Samstag, 23.10.2021
 
Seit 11:05 Uhr Gesichter Europas

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Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)​"Wir können aus dem Ausnahmezustand raus"

INTERVIEW Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat seinen Vorschlag für ein Ende der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gegen Kritik aus den Bundesländern verteidigt. Es gehe darum, einen Ausnahmezustand zu beenden, sagte er im Dlf. Man brauche aber weiterhin einen Zustand besonderer Vorsicht.

 

Newsblog zum Coronavirus

Corona-Inzidenz erstmals seit Mai wieder dreistellig

Coronamaßnahmen in Deutschland

Was das Ende der epidemischen Lage bedeutet

 

Intensivmediziner zu Spahn-Vorstoß​Ende der Corona-Notlage "ist das falsche Zeichen"

INTERVIEW Es sei noch zu früh die "epidemische Lage" auslaufen zu lassen, sagte der Intensivmediziner Christian Karagiannidis im Dlf. Er rechne mit einem stetigen Anstieg der Coronazahlen und einer Belastung für die Intensivstationen. Die Patienten lägen dort im Schnitt länger - gleichzeitig fehle das Pflegepersonal.

Steigende Benzinpreise​Es braucht einen Kulturwandel im Verkehrsbereich

KOMMENTAR Benzin ist so teuer wie seit Langem nicht. Doch was die Menschen gerade an der Zapfsäule erleben, sei nur ein Vorgeschmack. Das Land brauche einen Kulturwandel, kommentiert Silke Hahne. SPD, Grüne und FDP hätten jetzt die Gelegenheit, für die Zukunft vorzusorgen: Mehr Bus- und Bahnverkehr, mehr Radwege.

Kultur in der neuen Koalition​"Kulturpolitik ist Finanzierung von Institutionen"

INTERVIEW Welche Rolle spielt die Kultur in den anstehenden Koalitionsverhandlungen? Keine, sagte der Journalist Heinrich Wefing im Dlf. Das müsse sie auch nicht, denn die wichtigste Aufgabe des Bundes sei, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Und das sei seit mehr als 20 Jahren ein Erfolgsmodell.

Geschichtsträchtiges Datum​Historiker: Der 9. November sollte nationaler Gedenktag werden

INTERVIEW Revolution, Hitlerputsch, Pogromnacht, Mauerfall: Am "Schicksalstag" 9. November lasse sich der Sieg der Demokratie in Deutschland erzählen, aber auch wie zerbrechlich diese Errungenschaft sei, sagte der Historiker Wolfgang Niess. Im Dlf erklärt er, warum dieser Tag kein Gedenktag ist – aber einer werden sollte.

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