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PhotovoltaikSolarmodule könnten auch auf Wasser arbeiten

Solarzellen auf einem Dach. (dpa / picture-alliance / Wolfram Steinberg)
Solarzellen könnten nach Berechnungen von US-Forschern nicht nur an Land, sondern auch auf Gewässern sinnvoll sein. (dpa / picture-alliance / Wolfram Steinberg)

Nach Berechnungen von US-Forschern würde es sich lohnen, Solarmodule nicht nur an Land, sondern auch auf Gewässern zu installieren.

Sie schlagen vor, Module auf der Wasseroberfläche von künstlich angelegten Gewässern - zum Beispiel Stauseen oder Zisternen - schwimmen zu lassen, und sehen folgende Vorteile: Das Wasser würde die Betriebstemperatur der Module senken. Gleichzeitig verdunste weniger Wasser und reduziere das Algenwachstum in den Gewässern.

Laut den Auswertungen der Forscher wären für diese Methode rund 24.000 Stauseen oder andere künstlich angelegte Gewässer in den USA geeignet. Würde man darauf Solaranlagen installieren, könnten dadurch mindestens zehn Prozent des jährlichen Strombedarfs der USA gedeckt werden. Besonders sinnvoll seien dabei Solaranlagen, die auf Stauseen mit Wasserkraft-Anlagen gebaut würden, weil dann schon bestehende Infrastrukturen zum Ableiten des Stroms genutzt werden könnten.