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OstdeutschlandScholz beklagt Nachholbedarf

Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD (imago / photothek / Janine Schmitz)
Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist auch Kanzlerkandidat der SPD. (imago / photothek / Janine Schmitz)

SPD-Kanzlerkandidat Scholz hat Versäumnisse bei der Entwicklung Ostdeutschlands kritisiert.

Er sagte beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow, noch immer gebe es Unterschiede bei Einkommen, Vermögen und Erbschaften. Auch fänden sich dort immer noch zu wenig Konzern-Zentralen und Forschungseinrichtungen. Zudem fühlten sich viele Ostdeutsche als Bürger zweiter Klasse. Das sei kein guter Zustand für die Gesellschaft und Deutschland insgesamt, erklärte der Bundesfinanzminister. Ziel müsse sein, auf Zukunftsfeldern mehr neue Technologien in den ostdeutschen Ländern anzusiedeln. Gerade im Bereich Klimaschutz bestünden große strategische Chancen.

Bei der Bundestagswahl im September tritt Scholz für ein Direktmandat in einem Wahlkreis im brandenburgischen Potsdam an.

Diese Nachricht wurde am 14.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.