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StartseiteSprechstundeAngsterkrankungen und Phobien04.04.2017

Panik aus dem NichtsAngsterkrankungen und Phobien

Angst ist ein wichtiges Warnsignal. Sie sorgt in unbekannten und riskanten Situationen dafür, dass wir besonders aufmerksam und vorsichtig sind. Sie schützt vor Gefahr. Angst kann uns aber auch lähmen. Die Angst vor Spinnen oder vor großer Höhe, die Angst, im Aufzug zu fahren oder über weite Plätze zu gehen: hier gibt es noch konkrete Anlässe.

Von Martin Winkelheide

Eine junge Frau kaut an den Fingern und schaut ängstlich nach oben.  (Imago / Steinach)
Die Auslöser einer Angstattacke können begründet sein oder auch plötzlich aus dem Nichts enstehen. (Imago / Steinach)
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Wenn Panikattacken aber aus scheinbar heiterem Himmel kommen, ist schwieriger zu erkennen, dass es sich bei dem Problem möglicherweise um eine Angststörung handelt. Zumal Hausärzte zunächst die körperlichen Beschwerden abklären werden: Arbeitet das Herz normal? Wie sieht es mit der Schilddrüse aus? Gibt es Auffälligkeiten im Gehirn?

Wenn sich Betroffene professionelle Hilfe holen, dann lassen sich Angststörungen und Phobien in der Regel sehr gut behandeln. Über solche Therapieansätze berichtet unser

Studiogast:             

  • Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Franziska Geiser, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Bonn

Ein weiterer Beitrag zum Thema in der Sendung:

Panikattacken "Das schlimmste ist eigentlich die Angst vor der Angst"

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