Mittwoch, 01.04.2020
 
StartseiteLebenszeit"Das wird man wohl noch sagen dürfen!"21.02.2020

Politisch korrekt?"Das wird man wohl noch sagen dürfen!"

Sprache ist ständig im Wandel, ebenso wie unsere Umgangsformen und Ausdrucksweisen. Was heute als „normal“ gilt, galt noch vor einiger Zeit als „einfach unsagbar“. Worte, die manche von uns ohne Nachzudenken im Wortschatz führen, werden von anderen als verletzend oder beleidigend empfunden.

Eine Sendung von Eva-Maria Götz und Andreas Stopp (Moderation)

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
"Political Correctness" - laut Duden "die Einstellung, die alle diskriminierenden Ausdrucksweisen und Handlungen ablehnt" (dpa / Franz-Peter Tschauner)
Sprache und Umgangsformen im Wandel - was für die einen normal, ist für die anderen unverschämt (dpa / Franz-Peter Tschauner)

Die Bewertung dieser Situation variiert: Was für die einen übertriebene Befindlichkeit oder sogar ein Angriff auf freie Meinungsäußerung ist, empfinden andere schlicht als mangelnden Respekt und Übergriffigkeit. Und oftmals mündet der Disput in erbitterten Auseinandersetzungen.

Wie halten Sie es mit der sogenannten politischen Korrektheit? Wer bestimmt eigentlich, was darunter zu verstehen ist? Und wann genau wird aus respektvollem Umgang und Achtung vor der Menschenwürde Anfeindung, Feindseligkeit und Rassismus? Wo verläuft die Grenze zwischen dem, was man "wohl noch sagen darf" und diskriminierender Ausgrenzung, unstatthafter Verharmlosung und niederträchtiger Gemeinheit?

Wie sollte die Gesellschaft mit dem Phänomen der verbalen Grenzüberschreitung umgehen: Weitgehend tolerant oder absolut unduldsam?

Gesprächsgäste:

  • Ann-Kathrin Büüsker, Deutschlandfunk-Redakteurin
  • Alexander Grau, Philosoph und Publizist, München
  • Roman Beuler, Teamleiter Comedy im ZDF, Mainz

Rufen Sie uns an und diskutieren Sie mit unter der Nummer: 00800 4464 4464 oder schicken Sie uns eine Mail an: lebenszeit@deutschlandfunk.de 

[Anm. d. Red.:] Wir haben den Audiomitschnitt der Sendung um zehn Sekunden gekürzt, weil die Aussage einer Hörerin sonst sinnentstellend abgebrochen wäre.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk