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Pilotenstreik bei RyanairGewerkschaft hofft jetzt auf "ernsthafte Verhandlungen"

Boeing 737 Flugzeug der Billigfluglinie Ryanair auf dem Rollfeld, Flughafen Frankfurt-Hahn, Rheinland-Pfalz, Deutschland, Europa  (dpa / picture alliance/ imageBROKER)
Eine Maschine von Ryanair auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn (dpa / picture alliance/ imageBROKER)

Die deutsche Piloten-Gewerkschaft "Vereinigung Cockpit" hat sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Streiks bei der irischen Fluggesellschaft Ryanair gezeigt.

Eine Verlängerung über diese Nacht hinaus sei nicht geplant, erklärte Gewerkschaftssprecher Schmitt. Es sei zu hoffen, dass das Unternehmen die Signale verstanden habe und jetzt zu ernsthaften Verhandlungen bereit sei. Gestreikt wurde auch bei Ryanair in Irland, Schweden, den Niederlanden und Belgien. Insgesamt waren bereits vor Beginn des Ausstands 400 Flüge abgesagt worden, davon 250 in Deutschland. Betroffen waren europaweit 55.000 Passagiere. Aus Sicht der Vereinigung Cockpit hat Ryanair damit vernünftig gehandelt. Der Sprecher betonte, so hätten alle Fluggäste rechtzeitig informiert werden können. Es sei durchaus auch im Sinne der Piloten, wenn Chaos an den Schaltern vermieden werde.

Die Gewerkschaften wollen bei Ryanair erstmals Tarifverträge durchsetzen. Die Fluggesellschaft erkennt Gewerkschaften erst seit dem vergangenen Jahr als Gesprächspartner an.