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Polenz zu Iran-Konflikt"Konfrontation ist nicht der richtige Weg"

Ruprecht Polenz, CDU (ehemaliger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und von April bis November 2000 Generalsekretär der CDU, heute Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde) im Januar 2014 beim Neujahrsempfang der Stadt Münster. (imago / Rüdiger Wölk)
Der CDU-Politiker Ruprecht Polenz (imago / Rüdiger Wölk)

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, Polenz, hält die US-Strategie im Konflikt mit dem Iran für falsch.

Die aktuelle konfrontative Vorgehensweise von Präsident Trump sei nicht der richtige Weg, sagte Polenz im Deutschlandfunk. Zwar seien die Sorgen der Amerikaner hinsichtlich bestimmter Entwicklungen im Iran berechtigt - etwa was Raketen, die Haltung gegenüber Israel oder die Menschenrechtslage angehe. Dennoch könne man ohne Verhandlungsrahmen keine Lösung des Konflikts herbeiführen.

Gleichwohl sei es schwierig, politischen Einfluss auf den Iran zu nehmen, betonte der frühere CDU-Generalsekretär. Denn dies könne nur über die religiösen Führer des Landes geschehen. Auch die Rolle Russlands sei vor diesem Hintergrund von außen nur schwer zu beurteilen. Zwar könne ein Krieg weder im Interesse von Moskau noch von Washington sein. Doch sei die Lage sehr angespannt und könne rasch außer Kontrolle geraten, so Polenz.