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ParteitagKandidaten für CDU-Vorsitz werben mit unterschiedlichen Profilen

Die Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz, Jens Spahn, Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz, stehen auf dem CDU-Bundesparteitag auf dem Podium.  (dpa / hristian Charisius)
Jens Spahn, Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz beim CDU-Parteitag kurz vor der Abstimmung um den Parteivorsitz (dpa / hristian Charisius)

Auf dem CDU-Parteitag in Hamburg haben sich die drei Kandidaten für die Nachfolge von Parteichefin Merkel vorgestellt.

Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer warb mit ihrer langjährigen Regierungserfahrung im Saarland. Sie appellierte an die Verantwortung der Christdemokraten, mit Mut und eigenen Ideen Deutschland voranzubringen. Man dürfe nicht den Schwarzmalern hinterherlaufen.

Der frühere Unionsfraktionschef Merz forderte einen Aufbruch in der CDU und eine stärkere Auseinandersetzung mit der AfD. Der Osten Deutschlands dürfe nicht den Populisten überlassen werden. Merz betonte, man brauche einen Strategiewechsel im Umgang mit Themen, aber vor allem in der Kommunikation mit den Bürgern.

Gesundheitsminister Spahn erklärte, es sei viel Vertrauen bei den Wählern verloren gegangen. Das müsse die CDU zurückgewinnen. Ein "Weiter-So" dürfe es nicht geben. Wenn die CDU die Zukunft Deutschlands gestalten wolle, müsse es mehr jüngere Menschen in der Partei geben. - Zur Stunde stimmen die Delegierten über die Kandidaten ab.