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PhilippinenFast 8.700 Tote im Drogenkrieg

Polizisten auf Streife in Caloocan City, einem Viertel in der Region Manila  (AFP / Ted Aljibe)
Polizisten auf Streife in Caloocan City, einem Viertel in der Region Manila (AFP / Ted Aljibe)

Auf den Philippinen sind im von der Regierung ausgerufenen Krieg gegen Drogenhändler nach UNO-Angaben bisher fast 8.700 Menschen getötet worden.

Es herrsche nahezu komplette Straffreiheit für die Tötung von Drogenverdächtigen durch die Polizei, kritisierte die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Bachelet, in Genf. Der Staat sei offenkundig nicht gewillt, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Regierung in Manila, die seit 2016 gewaltsam gegen Drogenhändler vorgeht, wies die Kritik zurück. Man habe mehr als 5.000 Todesfälle einer Überprüfung unterzogen, erklärte ein Sprecher. Ein Bericht darüber solle Ende November vorliegen.