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PakistanZahl der Todesopfer bei Anschlägen auf Wahlkampfveranstaltungen steigt weiter

Ein Mann trauert um ein Familienmitlglied, das bei einem Bombenanschlag in Quetta, Pakistan, getötet wurde. (pa/dpa/AP/Butt)
Ein Mann trauert um ein Familienmitlglied, das bei einem Bombenanschlag in Quetta, Pakistan, getötet wurde. (pa/dpa/AP/Butt)

In Pakistan ist die Zahl der Todesopfer nach dem schwersten Anschlag in dem Land seit Jahren weiter gestiegen.

Nach offiziellen Angaben kamen bei Anschlägen auf Wahlkampfveranstaltungen mindestens 128 Menschen ums Leben. Ein Selbstmordattentäter zündete in der Provinz Belutschistan im Südwesten des Landes einen Sprengsatz. Das Attentat galt dem Politiker Raisani von der säkularen Awami-Partei. Er ist nach Behördenangaben auch unter den Toten.

Die Terrormiliz IS sowie die Taliban reklamierten das Attentat für sich. Es ist der dritte Anschlag auf eine Wahlkampfveranstaltung in dieser Woche. Am 25. Juli wählen die Menschen in Pakistan eine neue Nationalversammlung sowie Provinzparlamente.

Diese Nachricht wurde am 14.07.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.