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Potenzielle Kandidaten für CDU-VorsitzGespräche in der kommenden Woche

Das Logo der CDU ist in Berlin an der CDU-Zentrale, dem Konrad-Adenauer-Haus, rot beleuchtet. (picture-alliance / dpa / Maurizio Gambarini)
Das Logo der CDU an der Parteizentrale, dem Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. (picture-alliance / dpa / Maurizio Gambarini)

Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer will noch vor der Sommerpause klären, wer ihre Nachfolge antreten soll. Sie wolle in der kommenden Woche Gespräche mit drei potenziellen Kandidaten führen, sagte sie gestern Abend im ARD-Fernsehen.

Danach werde sie mit den Parteigremien über das weitere Vorgehen beraten. Laut CDU-Generalsekretär Ziemiak gingen bislang zwei Initiativbewerbungen ein. Beide Kandidaten seien nicht bundesweit bekannt, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Plädoyer für offene Nachfolge-Debatte

Der Historiker Rödder von der Universität Mainz plädierte im Deutschlandfunk für eine offene Debatte über die Nachfolge Kramp-Karrenbauers. Wer meine, diese Entscheidung in Hinterzimmern treffen zu können, verstehe nicht, was für die Partei und die Demokratie auf dem Spiel stehe. Zudem sieht Rödder die Notwendigkeit, mit einem neuen Parteivorsitz das Ende der Kanzlerschaft Angela Merkels zu verbinden. Ein Nachfolger könne nicht zwei Jahre lang den Zustand tolerieren, an dem Kramp-Karrenbauer gescheitert sei, sagte er.

Kramp-Karrenbauer hatte Anfang der Woche ihren Verzicht auf die Parteiführung und die Kanzlerkandidatur erklärt. Als Nachfolger im Gespräch sind der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet, Bundesgesundheitsminister Spahn und der frühere Unionsfraktionschef Merz. Dieser sorgte zuletzt mit einer Äußerung für Ärger bei AfD-Politikerinnen und -Politikern.