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StartseiteInterview"Das ist vielleicht der letzte Schrei der weißen Mehrheit"09.11.2016

Präsidentschaftswahl in den USA"Das ist vielleicht der letzte Schrei der weißen Mehrheit"

Der Kongress bleibt offenbar in republikanischer Hand. Allerdings seien die neu hinzugekommenen Repräsentanten noch viel radikaler als manche Vorgänger, sagte die Politikwissenschaftlerin Joyce Mushaben im Deutschlandfunk. Menschen wie Ted Cruz freuten sich, "eine Art Kulturkampf" anzustiften.

Joyce Mushaben im Gespräch mit Jasper Barenberg

Anhänger des Republikaners Donald Trump vor dem Weißen Haus in Washington. (picture alliance / dpa - Michael Reynolds)
Anhänger des Republikaners Donald Trump vor dem Weißen Haus. (picture alliance / dpa - Michael Reynolds)
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Damit würden auch Religiöse größeren Einfluss bekommen - mit weitreichenden Konsequenzen für die Themen Bildung und Migration.

Clinton habe als Kandidatin alles richtig gemacht, sagte Mushaben. Dass sie nicht in dem Maße überzeugen konnte, liege daran, dass "manche Leute schon seit mehr als 20 Jahren einen Hass auf solch eine Frau haben". Bill Clinton habe man gemocht, seine Frau konnte man nicht ausstehen. Den Vorwurf, dass das an Hillarys Arroganz liege, könne sie nicht bestätigen, sagte Mushaben. Sie glaube eher, dass Clinton so viel geleistet habe und so qualifiziert sei, dass sie Minderwertigkeitsgefühle wecke - bei Männern, aber auch bei Frauen.

Das vollständige Gespräch können Sie mindestens sechs Monate lang als Audio-on-demand abrufen.

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