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PortugalEx-Regierungschef Sócrates muss wegen Geldwäsche vor Gericht

Die Schlagzeilen einiger Zeitungen und Dokumentationen  zum  Korruptionsskandal um Portugals Ex-Premier José Sócrates (Deutschlandradio/Tilo Wagner)
Schlagzeilen zum Skandal um Portugals Ex-Premier José Sócrates (Deutschlandradio/Tilo Wagner)

In Portugal hat ein Gericht den Weg für einen Prozess gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Sócrates frei gemacht.

Ein Ermittlungsrichter entschied, ihn wegen Geldwäsche und Urkundenfälschung vor Gericht zu stellen. Sócrates war von 2005 bis 2011 Regierungschef. Im November 2014 wurde er festgenommen. Er saß neun Monate in Untersuchungshaft und stand dann noch wochenlang unter Hausarrest.

Den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft zufolge kassierte Sócrates während und nach seiner Amtszeit etwa 34 Millionen Euro. Er hat die Anschuldigungen zurückgewiesen.

Diese Nachricht wurde am 10.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.