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StartseiteLänderzeitBrauchen wir neue Strategien in der Drogenpolitik?17.09.2014

PräventionBrauchen wir neue Strategien in der Drogenpolitik?

Laut des aktuellen Drogenberichts der Bundesregierung ist im Jahr 2013 die Zahl der Drogentoten erstmals seit 2009 wieder gestiegen. Besonders viele Drogentote gab es in Bayern - und das, obwohl der Freistaat für besonders strenge Gesetze und eine eher restriktive Drogenpolitik bekannt ist.

Eine Sendung von Eva-Maria Götz und Jürgen Wiebicke (Moderation)

Cannabis-Pflanze in der Nähe der nordisraelischen Stadt Safed (dpa / picture alliance / Abir Sultan)
Brauchen wir eine neue Drogenpolitik? (dpa / picture alliance / Abir Sultan)

Fixerstuben, in denen Drogenabhängige unter ärztlicher Kontrolle Drogen oder Ersatzstoffe konsumieren können, werden von der Landesregierung abgelehnt. Außerdem hat Bayern wie auch die Flächenstaaten Sachsen und Brandenburg in den letzten Jahren mit einer starken Verbreitung der synthetischen Droge Crystal Meth zu kämpfen.

Nach Meinung der Autoren des ersten Alternativen Drogenberichts führen Strafverfolgung und Repression jedoch nicht zum Ziel. Sie fordern ein grundsätzliches Umdenken in der Drogenpolitik.

Diese Sendung übertragen wir live aus der Suchtklinik Neumühle in Hollstadt/Bayern.

Unsere Gesprächsteilnehmer:

  • Dr. Christoph Baetje, Chefarzt

  • Klaus Müller, Leitender Psychologe

  • Marie Luise Delsa, ärztliche Dezernentin, Deutsche Rentenversicherung Bund

  • Joachim Huber, Landeskriminalamt München, Leiter des Sachgebietes für Auslandsermittlungen/Synthetische Drogen

  • Dr. Georg Walzel, Landesdrogenbeauftragter, Bayer. Gesundheitsministerium

  • Dr. Bernd Werse, Goethe Universität Frankfurt, centre for drug research, (alternativer Drogenbericht)

  • und ehemalige und aktuelle Patienten und Patientinnen

Diskutieren Sie mit uns und unseren Gästen unter der Telefonnummer 00800 44544464oder der mail-Adresse: laenderzeit@deutschlandfunk.de

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