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PolenLehrer*innen-Streik könnte Abiturprüfungen gefährden

Lehrer protestieren in Warschau gegen die polnische Bildungsreform. (AFP / Janek Skarzynski)
Streikende Lehrer in Warschau (AFP / Janek Skarzynski)

Der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft Polens, Slawomir Broniarz, hat angesichts der Streik in dem Land vor einem Ausfall der Abiturprüfungen in Mai gewarnt.

Dies könne passieren, falls die polnische Regierung nicht auf die Gehaltsforderungen der Lehrerinnen und Lehrer eingehe. Am Freitag hatten diese in Polen für höhere Gehälter gestreikt. Im ganzen Land demonstrierten Menschen ihre Solidarität mit den Pädagoginnen und Pädagogen. Wegen des Streiks waren zahlreiche Schulen in Polen geschlossen. Freitag war zugleich der letzte Tag der Mittelschulprüfungen, die trotz des Streiks stattfanden. Die Prüfungsbeauftragten wandten sich für Hilfe an pensionierte Lehrerinnen und Lehrer sowie Personen, die nicht streikten.

Am Montag beginnen die Prüfungen in den Grundschulen. Die polnischen Lehrerinnen und Lehrer fordern 30 Prozent Aufschlag auf ihre Gehälter, die zwischen 1.800 und 3.000 Zloty (420 und 700 Euro) liegen. Die Regierung appellierte an sie, sich mit 15 Prozent Gehaltssteigerung zufrieden zu geben.