Hamburg
Polizei bekommt Hinweise nach möglicher Sabotage bei Ironman-EM

Die Hamburger Polizei hat im Zuge der Ermittlungen zu einem mutmaßlichen Sabotage-Akt bei der Triathlon-EM "Ironman" neue Hinweise erhalten. Es hätten sich mehrere Zeuginnen und Zeugen gemeldet, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Hinweise würden nun geprüft.

    Zu sehen ist ein Sportler, der sein auf den Kopf gestelltes Rennrad repariert.
    Athleten mussten ihre Fahrräder an der Strecke entlang des Kirchwerder Hausdeichs reparieren. (- / dpa / -)
    Der Zwischenfall ereignete sich im Stadtteil Kirchwerder im Süden Hamburgs. Unbekannte hatten laut Polizei auf diversen Straßen Metallspäne ausgelegt, die Reifen mehrerer Rennräder beschädigten. Mindestens ein "Ironman"-Teilnehmer war zudem in diesem Abschnitt gestürzt, erlitt dabei eine Fraktur und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Ob die Reifenschäden auch die Ursache für den Sturz waren, ist Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen.
    In dem betroffenen Bereich hatten Unbekannte bereits vor dem Rennen temporäre Halteverbotsschilder und Ankündigungsplakate entlang der Strecke entfernt. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt in dem Fall unter anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie der Sachbeschädigung in mehreren Fällen.
    Diese Nachricht wurde am 09.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.