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PresseratDiskriminierungsrichtlinie wird überprüft

Verschiedene deutsche Tageszeitungen liegen zur Presseschau bereit. (Jan Woitas, dpa)
Der Presserat beschäftigt sich mit der freiwilligen Selbstkontrolle von Medien. (Jan Woitas, dpa)

In die Diskussion über eine Nennung der Nationalität von Straftätern kommt Bewegung.

Der Deutsche Presserat will im März darüber beraten, ob die Diskriminierungsrichtlinie im Pressekodex geändert wird. Sie besagt, dass die Nationalität in der Berichterstattung über Straftaten nicht zu nennen ist, sofern sie mit der Tat nichts zu tun hat. Presseratssprecherin Eick sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", eine Diskussion über den Passus sei schon vor den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln geplant gewesen. Die Polizei hatte zunächst verschwiegen, dass es sich bei vielen Tätern um Nordafrikaner gehandelt haben soll. Auch den Medien wurde anschließend vorgeworfen, etwas zu vertuschen.