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StartseiteVerbrauchertippMit der App auf Parkplatzsuche 15.11.2019

Parken in der StadtMit der App auf Parkplatzsuche

Sie heißen Evopark, Easypark oder Park and Joy: Mit Hilfe dieser Apps sollen Autofahrer ohne Stress einen freien Parkplatz finden. Allerdings gehen die Anbieter sehr unterschiedlich vor. Die eine App, die alle Parkplätze abdeckt, gibt es noch nicht.

Von Michael Voregger

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Parkhaus auf den Kölner Ringen. Daneben ein Smartphone-Nutzer. (picture alliance / Geisler-Fotopress / Christoph Hardt)
Wo finde ich einen Parkplatz? Apps können bei der Suche helfen. (picture alliance / Geisler-Fotopress / Christoph Hardt)
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Alle Autofahrer kennen die nervenaufreibende Suche nach einem freien Parkplatz. In der eigenen Stadt kennt man in der Regel die besten Möglichkeiten, sein Fahrzeug abzustellen. Bei einer Fahrt in die Nachbarstadt sieht das schon ganz anders aus. Eine schnelle und bequeme Hilfe versprechen verschiedene Apps. Damit das auch klappt, sind sie auf aktuelle und genaue Daten angewiesen. Sven Hansen ist Redakteur bei der Computerzeitschrift c't.

"Die meisten Anbieter arbeiten mit den Daten, die ihnen Anbieter von Parkplätzen zur Verfügung stellen. Viele moderne Parkhäuser haben eine Inventur im Hintergrund laufen. Das heißt, sie wissen wie viele Parkplätze frei sind und diese Informationen können sich solche Apps im Internet abholen. Wenn ich in irgendeine fremde Stadt hineinfahre, können mir diese Apps sagen, in welchem Parkhaus wie viele Parkplätze ungefähr frei sind."

Kann auch im öffentlichen Raum funktionieren

Die Anbieter gehen sehr unterschiedlich vor. Einige von ihnen kooperieren direkt mit Parkplatz-Anbietern. Andere warten darauf, dass sich kommunale, private oder gewerbliche Anbieter bei ihnen anmelden. Die Stellplätze werden dann in das System aufgenommen. Das funktioniert nicht nur in Parkhäusern, sondern auch an Stellplätzen am Straßenrand und im öffentlichen Raum. Henning Gajek arbeitet beim Onlineportal Teltarif

"Stellen sie sich einen Parkplatz vor, mit so Linien eingezeichnet und in jedem Parkplatz ist so eine Keksdose im Boden eingelassen, die einen Sensor enthält. Und dieser Sensor merkt, wenn das Metall eines Fahrzeugs drübersteht ist belegt und wenn nichts drübersteht, dann ist der Parkplatz frei. Dieser Sensor sendet dann diese Meldung belegt, frei an eine Zentrale und die sammeln das und wissen welcher Parkplatz frei ist und welcher nicht."

Bezahlen mit der App - und Geld sparen

Bei einigen Apps kann man auch nach bestimmten Plätzen suchen lassen. Also nach Parkplätzen für Frauen und für Menschen mit einer körperlichen Einschränkung. Die Internetseite "smartparking" gibt einen Überblick, in welchen Städten welches System funktioniert. Aktuell sind hier sechs Anbieter aufgeführt, die eine App für Smartphones mit einem Android oder iOS-Betriebssystem anbieten. Hat man einen Parkplatz gefunden, dann kann man mit der App auch Geld sparen. Denn in der Regel zahlen Fahrer 30 Prozent zu viel, wenn sie ihr Auto abstellen und am Automaten einen Parkschein ziehen. Sven Hansen:

"Man bezahlt dann einfach über die App und kann dann einfach von dannen gehen, ohne mit dem Automaten in Berührung zu kommen und mit viel Kleingeld rumzuklimpern. Bei vielen Apps hat es noch einen anderen Vorteil, wenn die Parkdauer kürzer ist, als ich gedacht habe, dann kann ich das zurückschrauben und gebe am Schluss nicht so viel aus, wie ich vielleicht in den Automaten geschmissen hätte.

Man muss auch keine Angst vor einem Strafzettel haben, weil kein Parkschein im Auto liegt. Henning Gajek:

"Die Politessen sind mit dem Parkplatzanbieter verbunden und schauen einfach in den Computer rein. Sie tippen einfach das Autokennzeichen ein. Ist der bekannt und dann kommt als Antwort, das Auto steht in der Meierstraße oder auf dem Hugenottenplatz und hat die Parkgebühr bezahlt. Dann ist das für die Politessen erledigt."

Bei vielen Apps kann die Parkdauer auch von unterwegs verlängert werden. Das ist besonders praktisch, wenn der Einkauf oder der Arzttermin länger dauert. Es kann nicht schaden, wenn man Apps von mehreren Anbietern auf dem Smartphone installiert hat. Nicht alle funktionieren überall gleich zuverlässig. Die eine App, die alles abdeckt und alle Parkplätze kennt, gibt es noch nicht.

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