten zufolge halten auch andere Großunternehmen an ihren Zusagen fest.

Die Spiele sollten ursprünglich vom 24. Juli bis zum 9. August und die Paralympischen Spiele vom 25. August bis zum 6. September stattfinden. Das Internationale Olympische Komitee will heute mit den 33 Weltverbänden über die wichtigsten Probleme in einer Telefonkonferenz beraten.