Die Nachrichten
Die Nachrichten

Opec-StaatenErdölförderung wird massiv gedrosselt

Eine Reihe roter Tiefpumpen auf einem wüstenähnlichen Boden unter blauem Himmel. (Imaginechina / dpa)
Tiefpumpen an einer Erdöl-Förderstelle nahe der Stadt Dongying in der chinesischen Provinz Shandong am 13. November 2010.  (Imaginechina / dpa)

Ab dem Frühsommer soll weltweit deutlich weniger Erdöl gefördert werden als bisher.

Die Staaten der Organisation erdölexportierender Länder, Opec, haben sich bei einer Videokonferenz auf den stärksten Produktionsrückgang in ihrer Geschichte geeinigt. Im Mai und Juni sollen fast zehn Millionen Barrel Öl weniger pro Tag gefördert werden. Ab Juli soll es weitere Drosselungen geben, vorerst gilt diese Regelung bis April 2022. Ziel ist es, den Preisverfall für Rohöl einzudämmen. US-Präsident Trump und der russische Staatschef Putin begrüßten die Vereinbarung, ebenso wie die zuständigen Minister von Saudi-Arabien und Kuwait.

Der Preis für Rohöl war in den vergangenen Wochen stark gefallen, zeitweise auf den tiefsten Stand seit 18 Jahren. Neben der weltweit geringeren Nachfrage wegen der Coronavirus-Pandemie hatten sich Russland und Saudi-Arabien mehrfach gegenseitig unterboten.

Diese Nachricht wurde am 13.04.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.