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Papst im IrakFranziskus trifft mit Großajatollah Al-Sistani zusammen

Papst Franziskus zwischen Bischöfen und Priestern in der Kathedrale Sayidat al-Nejat.   (Foto: Andrew Medichini/AP/dpa)
Treffen des Papstes mit katholischen Würdenträgern an seinem ersten Besuchstag im Irak (Foto: Andrew Medichini/AP/dpa)

Der zweite Besuchstag von Papst Franziskus im Irak steht im Zeichen des interreligiösen Dialogs.

In Nadschaf wurde er vom schiitischen Großajatollah Al-Sistani empfangen. Der 90-Jährige verkörpert die moralische Autorität des Irak. Das Gespräch sollte etwa eine Stunde dauern. Auf dem Programm steht außerdem ein interreligiöses Treffen in Ur. Die antike Stadt gilt als Geburtsstätte Abrahams. Am Abend feiert das Oberhaupt der katholischen Kirche eine Messe in der chaldäischen Sankt-Josefs-Kathedrale in Bagdad.

Gestern hatte der Papst zum Auftakt seiner viertägigen Reise das krisengeschüttelte Land zu nationaler Einheit und zu Reformen aufgerufen. Franziskus ist der erste Papst, der den Irak besucht.

Diese Nachricht wurde am 06.03.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.