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StartseiteNachrichten vom 14.10.2015Burkhardt warnt vor Fehlern in Transitzonen

Pro Asyl Burkhardt warnt vor Fehlern in Transitzonen

Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl (Imago)Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl (Imago)

Die Menschenrechtsorganisation "Pro Asyl" hat vor folgenschweren Fehlern durch Schnellverfahren in Transitzonen für Flüchtlinge gewarnt.

Der Geschäftsführer Burkhardt sagte im Deutschlandfunk, in einem - Zitat - "Transitgefängnis" könne nicht innerhalb weniger Stunden über die Ablehnung eines Asylantrages entschieden werden. Er machte deutlich, dass verfolgte Flüchtlinge zu Unrecht in ihr Heimatland abgeschoben werden könnten. Dadurch würden Menschenleben gefährdet. SPD und Opposition lehnen die Einrichtung solcher Zonen ebenfalls ab.

Der bayerische Innenminister Herrmann verteidigte die Idee. Der Vorschlag stehe im Einklang mit einer EU-Richtlinie, sagte der CSU-Politiker ebenfalls im Deutschlandfunk. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Strobl erklärte im Deutschlandradio Kultur, man müsse alles dafür tun, dass Menschen, die nicht verfolgt würden, erst gar keinen Antrag in Deutschland stellten.

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