Mittwoch, 12.12.2018
 
Seit 10:30 Uhr Nachrichten
StartseiteMarktplatzEinfach und bequem 21.11.2013

Online-ShoppingEinfach und bequem

Nicht nur im Winter ist der Einkauf im Internet für viele eine willkommene Alternative. Vor allem für die jüngere Generation, die "Digital Natives" ist Online-Shopping längst eine Selbstverständlichkeit.

Von Eleonora Pauli

Symbolbild "Internet-Shopping": Eine winzige Spielfigur schiebt auf der Tastatur eines Computers einen gefülltem Einkaufswagen über die Taste mit dem @ - Zeichen, aufgenommen am 29.10.2006 in Köln. (picture-alliance / dpa / Jörg Carstensen)
Symbolbild "Internet-Shopping" (picture-alliance / dpa / Jörg Carstensen)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast
Weiterführende Information

Onlineshopping: Auf fremde Rechnung einkaufen (DRadio Wissen, Agenda, 26.9.2013)

Entrümpeln mit dem Internet (Verbrauchertipp, 27.8.2013)

"Also diesen Mantel, den habe ich zum Beispiel online gekauft, weil ich ihn im Laden gesehen und ich wollte leider genau dieses Modell haben, weil es ein wenig origineller ist als die sonstigen Modelle der Marke, und dann habe ich ihn online gefunden in meiner Größe und habe ihn dann online kaufen müssen- ein bisschen aus der Not heraus, war auch nicht günstiger, aber eine gute Lösung für mich."

Sayenna Farah hat – beruflich und privat - ein Faible für Mode. Im Internet kauft sie daher, neben Fachbüchern für ihr Studium, vor allem hochwertige Kleidung - und ist dabei auf verschiedenen Seiten unterwegs.

"Was auch immer super ist finde ich, ist Asos, die sind mittlerweile so breit aufgestellt und haben so viele Angebote, und jetzt sehe ich auch wieder hier so einen Student-discount. Und liefern immer super schnell und auch kostenlos, das ist auch so ein Punkt. Und die haben halt echt viele Marken, wo man das in Berlin nicht unbedingt finden würde."                

Beim Kleidungskauf sieht die 24-jährige Exklusivität und eine kostenlose Lieferung als Mehrwert des Internetshoppings. Bei anderen Produkten kommen die kreativen und praktischen Angebote auf dem Smartphone dazu.

"Ich bin sehr internetaffin, und bin halt auch jemand, den man online ganz gut ansprechen kann, grad mit Brandservices, das sind Apps, die ein Unternehmen einem zur Verfügung stellt, die über dein Bedürfnis hinausgehen und das quasi ergänzen, und das nutzte ich auch, wenn das quasi dazu passt, was ich grad suche."

Zum Beispiel, wenn sie Musik sucht. Oder sie nur hört. Mobilität spielt bei diesen Einkäufen eine wichtige Rolle.

"Also ich kaufe Musik eigentlich grundsätzlich immer bei ITunes und wenn ich dann unterwegs was höre, dann benutze ich auch Shazaan, die App, und hör natürlich gleich, das isses und dann kauf ich’s auch direkt. Da nutze ich mein Smartphone schon, ja eigentlich ausschließlich kaufe ich Musik mit meinem IPhone und lade sie dann später auf den Laptop."

Aber es sind längst nicht mehr nur Produkte, die Sayenna Farah online kauft. Auch Serviceleistungen im Internet – wie z.B. Onlinevideotheken –  machen das Leben der jungen Berlinerin einfach leichter.

"Ich wollte unbedingt Breaking Bad gucken, damit fing alles an und ich bin sehr schlecht darin, mich auf diese Streamseiten zurechtzufinden und dann habe ich  mir jetzt bei watchever einen Account angelegt  und der erste Monat war auch kostenlos, das haben die sehr klug gemacht."

Denn jetzt, im 2. Monat hat sie den Beitrag von 8.99 schon gezahlt und möchte auf komfortables Filmeschauen in HD Qualität nicht mehr verzichten.

Bei allen Vorteilen, die das Einkaufen im Internet bietet, sieht die Medienwissenschaftlerin aber auch die Schattenseiten. Für den Einzelhandel ebenso wie für das Shoppingerlebnis mit Freunden. Wenn man aber im Geschäft nichts findet, dann muss man manchmal eben doch ins Internet.

"Ich mein, ich hab das zu Halloween selbst so gemacht. Ich wollte eine Corsage kaufen für mein Vampirkostüm, war in einem Darkstore am Boxhagener Platz, hab es anprobiert und es hat tatsächlich nichts gepasst, aber ich hab’s dann online gekauft, natürlich ist das blöd. Aber ich finde es gibt Grenzen und wenn man anfängt alles online zu kaufen um unterm Strich am Ende des Monats dann 12 Euro zu sparen, dann finde ich es einfach traurig."

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk