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Opel"Betriebsbedingte Kündigungen möglich"

Das Opel-Logo prangt auf dem Werksgelände des Autobauers Opel in Rüsselsheim auf einem Turm (dpa/Arne Dedert)
Opel-Werk in Rüsselsheim (dpa/Arne Dedert)

Der Autohersteller Opel schließt betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus.

Hintergrund sei die bislang zu niedrige Akzeptanz eines freiwilligen Programms zum Abbau von Arbeitsplätzen, teilte ein Sprecher des Unternehmens in Rüsselsheim mit. Bisher hätten sich nur 500 Beschäftigte dafür entschieden. Bis Ende des kommenden Jahres aber müssten 2.100 Stellen abgebaut werden. Opel hatte seinen Mitarbeitern sozialverträgliche Alters- und Abfindungsprogramme angeboten. Nun solle die Situation Ende November neu bewertet werden, hieß es weiter. Dabei könnten auch betriebsbedingte Kündigungen Thema werden.

Man sei aber in Gesprächen mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall über mögliche weitere Alternativen.

Diese Nachricht wurde am 17.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.