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PränataltestParlamentarier fordern Bundestagsdebatte

Der fünfjährige Valentino mit Down-Syndrom sitzt am 05.12.2013 während der Ergotherapie in einem Therapiezimmer des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) im Krankenhaus Dresden-Neustadt in Dresden (Sachsen) und hält ein Haus aus Pappe vor sein Gesicht. (picture alliance / ZB / Sebastian Kahnert)
Der fünfjährige Valentino mit Down-Syndrom sitzt am 05.12.2013 während der Ergotherapie in einem Therapiezimmer des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) im Krankenhaus Dresden-Neustadt in Dresden (Sachsen) und hält ein Haus aus Pappe vor sein Gesicht. (picture alliance / ZB / Sebastian Kahnert)

Mehr als 100 Parlamentarier haben parteiübergreifend eine Bundestagsdebatte über die Regelung vorgeburtlicher Bluttests gefordert.

Die gesellschaftlichen Auswirkungen und ethischen Fragen derartiger Untersuchungen würden bislang von keiner Instanz geprüft und bewertet, heißt es in einem Papier, das Abgeordnete von Union, SPD, Grünen, Linken und FDP in Berlin vorgestellt haben. An der gesamtgesellschaftlichen Debatte sollten sich inbesondere Menschen mit Down-Syndrom, Ärzte und Eltern beteiligen.

Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats sprach sich dafür aus, dass die Blutuntersuchung auf das Down-Syndrom künftig von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt wird. Man müsse akzeptieren, dass Eltern Klarheit über den Gesundheitszustand ihres Kindes haben wollten, sagte der Vorsitzende des Gremiums, Dabrock, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.